Ein Tag in Potsdam bei Sonnenschein, das ist für mich ein tiefes Einatmen von Wohlgefühl, von Schönheit, ganz und gar Behagen. Es war ein Spaziergang an der Orangerie vorbei am Drachenhaus zum Botansichen Garten. Auf den Wiesen blühten Narzissen und Buschwindröschen. Alles strahlte. Am Krongut gab es Kuchen und Kaffee. In dem Perlenladen dort gab es Korallenperlen für mich, ich weiß noch nicht, was daraus wird, eine Sommerkette vielleicht, mal sehen.
Im Botanischen Garten blühte die Magnolie und erstmals sah ich den Pavillon fertig restauriert. Die farbigen Galsvasen wurden wieder eingefügt, gefertigt in Böhmen nach den alten Vorbildern. Elisabeth verschlief alles im Wagen.
Ich bin immer wieder überrascht, wie wohlgefällig das kleine Drachenhaus ist und erstmals fiel uns auf, dass es ein kompletter Holzbau ist. Was mag wohl ein Chinese dazu sagen, zu den Drachen, die sich eher vor Ritter Kunibert in acht nehmen müssen, als dass sie als Glückssymbol am Himmel schweben.
Es ist in Potsdam schon viel grüner als hier auf dem freien Land. Es ist, als wenn ein Wämeglocke über der Stadt liegt. Ich will in diesem Jahr auf jeden Fall wieder öfter zum Vergnügen in die Stadt, in die Parks fahren....wenn der Rhododendron blüht, wenn die Lilien blühen, die Rosen, wenn es eine Ausstellung in den Römischen Bädern gibt, einfach so.
Freitag, April 23, 2010
Donnerstag, April 22, 2010
Sperlingslust
Das schönste Zimmer des Hauses ist das Gaubenzimmer, das bisher nur als Trocken- und Abstellraum genutzt wurde. Nun endlich ist es frisch gemalert und wird Kinderzimmer - Sperlingslust. Ich hoffe, dass es etwas von Meer und Himmel bekommt. Leider kommt gar nicht so richtig rüber, wie hell, ja geradezu lichtdurchflutet der Raum wirkt.
Mittwoch, April 21, 2010
Nach einem dermaßen kalten, stürmischen Apriltag mit Regen und Hagel im Wechsel mit lichter Sonne, einem Tag, an dem ich mit Elisabeth nicht so recht vor die Tür konnte, nach einem solchen Tag sitze ich gern warm in eine Decke gehüllt und esse etwas tröstliches. Tröstliches Essen ist für mich oft ein Kindergericht. Heute sind es heiße Milchnudeln, besonders schnell mit ganz dünnen Wok-Nudeln gekocht und reichlich Zucker.
Montag, April 19, 2010
Der Vorhang geht auf der Kasper kommt raus
chon seit ein paar Wochen bringt Vincent aus dem Kindergarten die Lieder und Spiel mit nach hause.
Ganz verliebt in meinen Sohn war ich, als er eines morgens mit seinen Fingern spielte und fragte: " Kinder, alle da?" da war mir klar, im Kindergarten wird der Kasper gespielt. dann fiel mir noch ein, dass im Schrank eine Sammlung der Fingerspiele liegt, die gespielt werden. Gut so, denn Vincent möchte immer gern, dass wir auch zu hause spielen udn singen, was im Kindergarten gerade so drann ist. Zum Beispiel das Lied von der kleinen Meise, das wurde im Februar gesungen. Ganz dunkel erinnerte ich mich an Melodie und einzelne Textstellen, denn ich liebte dieses Lied als Kindergartenkind vor ganz vielen Jahren. Wir spielten es auch verkleidet. Jedenfalls gab hier sogar youtube Rat, es ist ein DDR-Kinderlied, eines von den guten.
Wer mag:
Aber zurück zum Kasper. Der Vers,d er gespielt wird ist recht lang. Was mich aber besonders interessiert daran ist, dass in 17 zeilen ein ganzes Volkstheater sichtbar wird. Im Kasperspiel finden wir ja am Ende den Rest des Hans Wurst des 18. Jahrhunderts....was haben sich die Aufklärer gegen ihn bemüht. Bei Shakespeare gibt es hervorragende Beispiele für den Narren, manchmal gleich mehrere wie im "Sommernachtstraum" oder in "Wie es euch gefällt".
