Samstag, März 19, 2011

Blumenstock mit Schleife

Mein Kamin ist fertig.
Ich habe ja zu Weihnachten die Delfter Fliesen bekommen, handbemalt mit einem barocken Blumenstock und Papageien. Und nun schmücken Sie als Einfassung das Feuerloch.
Es ist, als sei Frühling geworden, ach was Sommer. Es tummeln sich die Papageien in meinem Wohnzimmer und die Blumen blühen ewiglich!
Nun, da ich selbst sehe, welche Wirkung solch ein Schmuck auf ein Zimmer hat, kann ich Bauherren des Barock nur zu gut verstehen. In den reich geschmückten Zimmern eines Schlosses sollte immer Freude herrschen, unabhängig von dem Wetter draußen, das auch Fürsten und Königen nicht gehorcht. Es scheint eine Ausblendung der Vergänglichkeit zu sein, ein der sinnlichen Schönheit verschriebenes Streben nach dem ewigen Leben und dem Paradies.
Ich war natürlich etwas aufgeregt, wie wohl der barocke Schmuck sich mit dem streng klassizistischen Kamin verträgt. Nun, ich finde, er tut es gut. Die Schleifen werden sogar als Motiv wieder aufgenommen. Die Rocailles an den Seiten finden sich in den Blütenformen wieder. Ich denke es geht gut. Das Foto kann es nicht wiedergeben, nur zeigen, dass es fertig ist.


























Gern würde ich euch alle zu einem Kaminfest einladen und dazu Salzburger Venusbrüstchen  servieren, vielleicht nach einer Brandenburgischen Kartoffelsuppe mit Krabben und Dill verfeinert. Und abends gäbe es ein barockes Feuerwerk mit bengalischen Lichtern und Masken.
Das Leben ist doch gut zu mir!

Hier noch Bilder von der Arbeit.



Der Fliesenleger hat sich lange geziert, er hat zwar auch schon unsere Küche mit den teilweise antiken Fliesen fertiggestellt, war sich hier aber lange nicht sicher, wie es sich mit der Hitzebeständigkeit der Fliesen und vor allem der Kleber verhält.
Es wurde aber dank eines Kaminbauers eine Lösung gefunden.











Dienstag, März 08, 2011

Samstag, März 05, 2011

Vorfrühling im Wiener Wald

Es war kein warmer Tag, aber es war ein Tag, der sich anfühlte, als wenn es bald Frühling werden will. Es war kein eisiger Hauch in der Luft und am späten Nachmittag war ich sogar für ein halbes Stündchen im Garten. Ich habe angefangen, dem Frühling Platz zu machen, also Blätter harken und die zauseligen Reste der Herbstastern wegschneiden. Nun habe ich freien Blick auf Schneeglöckchen und sogar einem ersten zaghaften Krokus unter dem Pflaumenbaum.
Und bei alledem waren die Kinder draußen, auch Lisi krabbelte dick eingepackt durch den Garten und spielte im Sand. Ja, das sind die Stunden, Minuten, die Glück bedeuten, in denen ich mir sage: genau so hast du es dir immer vorgestellt! Kleine Zwerge krabbeln so richtig schön verdreckt durch dürres Vorfrühlingsgras während du ein bisschen arbeitest.
Und ich hatte die ganze Zeit eines meiner Lieblingsbilder im Kopf, ein Bild, das ich gern noch ins Kinderzimmer hängen möchte: Vorfrühling im Wiener Wald!
Bitteschön!

Sonntag, Februar 27, 2011

Das Wetter ist glaube ich so wie im letzten Jahr. Bitterkalt bei recht schöner Sonne. Lisi schlief blass bei schwacher Atmung 5 Stunden am Stück und ich lief schon recht sorgenvoll in der Küche rum. Einen Tag vorher waren wir beim Arzt, sie hustete, der Arzt bestätigte mir aber, dass die Lunge vollkommen frei sei, ab und zu etwas Salzwasser in die Nase, damit sie freier atmet, mehr braucht es nicht. Und am Nachmittag geschieht dann das alles, was ich oft noch immer vor Augen habe.
http://amandajanus.blogspot.com/2010/02/sie-lebt.html
Zwei Wochen Klinik, zuhause Vincent krank, Strapazen die irgendwie bis inden Sommer reichen, da der Frühling keine Wärme und wirklich stabile Gesundheit für die Kinder brachte.

