Mittwoch, November 21, 2012

Badewannenplauderei

Vincent: schade, da kommt keine Milch mehr bei Dir Mama.
Mama: Nee, ist alle.
Lisi: da trinken nur Babies.
Vincent: wenn wir groß sind Mama, dann bekommen wir Babies. Ich bekomme einen Bruder und Lisi eine Schwester, die können dann bei dir trinken und in meinen Kindergarten gehen.
Lisi: hurra, ich bekomme eine Schwester und du einen Bruder, ja Vincent!
Vincent: ja das wird schön, wenn die ausschlüpfen!
Mama: Ausschlüpfen????
Vincent: Ja, wie die Küken.
Lisi: Hurra, dann können wir alle glücklich sein.
Vincent: und spielen!
Mama: ich geh  dann mal raus abtrocknen!

Donnerstag, November 15, 2012

So also fühlt es sich an, wenn das eigene Kind plötzlich in einem Krisengebiet, beinah Kriegsgebiet unterwegs ist....

Sonntag, November 11, 2012

Martinstag

Martinstag an einem Sonntag ist herrrlich entspannt. Es war ein schöner Abend bei Liedern, geteiltem Brot, leuchtenden Laternen und einem Lagerfeuer.

Ganz außergewöhnlich hat Elisabeth sogar einen Mittagsschlaf gehalten, eher zwangsweise, denn unser aller Tag begann vor 5.00 Uhr, weil sie schon mal wach war.
In der Kirche wurde ihr etwas langweilig, darum hat sie zu den schönen Bildern vom Martin auf dem Pferd sehr laut "Hopp hop hopp, Pferdchen lauf galopp" gesungen. Ich würde sagen, das Kind ist ein Partypeople.
Vincent war am Programm beteiligt und sang darum nur ganz vorsichtig mit.

Mein Vincent!
Schon lange habe ich bemerkt, dass er in seinem Bewegungsablauf "Laufen" unrund aussieht. Lange ahbe ich gehofft, dass es sich "verwächst".Jetzt im Sommer wurde es durch einen extremen Wachstumsschub auch für andere Menschen offensichtlich, dass er Schwierigkeiten hat. Er kann den Bewegungsablauf "Rennen" nicht mehr als sagen wir 5-10 meter darstellen und auch die sehen sehr schwerfällig aus.
Vincent ist jetzt mit seinen 4,5 Jahren so groß wie ein siebenjähriges Schulkind.
Im Sommer hatten wir eine Termin beim Orthopäden, der uns nach 5 Minuten wieder losschickte und Gymnastik für den oberen Rücken verschrieb. Während der Gymnastiktermine wurde mir klar, dass das kompletter Unsinn ist und nichts erreicht wird. Es geht nicht um eine Verspannung sondern um eine Fehlstellung, die sich schon seit dem Laufen Lernen verfestigt hat.
Es folgte ein Gang zur Osteopathin. Nach dem zweiten Versuch hatten wir Glück. Eine Osteopathin, die sich auch mit schwierigen Kindern auskennt hat ihn behandelt, behandeln können! Vincent reagiert sehr emotional mit verbaler und offner Aggressivität und Verweigerung. Aber sie hat ihn gekriegt, bei sich behalten können und hat nun zusammen mit einer Ergotherapeutin einen Behandlungspan aufgestellt. Nächsten Freitag geht es los. GAAAANZ langsam. Nach den Vorgesprächen bin ich sehr zuversichtlich, dass alles gut wird. Uns erwarten allerdings etwa 40 Behandlungsstunden in Potsdam, was eine enorme Belastung für die Familie darstellt.