Der Kasper ist der Hans Wurst der deutschen Bühnen, er ist kein schlauer, eher ein Narr, aber ein guter, dem verschiedene Charaktere, die festgelegt sind, zugegeben sind. Der Polizist, die Großmutter, der Seppel, das Krokodil, die Hexe und andere. Es gibt die guten und bei denen die dummen und die vernünftigen und es gibt die bösen, die aber nie die Oberhand behalten. Der Kasper ist der Held.
Eine ganze Facharbeit in Germanistik verbirgt sich da.
Nun, mein Kind spielte also mit den Fingern, Mama war entzückt und lernt nun fleißig auswendig.
Der Vorhang geht auf, der Kasper kommt raus
Guten tag liebe Kinder, seid ihr alle da, dann ruft mal ganz laut ja.
Dann hol ich mir den Seppel gleich
wir amchen zusammen so manchen Streich
wir schlagen uns wir vertragen uns.
Da kommt die Hexe Huckebein
Kasper du sollst verzaubert sein!
Nein Hexe da wird nichts draus,
zurück mit dir ins Hexenhaus.
Dann kommt das große Krokodil
mit großem Maul das frisst sooo viel.
das hat sich leise angeduckt und
hat den Kasper halb verschluckt.
Der ruckt und zuckt und rucke di daus
da ist der Kasper wieder raus.
Nun Krokodil wird's mir zu viel
zurück mit dir an den Nil.
Nun hol ich mir mein Gretelein
wir wollen beide lustig sein.
Tri tra trallala der Kasper der war wieder da.
Der Vorhang geht zu
und alle Kinder gehn zur Ruh.
Ganz verliebt in meinen Sohn war ich, als er eines morgens mit seinen Fingern spielte und fragte: " Kinder, alle da?" da war mir klar, im Kindergarten wird der Kasper gespielt. dann fiel mir noch ein, dass im Schrank eine Sammlung der Fingerspiele liegt, die gespielt werden. Gut so, denn Vincent möchte immer gern, dass wir auch zu hause spielen udn singen, was im Kindergarten gerade so drann ist. Zum Beispiel das Lied von der kleinen Meise, das wurde im Februar gesungen. Ganz dunkel erinnerte ich mich an Melodie und einzelne Textstellen, denn ich liebte dieses Lied als Kindergartenkind vor ganz vielen Jahren. Wir spielten es auch verkleidet. Jedenfalls gab hier sogar youtube Rat, es ist ein DDR-Kinderlied, eines von den guten.
Wer mag:
Aber zurück zum Kasper. Der Vers,d er gespielt wird ist recht lang. Was mich aber besonders interessiert daran ist, dass in 17 zeilen ein ganzes Volkstheater sichtbar wird. Im Kasperspiel finden wir ja am Ende den Rest des Hans Wurst des 18. Jahrhunderts....was haben sich die Aufklärer gegen ihn bemüht. Bei Shakespeare gibt es hervorragende Beispiele für den Narren, manchmal gleich mehrere wie im "Sommernachtstraum" oder in "Wie es euch gefällt".
Der Kasper ist der Hans Wurst der deutschen Bühnen, er ist kein schlauer, eher ein Narr, aber ein guter, dem verschiedene Charaktere, die festgelegt sind, zugegeben sind. Der Polizist, die Großmutter, der Seppel, das Krokodil, die Hexe und andere. Es gibt die guten und bei denen die dummen und die vernünftigen und es gibt die bösen, die aber nie die Oberhand behalten. Der Kasper ist der Held.
Eine ganze Facharbeit in Germanistik verbirgt sich da.
Nun, mein Kind spielte also mit den Fingern, Mama war entzückt und lernt nun fleißig auswendig.
Der Vorhang geht auf, der Kasper kommt raus
Guten tag liebe Kinder, seid ihr alle da, dann ruft mal ganz laut ja.
Dann hol ich mir den Seppel gleich
wir amchen zusammen so manchen Streich
wir schlagen uns wir vertragen uns.
Da kommt die Hexe Huckebein
Kasper du sollst verzaubert sein!