Und jetzt warte ich auf den Frühling, in dem Elisabeth laufen lernen wird. Seit drei vier Tagen macht sie wirklich Fortschritte, wenn man das so nennen will, sie hat Lust, mal an der Hand zu laufen, greift immer sicherer um und ist einfach auf dem Weg zum Zweibeiner.
Selbstverständlich ist sie eine Zauebermaus.

Samstag, Februar 26, 2011

Schönheit

Liebe und Schönheit
 
Prometheus hatte nun den Mensch vollendet,
Doch unbeweglich blieb der todte Stoff,
Bis er der Sonne Funken hat entwendet;
(Ein Tropfe, der der Schönheit Meer enttroff)
Doch dieser Funke, er entflammt im Bilde,
In das des Künstlers Weisheit ihn verhüllte.

Von Schönheit ist das Leben ausgegangen,
Doch es vergißt den hohen Ursprung nicht;
Es strebt zu ihm, und Lieb ist dies Verlangen,
Die ewig ringet nach dem Sonnenlicht.
Denn Lieb ist Wunsch, Erinnerung des Schönen,
Die Schönheit schauen will der Liebe Sehnen.

Drum kann die Liebe nimmer selbst sich g'nügen,
Drum ist sie immer reich in ihrem Reich;
Drum sucht sie Schönheit sich ihr anzufügen
Und bettelt ewig vor der Schönheit Reich.
Doch ach! unendlich ist das Reich des Schönen,
So auch unendlich unserer Liebe Sehnen.


Caroline von Günderode

Freitag, Februar 18, 2011

Freitagsfüller

1.   Es kommt mir vor wie gestern, dass ich in die Babypause ging....aber nur so im nachhinein .
2.  Wenn ich unabhängig von regelmäßigem selbsterarbeitetem Geldeingang wäre, ich hätte nichts dagegen.
3.  Wann hat eigentlich diese Kälte da draußen ein Ende .
4.  Ich sehe so gern das kleine Rotkehlchen dick aufgeplustert vor meinem Fenster.
5.  Mein Bauch  ist fast immer hungrig, hungriger als er sein dürfte für eine Frau auf dem Weg zur Traumfigur ;-)) .
6.  Oh mein Gott, ich mache wirklich bei einem Freitagsfüller mit....ich werde alt!
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Ruhe , morgen habe ich nichts geplant und Sonntag möchte ich ein Ei zum Frühstück!

Freitag, Februar 11, 2011

Ende neu

Von Zeit zu Zeit bin ich gern ein bisschen wehmütig. Heute war ein genialer Tag dafür, denn es war der letzte Tag einer langen Zeit, der Zeit, die ich für Baby und mich zuhause war. Nun kommt noch das Wochenende und am Montag gehe ich wieder arbeiten. Es ist gar nicht so, dass mich das besonders erschüttert aber es ist eben ein Punkt im leben...sozusagen. Ich werde nie wieder ein kleines Baby betreuen, jetzt beginnt eine Zeit die vor dem Alter nicht wieder enden wird: Arbeit und Familie und ganz und gar eigene Interessen gut im Leben zu arrangieren. Ich freue mich auf das draußen. Ich habe noch niemals so abgeschieden gelebt wie im letzten Jahr, mein Bewegungsradius war nie vorher so beschränkt.
Wir waren auch heute spazieren, den kurzen Weg zu den Pferden und Schafen, dann zum Bäcker, das alles erst am Nachmittag. Die Mittagsruhe war für mich, ich hab an einem neuen Projekt gefummelt, eine Lace-Arbeit in frühlingsgrüner Seide die mich wohl das ganze Jahr begleiten wird, nun wo die Zeit auch dafür begrenzter sein wird.
Natürlich kann ich auch nach der Arbeit mit den Kindern spazieren gehen es ist nichts verloren, wenn ich heimkomme ist noch immer was vom Tag übrig. Ich werde wieder jeden Tag in Potsdam sein, mit vielen vielen Menschen sprechen, zu tun haben...darauf freue ich mich. Ich habe mir neue Anzüge und Blusen gekauft und werde bestimmt auch noch 3 Kilo abnehmen....BESTIMMT.
Ich finde nur, dass Lisi gerade jetzt so ganz besonders zauberhaft ist. Sie ist noch immer ganz vernarrt in Lampen und zeigt mir alle im Haus und auf der Straße. Neuerdings zeigt sie auch "Trinken", was sehr praktisch ist, "allealle" beherrscht sie auch, mehr zeigt sie aber nicht.
Sie ist ungemein zapplig, unglaublich neugierig. Ich habe noch nie jemanden so um die Ecke gucken sehen wie Elisabeth. Die Treppe im Haus hat sie schon in Angriff genommen, obwohl ich sie dazu nicht unbedingt ermutige, sie steht immer mehr und quasselt den lieben langen Tag in entzückendsten Lauten vor sich hin. Im Buch zeigt sie auf den Hund und macht "wa wa" und auch "au" für miau ist neuerdings zu vernehmen. In der letzten Woche ist der Knoten geplatzt, sie isst ohne Erstickungsgefahr auch mal etwas Brot oder Gemüse. Sie sagt " Carl", sehr deutlich. Mama sagt sie nicht wirklich, jedenfalls nicht zu mir, zu anderen schon, wenn ich nicht da bin. Sie ist zauberhaft.

