In den ersten 2-3 Stunden wird die Ergotherapeutin ausschließlich Kontakt zu Vincent aufnehmen und ihn kennen lernen. So hoffe ich, dass er auch motiviert mit macht. In der schon erfolgten Physiotherapie erwies er sich für ungeübte Therapeuten als nicht therapierbar. Geschockt und mit Tränen in den Augen saß ich in den Behandlungsstunden und habe jetzt viel Zeit in der Furcht verbracht, dass Vincent naja, nicht ganz normal ist. Ich will es mal so sagen, diese Stunden machten deutlich, was ich zuhause in den ersten Jahren mit ihm erlebte, dass er sozial sehr schwierig reagiert. Vieles hat sich schon so gebessert, dass der Alltag einfach toll läuft. Und ganz krass heißt das, dass ich mit dem Gedanken spielte, ob hier eine Form des Authismus vorliegt, Asperger Syndrom!
Ob das so ist, weiß ich nicht, ich werde es in sehr naher Zukunft nicht testen lassen. Wir haben jetzt soviel anderes vor. Die Ergotherapeutin erklärte auch, dass die Behandlung in sein "Inneres" eingreifen wird. Die Spannungen, die zu der Fehlstellung führten sind sehr wahrscheinlich psychischer Natur und wir werden daran arbeiten.
Zunächst sind 10 Stunden verordnet, aber das ist nur der Anfang.

Nun habe ich das wirklich alles mal kurz und knapp geschrieben. Darf ich sagen, dass ich mich mutig finde! Denn sich selbst all das einzugestehen, ist nicht leicht.
Auch ich arbeite an mir, an meinen Erwartungen an meine Kinder, an meiner eigenen Kindheit...und noch vieles mehr muss kommen. Ich hoffe, dass es für Vincent leichter wird, für uns alle harmonischer.

Er selbst merkt all das entweder nicht oder reagiert mit aktivem Selbstschutz. Er findet, er ist der schnellste Flitzer der Erde, der schlauste Bruder der Welt und der mutigste Pirat aller Zeiten sowieso. Krokodile dürfen Lisi nicht beißen, sonst kommt er mit seinem Bogen und Wölfe werden gnadenlos verjagt, logisch.



Sonntag, November 04, 2012

Vorfreude

Quittenvanillekuchen



Deckel drauf, in den Ofen schieben, backen....warten!
Genießen!
Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag.

Samstag, November 03, 2012

Eine Reise nach Jerusalem

Mein großer Sohn ist nun tatsächlich auf dem Weg in die Welt. Er wird vergleichsweise gar nicht lange weg sein. Aber lange 6 Wochen werde ich nicht mal genau wissen, wo er eigentlich ist. Er ist in Israel und nimmt an einem israelischen Programm teil, das es jedem ermöglicht, das Land kennen zu lernen und mit Fremden und Israelis auf einer Militärbasis zu leben und zu arbeiten.
Das ist so ungewöhnlich und für mich als Mutter war es das, was in diesem Hause am wenigsten für möglich gehalten wurde, dass es eben der Gewöhnung an diese Art des Reisens bedurfte.
Ein Jahr Amerika, sechs Monate Dublin, Australien, Neuseeland, all das wäre irgendwie normaler und näherliegender. Das kennt eigentlich jeder, das macht doch das Mädchen von nebenan auch.
Nun, ist er bereits in Israel und wird, wenn alles gut geht dort eben 2 Monate verbringen. Die letzten 2 Wochen hat er sich schon mal ein Bett in einem Pilgerheim gebucht, mitten in Jerusalem, nicht weit von Bethlehem.

Wie es mir dabei geht? Ich hätte es ja kaum für möglich gehalten, aber ich bin so traurig, wie eine Mutter eben ist, wenn ihr Kind das Haus verlässt. Ich sorge mich. Ich sorge mich, ob er wohl die nächste Nacht gut verbringen wird am Flughafen in Teleaviv, ob er wirklich abgeholt wird am Sonntag, ob, ob, ob. Vielleich kribbelt es in meinem Bauch genauso wie in seinem. Alles was ich tun konnte, war, ihm noch ein ordentliches Stullenpaket mit dem Dorfbäckerbrot zu schmieren und in den Rucksack zu stecken.