Nein Hexe da wird nichts draus,
zurück mit dir ins Hexenhaus.
Dann kommt das große Krokodil
mit großem Maul das frisst sooo viel.
das hat sich leise angeduckt und
hat den Kasper halb verschluckt.
Der ruckt und zuckt und rucke di daus
da ist der Kasper wieder raus.
Nun Krokodil wird's mir zu viel
zurück mit dir an den Nil.
Nun hol ich mir mein Gretelein
wir wollen beide lustig sein.
Tri tra trallala der Kasper der war wieder da.
Der Vorhang geht zu
und alle Kinder gehn zur Ruh.
Donnerstag, April 15, 2010
Rucksack
Ich hab mir ja geschworen, erst neue Sachen zu beginnen, wenn die angefangenen und liegengebliebenen fertiggestellt sind. Naja, ganz treu bleibe ich mir nicht. Aber es freut mich einfach, dass der Sommerrucksack für Mila Maria, die kleine Tochter meiner Freundin nun fertig wurde....und das noch vor dem Sommer. Und weil ich die leuchtenden Farben der Baumwolle so wunderschön finde, so mädchenhaft verspielt, zeige ich das gute Stück auch mal. Häkeln war toll, die gefühlt 1000 Fäden vernähen war dann weniger schön. Nun ist er fertig, am 9. Mai wird er verschenkt.
Dienstag, April 13, 2010
12 von 12 im April
Montag, April 12, 2010
Samstag, April 10, 2010
was sagt man dazu?
Ich weiß es wirklich nicht, was man dazu sagen soll.
Nach dem Abräumen des Winterschutzes bot sich mir ein wirklich trauriger Anblick.

Nun gut dachte ich, der Winter war hart und lang, man muss mit Verlusten leben können, es ist ja nicht der erste. Die Rose habe ich im letzten Herbst erst gepflanzt, Risiko ist immer dabei. Ich holte also die Gartenschere und die Grabegabel, schnitt die verdorrten Reste ab und dann hob ich sie aus dem noch gar nicht so richtig engewohnten Pflanzloch.
Ja und da sah ich dann die ganze Bescherung!
Also Frost kann so einer Rose ja gar nicht so schnell den Gar aus machen. Sie treibt wieder neu! Wunderbar......aber ich habe vorher noch nie so radikalen Wühlmausfraß gesehen. Die Wurzel ist komplett weggefressen, bis ins Holz rein hat sie sich gebissen.
Ich sag es ganz ehrlich, ich werde zurückschlagen, Krieg führen, jawohl! Die Wühlmäuse in meinem Garten haben lange genug gut Lachen gehabt....
Das sit ja nicht das einzige Opfer. Der Frauenmantel war untergraben udn angefressen, der Storchschnabel auch. Außerdem hat Carl ein superfeines Gehör und er buddelt nach Gehör die Gänge auf. Aber meinetwegen, dann weiß ich wenigstens wo ich zuschlagen muss....ich weiß nur noch nicht wie.
Nach dem Abräumen des Winterschutzes bot sich mir ein wirklich trauriger Anblick.

Nun gut dachte ich, der Winter war hart und lang, man muss mit Verlusten leben können, es ist ja nicht der erste. Die Rose habe ich im letzten Herbst erst gepflanzt, Risiko ist immer dabei. Ich holte also die Gartenschere und die Grabegabel, schnitt die verdorrten Reste ab und dann hob ich sie aus dem noch gar nicht so richtig engewohnten Pflanzloch.
Ja und da sah ich dann die ganze Bescherung!
Also Frost kann so einer Rose ja gar nicht so schnell den Gar aus machen. Sie treibt wieder neu! Wunderbar......aber ich habe vorher noch nie so radikalen Wühlmausfraß gesehen. Die Wurzel ist komplett weggefressen, bis ins Holz rein hat sie sich gebissen.
Ich sag es ganz ehrlich, ich werde zurückschlagen, Krieg führen, jawohl! Die Wühlmäuse in meinem Garten haben lange genug gut Lachen gehabt....