Dienstag, Februar 08, 2011

Wenn die Sonne scheint, ist alles wundebar!
Und um das Wunderbare auch sehen zu können, holen wir dann Vincent zu Fuß von der Kanalbrücke aus ab. das gibt einen kleinen Spaziergang durchs Kloster und zum See. Dann, um vier Uhr etwa steht die Sonne schon sehr tief.
Der Wind weht noch kalt, es ist noch Februar, noch 3 Wochen....aber man ahnt es schon. Die Schwarzspechte riefen aus den Erlen herüber, die Wildgänse finden sich schon zu Paaren zusammen, die Haselsträucher blühen und Schneeglöckchen zeigen nun allerorten ihre Spitzen.























Freitag, Februar 04, 2011

Amandas wunderbare Welt der Schwerkraft klärt über Flugangst auf

Man kann über unseren kleinen Nachbarn im Westen ja denken was man will, aber die Tatsache das 6 niederländische Inseln in der Karibik liegen läßt unser eigenes Staatswesen gerade bei diesem Wetter noch trauriger aussehen.
Nun werden einige von euch einwenden: Aber der lange Flug!
Fliegen an sich ist gar nicht besonders gefährlich, es sind vor allem Start und Landung die Vorsicht fordern.
Und auf St. Maarten herrschen die selben strengen EU Sicherheitsvorschriften wie bei euch zu Haus.

sollten sie jedenfalls, eigentlich...

Dienstag, Februar 01, 2011

zu Hülf, ich bin ein Herdentier

Denn ich habe mir einen Lanesplitter gestrickt.
Jui denkt man sich da, was ist denn das. Das ist ein Rock aus einem quergestrickten Rechteck. Die Strickwelt denkt, nicht noch so ein Schaf. Die Anleitung ist von Ravelry und überhaupt ist dieses Forum Schuld! Tja, was soll ich sagen, das Ding passt prima und es wird wohl einen zweiten geben, im Herbst, wenn Ravelry nicht bis dahin andere must haves als Viren für die Nadelschwinger streut....

Sonntag, Januar 30, 2011

eins

Rosalia Corona Elisabeth























 


Ein Jahr alt, die Kleine, die Kleinste.

Ein großes Mädchen. An ihrem Gebutrstag fast voll gestillt. Sie sagt Carl. Mama habe ich noch nicht gehört. Intensiv-Tragling. Eigensinnig, ganz und gar. Sehr Quirlig. Noch nicht laufend. Aufmerksam, neugierig, sehr.
Bin ich froh,dass sie ein Jahr alt ist, hier ist, bei uns!