Aber natürlich freue ich mich auch für ihn, dass es nun endlich los geht und das Leben laut ruft. Scheinbar muss es ihn besonders laut rufen, damit er das warme Nest verlässt.

Ich wünsche ihm, dass er gestärkt wieder kommt und einen Weg für sich findet.
So ist das.

Freitag, November 02, 2012

Auf nach Israel

Die Kinder sitzen in der Badewann und ich höre nur Gesprächsfetzen. Es geht wohl irgendwie darum, dass ein Pferd nach Israel fährt.
Warum?
Morgen bricht der große Bruder auf, 2 Monate wird er in Israel verbringen. Und dieses Wort ISRAEL, das ist nun alles: Weite, Fremde, Verreisen und auch das Land, in dem Spielzeugpferde sein wollen.
Und jetzt soll ich kommen....die Kinder heimholen nach Deutschland, denn das erklärt Vincent der Elisabeth auch noch, dass wir da wohnen.

Mittwoch, Oktober 03, 2012

Bude

Wir brauchen eine Bude mit einer Tür, in der man sich verstecken kann! So sprachen die Kinder und eine halbe Stunde später war es schon so weit: Eine Bude zum Verstecken.




Sonntag, September 30, 2012

das gibt es noch

...oder wieder.
Elisabeth findet am Wochenende zum Mittag keine Ruhe und nicht in den Schlaf. Also habe ich das Tuch mal wieder rausgeholt und das Kind durch den Wald getragen zur große Freude von Carl. Elisabeth ist auch wirklich eingeschlafen als Pummelchen im Hasenkostüm, nun aber nach nur 20 min von einem Hustenreiz geweckt worden. Pech!

Mir ist bei diesem Ausflug aufgefallen, dass Lisi als bekennende Kleidträgerin unbedingt noch schöne warme Stulpen für den Herbst braucht. Jawohl! Ich gehe mal zum Wollvorrat....


Montag, August 20, 2012

Gepackt....

gepackt habe ich ja schon lange. Das meiste der Wäsche ging per Post voran auf die Insel. Heute war noch die Kraxe zu packen (also der große Rucksack). Mir fiel noch dies und das in die Hand, was mit muss und nachdem nun auch Bücher, Malzeug, Stempel und Getränke drinn sind ist er ganz schön schwer!

Morgen geht es los, ich bin aufgeregt als ginge es in den Himalaya. Nach den fast 10 Stunden Fahrt mit den Kleinen fühle ich mich ja vielleicht auch so.

Viellicht finde ich hin und zurück die Worte wieder, die einmal dieses Blog ins Leben riefen.
Vielleicht finde ich auch was ganz anderes.
Vielleicht nur Sand und Wellen.

Samstag, August 11, 2012

Auszeit in Sicht

Ich plane das Packen! Denn nun ist es wirklich agr nicht mehr lang, bis es in die nordische Frische. Die Mutterkindkur auf Langeoog rückt näher.
Ich erzähle den Kindern bereits , dass es dort auch einen Kindergarten gibt, dass wir lange, also wirklich lange mit dem Zug fahren, dann mit dem Bus, dann mit der Fähre, dann Bimmelbahn und dann auch noch Kutsche um nach einem langen Tag im Kurheim direkt in den Dünen anzukommen.

Und ich muss packen! Denn das Gepäck gebe ich schon nächsten Mittwoch per Post auf, damit ich dann nur noch einen Rucksack mit Verpflegung, Spielen und Büchern für die lange Fahrt tragen muss.Ob ich noch einmal ein Tragetuch mitnehme? Ich habe Lisi bestimmt schon 6 Monate nicht mehr getragen, ob sie das zulassen würde? Nehme ich einen Buggy mit? Nehme ich dies mit oder das? Ich weiß es noch nicht, ich plane erst mal.