Das sit ja nicht das einzige Opfer. Der Frauenmantel war untergraben udn angefressen, der Storchschnabel auch. Außerdem hat Carl ein superfeines Gehör und er buddelt nach Gehör die Gänge auf. Aber meinetwegen, dann weiß ich wenigstens wo ich zuschlagen muss....ich weiß nur noch nicht wie.
Mittwoch, April 07, 2010
Osternachtrag
Klar wurden bei uns am Sonntag Morgen Ostereier gesucht. Hauptakteur war natürlich Vincent und wir alle haben uns schon lange auf diese Ereignis gefreut. Und darum wurde auch alles festgehalten, mit der Kamera. Nebenrollen waren auch vergeben, der Opa musste immer festgehalten werden, denn schließlich war der Hauptakteur ja noch krank. Friedrich trug den Ersatzkorb und Karl musste überall seine Nase reinstecken. Die anderen durften sich unentwegt freuen, wenn wieder ein Ei gefunden wurde. Anfangs nahm Vincent auch wirklich nur die bunten Eier, Süßigkeiten wurden liegen gelassen. Das hat man ihm schließlich seit Tagen erzählt, dass der Osterhase bunte Eier bringt, was soll also der andere Kram? Irgendwann war aber der Bann gebrochen und auch Schokoeier fanden den Weg in den Korb. Elisabeth hat alles verschlafen...aber nächstes Jahr oder übernächstes Jahr...
Sonntag, April 04, 2010
Nach der dritten Nacht durchwacht dank 40° Fieber des Vincigmann und Betten neu beziehen, Kuschel-und Schreiattacken kommt es nicht ganz so fröhlich rüber aber trotzdem von Herzen:
Ich wünsche Euch ein frohes Osterfest!
Кристос воскрес - Kristos woskres.
Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!
Ich wünsche Euch ein frohes Osterfest!
Кристос воскрес - Kristos woskres.
Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!
Donnerstag, April 01, 2010
Aufbruch
Ein gar nicht allzu aufmerksamer Gang durch das Gärtchen ließ mich voller Freude erblicken, dass die Pauls Himalayan Musk bereits grünt. Wenn sie dann erst mal wieder blüht....diese liebe gute Rose...
Dienstag, März 30, 2010
eine Hülle für's Ei
Inspiriert von Janes wirklich entzückenden Eierwärmern - hier und auch hier zu sehen - (sie sind ja zu edel für dieses irgendwie abgelatschte Wort) habe ich auch schon mal einen fertig, also einen Eierwärmer.
Beim Häkeln dachte ich voller Entzücken an die alten Glasknöpfe, die ich letztes Jahr in Berlin auf dem Trödelmarkt erstanden habe und wo könnten sie besser passen, als auf dem Eierwärmer, der zu Ostern wohl mal zum Einsatz kommt.
Beim Häkeln dachte ich voller Entzücken an die alten Glasknöpfe, die ich letztes Jahr in Berlin auf dem Trödelmarkt erstanden habe und wo könnten sie besser passen, als auf dem Eierwärmer, der zu Ostern wohl mal zum Einsatz kommt.
der erste Outdoortermin des Jahres...
fiel leider ein bisschen ins Wasser. Am Sonntag gab es den ersten Familientrödelmarkt des JAhres ganz bei usn in der Nähe, in Klaistow. Mittlerweile pilgern die Menschen in Massen selbst aus der großen Hauptstadt dorthin. Man kann alles möglicche kaufen und vor allem Kindersachen aller Art. Es war kalt, schon von Anfang an, schon deshalb udn weil man dann so praktischen Stauraum hat, kam Elisabeth in den Kinderwagen. Bevor es nach bereits 45 min anfing zu regnen, kauften wir ein bisschen ein, Bücher, Filme, ein Plakat, Hosen, eine JAcke und etwas alte Spitze.
Ich freue mich so, dass die Saison nun wieder los geht, über Trödelmärkte spazieren ist einfach schön. Hier eine Auswahl der fetten Beute, Glanzstück ist ganz sicher das Tim-und-Struppi-Plakat.
Ich freue mich so, dass die Saison nun wieder los geht, über Trödelmärkte spazieren ist einfach schön. Hier eine Auswahl der fetten Beute, Glanzstück ist ganz sicher das Tim-und-Struppi-Plakat.