Sonntag, Januar 23, 2011

Frühlingserwachen

Seit ein paar Tagen schon blüht unter dem Apfelbaum dieses Schneeglöckchen. Kaum war der Schnee geschmolzen, zeigte es sich. Hier leuchtet es wie ein Laterne vom Sonnelicht beschienen. Ein Zeichen, dass es Frühling wird, auch  in diesem Jahr wird es Frühling werden.

Donnerstag, Januar 20, 2011

kleine Wikinger

Durch die Weitsichtikeit der ortsüblichen Disounter sind wir nun im besitz zwei Wickie DVD's, die Vincent auch umgehend (also sofort) in sein kleines Herz geschlossen hat. Wenn man die umfassende Liebe bedenkt mit der er sich mit dem kleinen Titelhelden identifiziert, muß man schon sagen das er ein Hardcore-Fan der Serie ist.

Im Iahre 1974 zum ersten mal ausgestrahlt war Wickie die erste Begegnung Europas mit der japanischen Manga+Anime Kultur. Zwar streng nach den Vorgaben der Auftraggeber des deutschen Kinderfernsehens entstanden ist aber doch erkenntlich, dass es sich um das selbe wie solche unglaublichen Filme wie "das Schloß im Himmel" oder "Chihiros Reise ins Zauberland" handelt.
Man darf sich fragen welches Europa-Bild Wickie den kleinen Japanern vermittelt hat. Es klingt auf jeden Fall.....anders.

Dienstag, Januar 18, 2011

Trödelmarkt

Das letzte Wochenende war so schön, dass wir spontan beschlossen, endlich endlich mal wieder auf den Trödelmarkt nach Berlin zu fahren. Es bestand ja nun wahrlich Grund zur Annahme, dass nicht gleich die Füße abfrieren.... Irgendwie war der Markt winterlich zusammengeschrumpelt, von sonst drei vollgestopften Gängen waren nur zwei lichte Reihen übrig.
Ich habe nicht einen Teller, einen Krug, eine Tasse gesehen, die ich hätte haben wollen. Naja, das liegt aber vielleicht auch an dem gewissen Sättigungsgrad, ich will nur noch wirklich besondere Stücken haben, keinen Krims mehr. Und trotzdem - der Markt hat innerhalb der letzten zwei drei Jahre ein anderes Gesicht bekommen. Die meisten deutschen Händler sind weg, bestimmend sind türkische, wohl auch arabische Händler, so genau weiß ich das nicht. Aber so herrscht eben doch eine andere Stimmung dort, ich fand es früher schöner, angenehmer. Ich mag nicht wild handeln, ich mochte es, dass reelle Preise für sehr hochwertige Stücke angesetzt waren, die Händler den Wert, die Geschichte ihrer Dinge kannten und mit Herz bei der Sache waren, eben auch fachlich. Das gibt es so nicht mehr. Es gibt alles dort, aber außer hingeworfenen Brocken wie " ist alt" oder "ist Meißen" erfährt man nichts mehr.

Aber natürlcih habe ich doch was gekauft. Es gibt zwei drei Händler mit Knöpfen, alten Knöpfen. mich interessieren vor allem Glasknöpfe 20iger-40iger Jahre und ich wurde fündig. Ich hätte viel mehr kaufen können, als ich tat, aber Auswahl musste sein. Hier also meine Beute.

Sonntag, Januar 16, 2011

Tag im Januar

Ein Tag im Januar mit Sonne und milder Temperatur ist ein Versprechen, dass es wohl auch wieder Frühling wird. Die Erde riecht, am liebsten würde man schon mal sehen, was der Garten so macht und es gibt auf jeden Fall einen Spaziergang.
Ein Spaziergang mit den Kindern. Es muss schnell gehen nach dem Mittagsschlaf, die Kürze des Tages duldet keinen Verzug, die Sonne verschwindet doch früh. Wir waren am See, am Gohlitzsee. Ich mag den Weg dort so sehr, das Licht scheint  durch Eichen und Buchen. Der See war auch nach 10 Tagen Tauwetter noch mit einer Eisschicht bedeckt.
Wenn ich es wünschen dürfte, dann würde das Wetter bis März so bleiben und dann kann es wärmer werden. Es ist doch wahres Leben, wenn man sich nicht vor Kälte in sich verkriechen möchte.
