Vor etwa 4 oder 5 Wochen, da habe ich jedem der es wissen wollte erzählt, dass ich mich nun endlich besser fühle, dass ich gar keine Kur mehr brauche, das Leben läuft, alles gut. Der 30 Stunden Job mit netten Kollegen und die entspannteren Kinder machen das Leben leichter...ich laufe sogar wieder.
Aber in den letzten 4 Wochen hat die Arbeit so sehr gefordert, dass ich nun wirklich mit hängender Zunge der Auszeit entgegenhechel.
Ich bin so froh, dass ich eine autofreie Insel gewählt habe, der Stress geht mir nämlich wirklich auf die Ohren, ich höre schlechter und bin extrem lätrmempfindlich.

Aber nicht mehr lang...Insel, ich komme, wir kommen.
Es gibt auf der Insel sogar Shetland-Ponies für das Kind mit dem Pferdegen und für das andere viel Sand und Wasser.

Was ich stricken will in der Zeit, das weiß ich schon, mein Wellentuch in nachtblau ist das ideale Projekt, 100 gramm Wolle für einen 2 Meter Schal kriege ich locker verpackt und es wird ein feines Mitbringsel.


Hier gibt es aber noch Bilder vom letzten kleinen Ostsee-Aufenthalt im Juli.








Sonntag, Juli 22, 2012

Flugphasen

Eine Woche Ostsee in nordischer Frische und Kinder in der Flugphase.








Sonntag, Juli 08, 2012

Lauf!

Ich habe es glaube ich nun wirklich wieder gefunden. Eine Kraft in mir, die laufen kann und will.
Ich hatte in den letzten drei Jahren immer wieder eintägige Wiedereinstiege, daher möchte ich trotz der vorahndenen Euphorie auch nicht zu laut unken.....aber:

Abends nach einem Gewitter mit dem Hund in die Dämmerung laufen, die Kühle der Nacht ist schon zu spüren und der Himmel zeigt unglaublich schöne Farbkombinationen. Dazu ein Elfenreigen im Sommernebel auf den Wiesen vor dem Kloster....wunderbar.
So wunderbar, dass ich auch heute laufen war. Anders ganz anders. Nicht leicht! Gegen den aufsteigenden Muskelkater, gegen die Hitze, weil ich schon um sieben Uhr abends losgelaufen bin und gegen die selbstverständlich vorhandene Schwäche der Beinmuskeln und gleich mal wieder halbwegs ausgemessene Strecke. Aber ich war zufrieden nach dem Lauf, so wohltuend erschöpft und erquickt zugleich.
Gestern waren es so um die vier km, heute so um die fünfeinhalb. Mehr Kilometer wird es erst mal nicht geben, Karl kann einfach nicht weiter, zumindest nicht bei der Hitze. Und für mich ist es auch besser, auf diesem Niveau stabil zu werden und alles schön locker werden zu lassen....
Himmel und Vogelgezwitscher, Nebel auf den Wiesen und Abendrot, schattige Wälder und Feldwege, Seen...ich werde alles wieder und wieder sehen und hören! Riechen ja leider nicht.

Freitag, Juli 06, 2012

neue Äcker im Sand

Vor ein paar Wochen nahm Vincent ein paar Kartoffeln aus der Kücheund hat sie so, wie er es bei seinem Opa gesehen hat in seinem Sandkasten verbuddelt. Nun endlich wachsen die Kartoffeln und er sit sehr stolz auf seinen kleinen Acker. Da wird jetzt geharkt und gegossen (und macnhmal auch drum rum gebuddelt. Er hat mir erklärt, dass die Kartoffeln erst reif sind, wenn die Pflanze grün ist, dann kann er buddeln udn dann muss ich Kartoffelsuppe kochen.







Wie man sieht, sind sie noch kelin, da muss noch gewachsen werden. Mal sehen, was so reiner Sand hergibt. Nachd er heutigen Gieß und Buddelaktion sieht  gar nicht mehr geharkt aus. ich denke mal, er kann bald anhäufeln.