Montag, März 29, 2010
Sonntag, März 28, 2010
Donnerstag, März 25, 2010
Bambussteamer
Ich wünsche mir, dass mein Reis zum Essen noch besser, noch authentischer schmeckt und darum möchte ich ihn demnächst dämpfen. Mir schwebt ein Bambussteamer vor, ähm Bambusdämpfer :-)). Nun frage ich Euch: hat jemand Erfahrung damit?
Die Teile sehen einfach schön aus und man kann sie ohne Bedenken zum Kredenzen auf den Tisch stellen und da ich nun schon Bambuswolle gekauft habe, wäre das ja nur konsequent. Teuer sind sie auch nicht und so ursprünglich. Aber ich habe in letzter Zeit so viel gekauft (Hosen zum Beispiel, in die ich noch hineinschrumpfen muss, aber Reis mit Gemüse könnte dabei ja helfen).
Die Teile sehen einfach schön aus und man kann sie ohne Bedenken zum Kredenzen auf den Tisch stellen und da ich nun schon Bambuswolle gekauft habe, wäre das ja nur konsequent. Teuer sind sie auch nicht und so ursprünglich. Aber ich habe in letzter Zeit so viel gekauft (Hosen zum Beispiel, in die ich noch hineinschrumpfen muss, aber Reis mit Gemüse könnte dabei ja helfen).
Dienstag, März 23, 2010
Wunderbar
Es ist einfach wunderbar, das Herz jauchzt und tatsächlich möchte man springen im Angesicht der Sonne, der Schneeglöckchen und Krokusse. das Wort FRÜHLING selbst ist verwandt mit dem Wort springen und und im englischen ist der S-Vorschlag ja auch erhalten geblieben und man kann es auch hören, spring.
Aber vor allem ist es wunderbar.
Der Tag begann wie immer im blauen Zimmer und wurde dann vor allemdraußen verbracht. Bei Vogelgezwitscher, leichtem Wind und milden Temperaturen schläft sogar ein Baby ruhig. Bestimmt weil es so wunderbar ist. Und der Sandkasten für den Baumeister ist auch fertig geworden. Sogar in dem Muschelteller wurde schon gekramt. Ich kann von hier aus sehen, wie es beinahe minütlich mehr Krokusse werden, die aufblühen. Es ist wirklich sehr wunderbar.
Freitag, März 19, 2010
zum Staunen
Elisabeth hat so eine besondere Art, die Welt zu bestaunen. Der Mund wird dann so kreisrund gemacht und die Augen natürlich ganz weit auf. Es ist eben alles neu. Die Babies sehen ja alles zum ersten mal und es ist ja so viel.
Heute war ein Frühlingstag mit Spaziergang und Schlafen im Garten. ich habe währenddessen an der offenen Schlafzimmertür gesessen, den Wagen von oben betrachtet und endlich mal den roten Pullover für das Kind fertiggestellt.
Elisabeth schnupft noch immer ein bisschen und besorgt höre ich ab und zu ein Husten. Allein lassen, das wagen wir im Moment noch nicht. Einer ist immer im Raum, in dem Lisi ist. Und doch ist natürlich Alltag eingekehrt und es geht uns gut...naja, ich schnupfe solidarisch mit den Kindern mit., Vincent ist ja auch noch nicht fertig damit.
Donnerstag, März 18, 2010
Bei der Arbeit
So sieht also Frühling aus. Vincent ist überglückluich, endlich wieder draußen bei der Arbeit sein zu können. Wunderbar...auch für mich, denn heute war DAUERstillen angesagt.
Ich bin jetzt müde! ich würde ja gern mal wieder einen inspirierten Text schreiben, aber dafür reicht die Inspiration gerade gar nicht.
Nur eines noch: die Elfenkrokusse hinterm Haus blühen und ich hoffe, dass sie morgen noch schöner sind und dann rücke ich ihnen zu Leibe, mit dem Fotoapparat, wie jedes Jahr eben. Schlaft gut! Ich gehe mal stillen....
Mittwoch, März 17, 2010
Zwei
Jetzt ist er zwei. Mein Baby, mein kleiner Großer. Meine Sonne. Feuer, Kraft und auch Besinnlichkeit.
