Samstag, Oktober 30, 2010

Guten Morgen Sonne

























Guten Morgen Elisabeth! 
9 Monate sagen wir das jetzt und dass du jeden Morgen so ganz und gar froh bist aufzuwachen, das ist wunderbar anzusehen.
ich will nicht sagen, dass das dies chönsten Monate meines Lebens waren, denn sie waren sehr anstrengend, ich muss aber sagen, dass die zeit mit Dir udn Vincent immer schöner wird. Und das finde ich sogar noch besser. Ich sage eher: Puh, gut, dass wir das geschafft haben, jetzt kommen die Tage des Königs.
Klar ist auf jeden Fall: Du hast uns noch gefehlt!

Freitag, Oktober 29, 2010

häkelt sie noch?

Ja klar, auch  das, da ich aber hier wieder mal keine Bilder hochladen kann, gibt es sie nur im Nachbarblog.

Emmi

Mittwoch, Oktober 27, 2010

selbst gefühlt

Manchmal bekommt man emails, die einen in der Weise anrühren, dass man darüber nachdenkt, wie es eigentlich dazu kommt, dass man im Moment Dinge tut, die einem viele Jahre unwichtig waren, im Hintergrund lauerten, nicht sichtbar.
Ich bin ein paar Jahre sehr intensiv gelaufen, nicht schnell aber oft verhältnismäßig weit. Was mich darabei am meisten beeindruckte war das Gefühl von mir selbst, ich habe mich selbst gefühlt, habe Kraft gespürt, Erschöpfung, Befriedigung, habe vielen Gedanken nachgehen können oder besser habe sie schweifen lassen können beim Blick über die Felder. Es war wundervoll soviel Kraft zu haben. Aber zum großen Teil beruhte diese ganze Kraft auf einem Nicht-ausgefüllt-sein, auf einem Warten. Sowas weiß man oder ich zumindest erst im Nachhinein. Natürlich trauere ich dieser Kraft auch nach, denn ich habe sie nicht mehr. Dauerhafter Schlafentzug ist eine bewährte Foltermethode. Ich kann viele Dinge tun, aber die Kraft ist in der Vergangenheit oder der Zukunft geborgt. Irgendwann muss ich sie wohl zurückgeben.
Trotzdem ist es so, dass mich erst die Kinder, die ja nun alle Kraft beanspruchen überhaupt erst zu so etwas wie kreativer Tätigkeit geführt haben. Ich bin in altem Sinne erst seit der Geburt von Vincent tätig, so recht erst sogar erst seit Elisabeths Geburt. Die Beschäftigung mit Wolle und Stoffen, das Fertigen kleiner Dinge, die Bestand haben ist neu in meinem Leben und geben mir weniger ein Selbstgefühl als ein Gefühl der Freude oder auch Nützlichkeit für jemanden, vor allem Freude.
Natürlich gab es immer mal kleinere Epochen im Leben, in denen ich handarbeitlich beschäftigt war, aber eben nicht so intensiv und nachhaltig.
Das Selbst-Gefühl  ist also in den Hintergrund getreten und dafür gibt es Tätigkeit für andere. Aber natürlich ist das Gefühl, etwas zu fertigen ebenfalls befriedigend und auf andere Weise kraftspendend.
Und ich wünsche mir auch wieder etwas Kraft, die ich anlegen kann in erlaufenes Selbstgefühl, das ist nicht weg, wird aber ganz sicher nie wieder so bestimmend sein.
Maß finden!

Sonntag, Oktober 24, 2010

Mond und Sterne

Wenn es die Wolken zulassen, dann kann man im Moment prächtig leuchtend den Jupiter sehen, ganz nah beim Vollmond, wie sonst oft die der Abendstern alias Venus, der uns allen hier wieder mal noch schlaflosere Nächte als sonst schon beschert. Aber schön ist es!


















Und hier ein offiziellerer Bericht dazu von einer Sternwartenseite...aber ich weiß nicht mehr genau welche....