Ansonsten verbringen wir gerade die Nachmittage am Wasser. Ich bin so froh, dass ich mich für einen Job mit 30 Stunden entschieden habe und zumindest an 4 Tagen der Woche früh genug zuhause bin, um noch Zeit mit Vincent und Lisi zu verbringen.


Sonntag, Juli 01, 2012

Klima



Es ist nicht so, dass mich der Inhalt dieser Film überrascht. Alles was politisch durchgesetzt werden soll macht mich stutzig, lässt mich vorsichtig werden...hey ich komme aus der DDR, ich weiß genau,. wie Politische Gleichschaltung funktioniert. Aber das nur nebenbei.

Dieser Film enthält einfach sehr wichtige und vor allem sehr bedenkliche Hinweise zu der Ausübung politischer Macht, die den Bürgern Lügen vermittelt, um Kontrolle auf Wirtschft und Wissenschaft auszuüben.

Wer dem gegenüber wiederum sehr skeptisch ist, dem sage ich: lass einfach mal einen anderen Standpunkt zu und beobachte deine Umwelt. Der Kopf sollte immer frei und offen bleiben und es gibt Interessen, die die Fälschung von Daten zum Klimawandel begründen.

Das Klima ist okay, die Freiheit ist bedroht! 

Dienstag, Juni 26, 2012

gedankensprung


Wenn eine Löwin ihr Junges nährt, es beschützt, liebkost, ist das Liebe? Liebe in dem Sinne, wie sie Menschen empfinden und fühlen. Vielleicht.
Wenn man ein Foto einer Löwin , die ihr Junges liebkost wählt und anhand dieses Fotos eine Botschft manifestiert, dann erregt das meinen Widerspruch, vor allem, wenn diese Botschft, die Liebe zu allen Lebewesen beinhaltet.
Ich frage mich sofort, ob die Löwin an die Liebe zu allen Lebewesen denkt, wenn sie auf das nächste Zebra trifft.
Ich glaube, die Wahrheit ist, dass man weder Tiere noch Menschen gut verwenden kann, eigene Überzeugungen  zu beweisen.
Aber eines ist gewiss, die Löwin mit ihrem Jungen ist ein Wunder, sie schön, so schön wie auf der Jagd, ganz bei sich selbst, ganz Löwin.
Und ich halte den Atem an, wenn ich dieses Wunder wahrnehme, so wie ich den Atem anhalte, wenn ein Mensch ganz bei sich selbst ist, in sich ruhend, in der Meditation, in der Liebkosung seines Kindes, seines Geliebten und auch bei der Jagd.




Samstag, Juni 16, 2012

kurz vor der Party

...noch ein Foto. Wie macht man ein Foto, das nicht gestellt aussieht.....GEHT nicht! Jedenfalls nicht bei uns.
Hier also mein Friedrich kurz vor dem Abi-Ball gestern abend. Mit seiner Mama nicht wahr.




Ich bin heute natürlich völlig grocki. So ein Abend, der nach Mitternacht endet, passt nicht in den Tageslauf, der um 6.00 Uhr morgens beginnt.

Aber ich will auch das noch sagen:

Glückwunsch Großer zum bestandenen Abitur! Ich bin stolz auf Dich!