Sonntag, Januar 09, 2011

abends

Meist schläft Lisi nur von 7 bis 9 Uhr abends um dann noch mal für einen Abenddrink wach zu werden. Wenn ich dann doch mal einen freien Abend bis kurz vor 10 habe, ins Bett gehe und das Kind so fest schläft und ich ihren Atem nicht hören kann, dann packt mich eiskaltes Entsetzen. Statt mich an der Ruhe zu freuen, rüttel ich dann an dem Kind, bis es wach ist. Ich weiß gar nicht, ob das mal aufhört. Sie hat aber auch einen so feinen leisen Atemgang, das fiel auch schon dem Kinderarzt auf. Das ist ja eigentlich was ganz feines und beim  nächsten mal rüttel ich mal nicht sondern kuschel mich ganz dicht, halte selbst den Atem an und lausche.

Mittwoch, Januar 05, 2011

mein Geschenk

Ich bin immer sehr gespannt auf die Geschenke, die Lars mir mir macht. Wir schenken uns immer etwas und ich wurde bisher in jedem Jahr überrascht. So war es auch zu Weihnachten. Aus dem Sack kam ein Paket in rotes Papier gewickelt. Es sah aus (und damit rechnte ich auch) wie mehrere DVDs oder vielleicht auch Bücher...aber es war sehr sehr schwer. Nach dem Auswickeln kamen zwei Pappkartons zum Vorschein, sehr sehr schwer.



















Ich stutzte, Albarello, Albarello....Tegel, Tegel.....das sind doch Fliesen, das sind doch handbelmalte holländische Fliesen....Der Mann ist verrückt!
Ausgepackt und zusammengelegt ergibt sich meine neue Kamineinfassung. Unglaublich oder, diese Fliesen wurden auf Maß für mich, für unseren Kamin bemalt. Er hat sie bestellt und bemalen lassen.




















Wir hatten irgendwann im letzten Winter oder auch Frühjahr viel darüber gesprochen, dass eine polychrome Fliesenverkleidung der Clou wäre, dass Blumenranken am besten wären und oben vielleicht Vögel. Und nun gehört sie mir. Und hier noch ein paar Detailbilder.














In den nächsten Tagen werden die Fliesen angebracht, dann zeige ich das nochmal.












Ich zeige einfach mal Beispielbilder von der Verwendung von Delfter Fliesen am Kamin aus dem großen Handbuch "Delfter Kacheln".




Grandios oder!

















Und nun noch die Vögel aus meiner Serie in Großaufnahme. Und das alles ist mein Geschenk. Wunderbar.













Samstag, Januar 01, 2011

Neujahr

Da sitze ich nun den ganzen Neujahrstag mit einem fiebrigen Kind im Arm, auf dem Rücken oder auf dem Bauch liegend wo wie jetzt. Husten, Schnupfen und vielleicht auch ein Zahn machen Eliseth das Leben schwer. Meine Kleine.
Das Jahr 2010 war das anstrengendste meines ganzen Lebens. Ich hab noch nie so wenig geschlafen, mich so viel gesorgt und so oft den Abend herbeigesehnt, an dem die beiden geliebten Kinder schlafen und Ruhe ist. Ich hätte nie gedacht, dass es mich so anstrengen würde. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ich vor einem Jahr schwanger war, der Zustand ist nicht mehr vorstellbar. Komisch. Vor ein üaar Tagen fand ich hier auf dem unaufgeräumten Schreibtisch den Zettel mit den Namensvorschlägen für das ungeborene Baby und die entgültige Fassung, die wirklich erst ein paar Tage vor der Geburt feststand. Auch die Namen für einen Jungen waren noch dabei, in diesem Falle würde jetzt ein Elias fiebern.
Aber schön ist es natürlich auch. Und nun kommt das Jahr, in dem Elisabeth laufen lernen wird, sprechen auch (teddy sagt sie ja schon) und Vincent und sie als Geschwister sicher mehr zusammen wachsen. Ich freue mich auf einen Frühling, in dem ich endlich wieder Blumen pflanzen will, draußen sein mit den Kindern.....ich bin mir sicher, es wird wunderbar.