Soloauftritt für Jupiter

Es ist ein Soloauftritt, den Jupiter für das bloße Auge hinlegt, denn der Riesenplanet ist der einzige Planet, der im Oktober problemlos mit bloßem Auge zu sehen ist. Venus hat sich vollständig von der Himmelsbühne zurückgezogen. Der „Abendstern“  geht praktisch gleichzeitig mit der Sonne im Südwesten unter. Auch der sonnennächste Planet Merkur ist nach seinem Auftritt am Morgenhimmel nun unseren Blicken entschwunden - selbst Mars und der ferne Ringplanet Saturn verbergen sich im Glanz der Sonne. Einzig der Planet Jupiter ist zu sehen. Er ist der „Superstar“  der Nacht und leuchtet heller als alle anderen Sterne.  Zu Beginn der Nacht steht er im Osten, um Mitternacht im Süden und bei Beginn der Morgendämmerung verschwindet er am Westhorizont. Vor wenigen Tagen überholte unsere Erde auf ihrer schnelleren Innenbahn den langsameren Planeten. Noch immer leuchtet er hell, denn er ist zwölf Mal so groß wie unsere Erde, und seine Wolkenhülle reflektiert das Sonnenlicht besonders stark. Bis Mitte November zieht Jupiter rückläufig durch das Sternenmuster der Fische, und da es dort nur sehr lichtschwache Sterne gibt, die wir rund um den Jupiter sehen, wirkt der helle Planet noch eindrucksvoller.

Mittwoch, Oktober 20, 2010

Meer und Sonne


















Vincent ist innerlich noch immer an der See. Die Investition in die Playmobilsteine hat sich am Ende gelohnt, alle Steine sind nun immer im Einsatz, als Containerschiff, Lotsenboot, Leuchtturm, Tankerschiff und Autofähre. Gestern, als ich ihn aus dem Kindergarten abholte, da baute er auch gerade wieder ein Schiff, das durfte dann sogar bis heute im Hafen auf dem Schreibtisch dort warten.

Und er malt das Meer und die Sonne und ein Wikaner-Schiff, ganz weit hinten Mama....

Dienstag, Oktober 19, 2010

Herbstzeitlos

Ich bin so froh, dass ich nun endlich alt genug bin, allen Jahreszeiten etwas abzugewinnen, Schönheit zu sehen und genießen zu können, was mir gegeben wird. Das war nicht immer so und darum ist es besonders gut, es innerlich errungen zu haben.


Der Sonntag brachte also eine Fahrt in den Herbst, in die Götzer Berge. Die Götzer Berge muss ich kurz erklären. Es gibt hier natürlich nicht wirklich Berge, aber im Flachland nimmt sich eben auch ein bisschen zusammengeschobener Sand beinah spektakulär aus. Die höchste Erhebung, der Mittelpunkt des Sandbergs ist immerhin 108 Meter hoch. Und dort fuhren wir hin. Vincent wollte so gern in die Berge fahren, und ehrlich, mehr Berg braucht ein Kind tatsächlich nicht. Die Götzer Berge liegen direkt an der Havel, die wir aber irgendwie nie sahen, so bewachsen sind dort die Ufer. 













Nach langem vergeblichen Suchen nach Wasser fuhren wir dann noch ein paar Kilometer zur Havelfähre in Ketzin.  Auf den Wiesen saßen Unmengen von Wildgänsen. Ein Anschleichen ließ sie auffliegen, wunderschön anzusehen und von wild lautem Gekreische begleitet.



















Solche Touren in die so nahe Umgebung bringen immer Überraschungen. Ich war überrascht von der Schönheit des Waldes in den Bergen, dem Schilf an der Havel, den Dörfern, die ich teils gar nicht kannte und die Entdeckung des Havelradwanderweges, hier etwa in der Mitte zwischen Brandenburg und Potsdam.















Und ich bin gelaufen, nicht weit. Lars war mit Vincent in den Bergen klettern udn Lisi lag im Wagen. das machte die berge twas unzugänglich und ich lief den Fahhradweg hin und her. Nicht viel zugegeben, aber einen sehr hoffnungsvollen Kilometer.

Wieder zuhause wurde gekocht. Herbstlich! Kartoffelporree-Auflauf, süßsaure Beluga-Linsen und für die postpupertierende Minderheit Mais aus der Dose.
Der Auflauf war so lecker, den gibt es diese Woche noch mal. Grundlage war ein Rezept aus der Landlust und Highleight waren die an der Fähre in Ketzin gefundenen frischen Walnüsse.
Also: 5 Kartoffeln in feine Scheiben schneiden, damit eine gebutterte Auflaufform auslegen. Porree 3-5 Minuten blanchieren, abgießen, abschrecken, abtropfen lassen und auf den Kartoffeln verteilen. Sahne mit einer Dose vegetarischem Brotaufstrich Mais-Paprika (hier vom Aldi) verrühren, Salz, Pfeffer, und ein Ei dazu. Die Sahne auf dem Porree verteilen, Walnüsse darauf legen, in den Ofen schieben, backen lassen, rausholen und: LECKER!!!













Der Sonntag endete ja dann noch mit Waffeln und Himbeeren und Sahne, aber da waren dann alle zu hingegeben ans Essen und Plaudern, so dass es keine Bilder gibt.