Donnerstag, Juni 14, 2012

Kindermorgen

Ein regnerischer Morgen nach einer Nacht mit zwei Wanderkindern im Bett. Vincent hat mal wieder sehr schlecht geträumt. Von 5.30 Uhr an habe ich schon mal Bücher angeguckt, das große Tierbuch. Für Lisi haben wir es nach Pferdebildern durchforstet. Gott sei Dank konnten auch Tiger und Elefanten die Stimmung retten. Denn für Lisi gibt es im Moment kaum ein anderes Thema als Pferde. Vincent zieht ein wenig mit. Er weiß nun, dass die Islandponies von den Wikingern auf die Insel gebracht wurden, das beflügelt seine Phatasie. Und so finden sich die Kinder im Spiel mit Pferden zusammen. Vincent baut die Ställe und Weiden, die Wikinger reiten munter. Lisi hält vor allem ihr Pferd fest und verteilt Namen.
Heute Morgen sollte es nach dem Willen der Pferdemaus zur Reitschule gehen. Ging es aber nicht, der Kindergarten war Ziel der Reise. Nur widerwillig stieg sie aus dem Auto. Aber es ging alles gut.  Im Kindergarten beschlagnahmt sie nun seit Tagen ausnahmslos das Hüpfepferd für sich. Es heißt Max und kein anderer darf ihm zu nahe kommen.

Lisi in der Flugphase


Vincent ein bisschen verlegen


Montag, Juni 04, 2012

mit Hut

Elisabeth hat wie die Königin von England eine Schwäche für auffallende Kopfbedeckungen. Nur kreativer ist sie da. Ein Korb als Regenschutz und das Inneleben eines Baustellenhelms sind eher eine exzentrische als praktische Wahl, um sich vor Wasser zu schützen.




Sonntag, Juni 03, 2012

Louise Odier

An einem Sonntag begrüße ich den Morgen am liebsten vom Balkon aus, der nach Osten weist, der Tag ist hier am jüngsten. Eine Handkuss zurück warf mir die Louise Odier, die Bourbonrose im Garten. Sie ist nun auch erblüht. Und sie ist einfach die Schönste. Die Blüten sind nicht übermäßig groß, aber so dicht gefüllt, dass man nicht glauben kann, dass all diese Blätter in die kleinen Knospen passen konnten. Ich geh nun mal raus und und begrüße sie mit einem feierlichen Knicks.

Montag, Mai 28, 2012

Rosenblühen

Es gibt tatsächlich noch ein bisschen was in meinem Garten. Der letzte Winter hat hart zugeschlagen und einige Liebste dahin gerafft. Die Himalayan Musk, die nun endlich so rigchtig im Pflaumenbaum geblüht hätte, hat den Winter nicht überlebt, jedenfalls nicht oberirdisch. Lange hatte ich dieHoffnung aufgegeben, dass sie wieder austreibt, ich hielt sie für tod. Aber unter der Erde war noch Leben und nun fange ich mit ihr fast von vorn an. In diesem Jahr wird sie nicht blühen, aber im nächsten Jahr wird sie vielleicht schon wieder den Stamm des Baums mit Blüten schmücken.



Es hat sich also bezahlt gemacht, auf wurzelechte Rosen zu setzen! Ich hoffe, dass es auch recht schnell geht, bis sie wieder im Baum ist, denn Anwachsen muss sie nicht mehr, vielleicht steht sie mittlerweile sogar knapp im Grundwasser, das gibt es bei uns auf etwa 4 meter, wenn sie Glück hat.

Aber es blüht auch schon was!
Die Stanwell Perpetual, na klar, sie war wie immer die erste im Reigen.

  

Hier auf dem Foto ist eine Blüte in sehr rosa zu sehen, sie verblasst im Verlauf der Blüte zu cremeweiß.

Im letzten Herbst habe ich ja für die Fertigung eines Tuches Rosen geschenkt bekommen. Austin-Rosen! Sie wurden so warm verpackt im Winter, dass sie wie in Himmelbettchen schlummerten und unversehrt im Frühling austrieben.

Die Shakespeare:





Und die hier ist für Anja im Besonderen. Heute erblüht und für schön befunden, die Heritage! Roberta!


Die Centifolie an dem nunmehr 2 Meter hohen Strauch blüht schon seit einer Woche. Eigentlich wollte ich Gelee aus den Blättern kochen, kam aber nicht dazu.


Und mein Findelkind. Ich weiß nicht, wie sie heißt, denn sie ist eben solch ein Sproß einer Wurzelunterlage einer Edelrose. Ich denke mal, dass es sich um eine Alba-Rose handelt. Sie ist sehr niedlich und hat eine ganz zarten Apricot-Ton in der Färbung, blüht aber nur sehr kurz.


Ein paar Lilien haben es geschafft und Zierlauch.



Der Zierlauch steht zwischend en Austin-Rosen. Mal sehen, wie das wirkt, wenn die größer werden.
In diesem Jahr wird bei mir auch erstmals die New Dawn blühen. Ich bin sehr gespannt. Ich habe sie schon vor einigen Jahren gepflanzt. Leider musste sie bisher ein kümmerliches Leben halb unter einer Holzmiete vergraben führen. Aber nun darf sie sich in Licht und Sonne entwickeln.  Ich werde berichten.


Mittwoch, Mai 09, 2012

Liebster Blog

Ich hab einen Award bekommen.
Ich weiß, dass das viele mittlerweile ablehnen - ich habe mich trotzdem sehr sehr gefreut! Vor allem auch, weil ich gar nicht mehr ein so regelmäßiger Blogger bin und hier nur noch selten so richtig interessante Dinge geschrieben werden.

Danke liebes Grünbäumchen für die Auszeichnung:





Ich werde diesen award nicht weiterreichen sondern für mich behalten. Und vielleicht mache ich daraus ein Versprechen für mich! Das Versprechen, dass ich meine Gedanken wieder regelmäßiger ordne, meine Umgebung, mein Haus, meinen Garten, mein Leben, MICH wieder bewusster wahrnehme und endlich erwache aus einer Art gereizter Übermüdung.

Dienstag, Mai 08, 2012

Briefe für mich

Wenn ich nicht hier bin, bin ich in Afrika!
Und der Lieblingssatz steht schon als Motto den Briefen vorgestellt:

Ich habe das Gefühl, dass ich in Zukunft wo immer in der Welt ich bin, daran denken werde, ob es wohl in Ngong regnet. (aus einem Brief an ihre Mutter vom 26. Febr. 1919)

























Am letzten Samstag war ich für ein paar Stunden in Dänemark und dachte daran, dass man in knapp 2 Stunden in Rungstedlund an ihrem Grab sein könnte.

Samstag, April 28, 2012

Butterblumengelee

Auch ich habe in 2 ruhigen Minuten die Landlust gelesen und das nicht ohne Folgen. Im Rezeptteil ging es um Blütengelees. Ein freundlicher Kommentarschreiber der Zeitschrift gab sein Rezept für Butterblumengelee preis. Da blieb mir einfach nichts anderes übrig, als das Blütenmeer um etwa 100 Blüten zu bringen, diese ordentlich in einen Kochtopf zu zupfen mit Wasser und Zitronensaft zum Kochen zu bringen, abzuseihen, mit Zucker zu Gelee zu verarbeiten und dann immerhin in 4 kleine Gläser und ein Probierschälchen abzufüllen.

Die vier Gläser mit dem butterblumengelben Gelee wollte ich dann schnell noch im Blütenmeer fotografieren, aber es war schon nach 16.00 Uhr. Das Blütenmeer war weg. Ein paar nette noch offene Blüten sind nur ein ganz kleiner Trost. Aber da ich das Ergebnis noch heute der Weltöffentlichkeit präsentieren wollte, gibt es eben 2, 3 Butterblümchen auf der Wiese mit Gelee.























Und wie schmeckt es? Wie Honig. Ganz sanft und mild, butterweich sozusagen. Ich werde in den nächsten Tagen nachrüsten!....

allseits gern gelesen...

die Landlust


Sonntag, April 08, 2012

Sonntag, März 18, 2012

Vier Jahre alt!