Freitag, Oktober 15, 2010

Kürbispuppe

Ich weiß wirklich nicht, was mich eingentlich dazu veranlasst hat, eine Hose mit 2,5er Nadeln in kraus rechts zu stricken. Das ist so langweilig, dass es nun imletzten Viertel nichts anderes ist als Strafarbeit. ich mach sie fertig....nun eben nur nach und nach, denn wenn etwas so langweilig ist, so mühsam, 40 reihen sind knapp 10 cm, dann neige ich nun mal dazu, mit den unbeschäftigten Gehirnteilen neue Projekte zu ersinnen und dann auch anzuschlagen.
So liegen hier also eine angefangene Jacke in Ricco von lana grossa und ein grüner Schal oder besser Cowl für die Schwester. Die Projekte sind aber schlauerweise so gewählt, dass für jede Stricklust was dabei ist. Meine Jacke hat Zöpfe, solche doppelt verzopften und der Schal ein Lace-Muster.


















Da aber das alles trotzdem eine ewige Strickerei ist und ich irgendwie mal wieder was hübsches für die Kinder machen wollte, habe ich kurzerhand meine erste Märchenwolle und zugegebenermaßen eine Bastelanleitung für ein Filzpüppchen geordert und heute das erste mal gefilzt. Eine Kürbisfee!





















Der Kürbis dazu ist noch nicht fertig.
Und  das ist mal was anderes! Ähnlich wie beim Häkeln ist es einfach wunderbar zu sehen, wie das Püppchen entsteht.





















Freude bei mir, dass sie so mütterlich geworden ist, so umfassend, kein Kürbiskind wie die Anleitung vorsah (aber nur, weil ich noch nicht so weiß, wie man was gestaltet), eher eine Matrone, eine Kürbismutter.
Ach, ich bin sehr begeistert und habe nun noch so viel übrig, dass ich noch drei Kürbis-Püppchen machen könnte.
Puppen machen ist immer schön!

Montag, Oktober 11, 2010

Frost

Dies war die zweite Frostnacht. Aber heute morgen ist es einfach noch kälter und de Nebel ist ganz schön dick. Vincent hat das erste mal einen richtigen Anorak an. Das Jahr neigt sich. Es war schnell.

Der Sommer geht.


Der Goldmohn wagt noch eine zweite Saison, ich muss nachher mal sehen, wie er diese Nacht überstanden hat. Die Prachtdahlien müssend ann in diesem Jahr wohl schon aus der Erde. Schade, sie blühten erst so spät.















Der Herbst kommt....und mit ihm die Wildgänse auf dem Streng. Die Bilder mit dem Vogelgewimmel ind er Luft zeigen allerdings Stare, die im Schilf geschlafen haben. Sonntags früh aufstehen, um vor  Sieben am Wasser zu sein ist hier leider gar kein Problem.












Montag, Oktober 04, 2010

Was für eine Rübe

Oder besser, was für ein Kohlrabi. Der hier, natürlich wieder bei Omi gewachsen ist wirklich kindskopf groß und dabei so weich und lecker. Ich oute mich hier also als Kohlrabi-Esserin. So in der Woche mag ich gern ganz pures Essen, ich meine mit pur wirklich pur. Drei Möhren, 3 Kartoffeln, ein Viertel Kohlrabi in Stücke schneiden, in Salzwasser kochen, etwas Butter drüber - fertig. Kein Wunder, dass mir auch die Babybrei-Variationen für Lisi schmecken. Mein Hit in ihrem Wochenmenü: Kartoffeln und Zucchini mit Apfel. Also etwa 3-4 Kartoffeln, eine mittlere Zucchini und einen halben Apfel zusammen kochen, mit Rapsöl zu einem sahnigen Pürré zermixen und lecker ist das Essen, Reste für Mama sind willkommen.

Freitag, Oktober 01, 2010

Wo die Oma recht hat....

hat sie recht. Zum beispiel, dass Möhren aus dem eigenen Garten besser schmecken, dass man Bohnen isst, auch täglich, wenn sie wachsen und dass Mandy einen Mützenknall hat.
Aber so richtig was dafür kann ich auch nicht, ich habe so schönes Garn im Schrank und zwei Kinderköpfe die wachsen. Darum gab es Mützen kunterbunt, für den Herrn gestrickt, für die Dame gehäkelt. Passend dazu hat aber auch jeder ein Halstuch, jawohl!

...ach es ist zum Verzweifeln...ich kannn irgendwie nur noch jedes zehnte mal hier Fotos hochladen, Meldung beim Hochladen: Serverfehler
Was kann man da machen, das geht doch so nicht weiter.  Für diesmal gilt wieder, wer Bilder sehen will, muss in den nachbarblog, der komischerweise tadellos Bilder hochlädt. Was wundert mich jetzt eigentlich mehr???

Mützen bei "Für Elise"