Gibt es eigentlich Mütter, die nicht irgendwie melancholisch oder wehmütig zu den Geburtstagen ihrer Kinder werden?
Also ich freue mich natürlich zuallererst, das mein Kind Geburtstag hat und dass es sich darüber freut, dass alle gratulieren und Geschenke mit großem Hallo ausgepackt werden. Nur hier und da beim Richten der Torte oder dem Zurechtlegen der Sachen für den Tag bin ich doch ganz normal und denke dran, wie klein dieses Menschenkind einmal war, wie schwierig der Start war und wie gut doch alles wurde. Ich denke auch daran, wie gut es hätte sein können wenn ich Vincent schon vor zwei oder drei Jahren so gut gekannt hätte wie heute, dass wir uns manchne Stress erspart hätten. Es dauert ja nun mal, bis man einander versteht und Vincent macht es mir nicht leicht, ihn zu verstehen.
Aber gestern wurde er vier Jahre alt. Es war herrliches Wetter, eine Frühlingsgeburtstagsparty bei Sonne im Garten mit frisch aufgebautem Trampolin und eingeladenen Freunden, die sich darauf tummelten. Alle waren fröhlich. Es gab einen Zauberer, der Vincent zu sehr tiefem Erstaunen gebracht hatte, oft war ihm gar nicht zum Lachen zumute sondern er grübelte eher still vor sich hin, wie das alles zugeht.




Sonntag, März 04, 2012

Hund am See


















Carl hat Spaß am Wasser und sieht wie ich fidne wirklich wie der schönste Hund der Welt aus.

Montag, Februar 27, 2012

27. Februar

Für mich ist dieser Tag ganz besonders der Tag, der ins Leben führt, ins irdische oder ins himmlische.
Ich denke an alle, die in den Sternen nach dem Schein ihrer Kinder schauen. Ich wünsche all jenen Kraft. Und ich wünsche allen Kraft, die um das Leben ihrer Kinder kämpfen und damit auch um ihr Leben.
Mit diesem Bild aus der Kapelle St. Michel auf dem Mont Saint Michel grüße ich Euch.


















Dieser Tag ist und bleibt besonders für mich.

Freitag, Februar 24, 2012

Einladung

Ich habe eine Einladung bekommen, eine Einladung 10 km zu laufen. Mein lieber Mann 10 km.....Ich muss das erst im November können, es ist also noch Zeit.
Momentan kann ich glaube ich 1 oder 2 km laufen, ob ich das wirklich wieder können kann, so weit zu laufen und es auch noch schön finden und mich vielleicht nach 10 km ein bisschen untertrainiert fühlen.
Ich habe noch nicht angenommen, vielleicht sollte ich mal einen Testlauf machen und "das Laufbuch" aus der Mottenkiste holen. Oder ich frage mal nach Lauftipps im einschlägigen Forum. Anfängern wurde ja doch immer gern geholfen.

Ich sollte wieder laufen!

Samstag, Februar 18, 2012

Vorfrühling

Es ist warm, weit über null jedenfalls und die Luft ist lind, die Vögel singen. Ich reibe mir mir klammheimlich die Hände, dass wir den Winter wohl wirklich mit gerade 3 Wochen Kälte ziehen lassen. Ich hoffe, dass es so ist.
Der Garten rief heute schon nach uns. Blätter harken, alte Astern und vom Vorjahr wegschneiden, am liebsten würde ich schon Rosen schneiden, aber natürlich weiß ich, dass das am 18. Februar verfrüht ist. Ich hätte ja auch schon ein bisschen den Boden in den Beeten gelockert, aber der ist nach 5 cm noch gefroren.
Schön ist, dass die Kinder nicht voll vermummt nach draußen müssen. Vincent hat viel Arbeit gefunden, vor allem SÄGEN. Er hätte sich ja am liebsten an den alten (geretteten) Apfelbaum gemacht aber nach langem Diskutieren bekam er einen eigenen Sägebock gebaut. Professionell sägen geht auch! Obwohl die Bäume im Garten noch immer locken.