Dienstag, März 16, 2010
PIFchen
Vielen lieben Dank Julia! ich werde wohl für alles Verwendung haben und freue mich schon jetzt auf die Kapuzinerkresse im Sommer.
Nun geht es also weiter! Gern verschenke ich liebe Kleinigkeiten als Pifchen, schreibt einen Kommentar udn ich lose dann zwei von euch aus. Da ich aber weiß, dass das Weitergeben für macnche problematisch ist, nehme ich hiermit eigenmächtig diese Auflage raus. Also, wer Lust auf einen Brief von mir hat, der schreibe einen Kommentar.
Freitag, März 12, 2010
Traumstunde
Das Bild hat Lars für mich gemacht, an einem der Sonnentage, die nun schon wieder gar nicht mehr wahr sind. Ein träumender junger Vizsla auf der noch wintergrauen Wiese...aber träumen kann man ja schon mal von Frühling und warmem Sommer. Oder wovon träumen Vizslas so?
Und noch eine Traumstunde, das Baby kommt ins Tuch! Schön!
Alles beim Alten
So, hier ist es, als wäre die Zeit drei Wochen zurückgedreht. Ich fahre gleich ins Krankenhaus, heute darf ich Elisabeth wieder mit nach hause nehmen. Hier zuhause hustet wieder ein Kleinkind bei Fieber....Draußen ist es bitterkalt und es liegt eine Puderschicht Schnee.
Ach Mensch, ich hoffe wirklich sehr, dass dieser harte Winter bald zu Ende geht....und dass Elisabeth das verträgt und natürlich, dass es Vincent bald wieder besser geht.
Ach Mensch, ich hoffe wirklich sehr, dass dieser harte Winter bald zu Ende geht....und dass Elisabeth das verträgt und natürlich, dass es Vincent bald wieder besser geht.
Samstag, März 06, 2010
Donnerstag, März 04, 2010
der Rest des Abends
Den Rest des Abends werde ich damit verbringen, die Fäden der neuen Mütze für Elisabeth zu vernähen. Sie wurde heute an ihrem Krankenbett fertig. Ich wollte ihr ein bisschen Frühling auf den Kopf zaubern.. Wenn ich damit fertig bin, ist es wahrscheinlich Zeit, Milch für sie abzupumpen und dabei wird der Film laufen. Ich finde ja, dass diese Häkelmütze stilistisch wirklich gut zum Film passt....und die Namen der Heldinnen stimmen auch noch überein.
Ich habe noch sehr viel Wolle übrig, würde ja gern eine passende Jacke dazu machen, aber ich habe noch nie eine Jacke gehäkelt und da ich nicht weiß, wie man in dem Muschelmuster Maschen abnimmt, wird das Projekt erst mal auf Eis gelegt...oder es wird gestrickt. Na mal sehen.
Elisabeth geht es täglich besser. Wir wissen nun auch, wie es weiter geht. Bis zum zehnten März bekommt sie noch die Antibiotika, zwei Tage später folgt noch mal ein Labortest, wenn die Werte okay sind, kann sie dann mit nach hause. Also eine Woche Klinik haben wir noch zu überstehen. Der Arzt sprach es nun auch mal deutlich aus, sie hat eine Lungenentzündung. Die arme Kleine. Aber sie ist wirklich täglich aktiver, das macht so einen Kliniktag aber auch mühsamer, denn man kann sich ja nicht bewegen und sie schläft nicht mehr so viel. Aber das ist mir natürlich alles recht.
Montag, März 01, 2010
wie steht es um Lisi
Als ich heute morgen im Krankenhaus ankam, überraschte mich dann doch die Nachricht, dass ich Elisabeth mittags schon mal stillen dürfte. In der Nacht hat man mir noch gesagt, dass sie noch immer sehr viel Sekret in Nase und Lunge hat und Stillen wohl noch zu anstrengend sei. So wartete ich also auf Mittag.
Noch etwas unsicher nahm ich sie aus ihrem Bettchen, so vollverkabelt, wie sie noch immer ist, obwohl auch die Magensonde nun entfernt ist. Ich erninnerte mich daran, wie es mit Vincent war, den ich ja die ersten Tage auch so vollverkabelt versorgt hatte. Man muss nur gelassen damit umgehen.
Ich hielt sie also in den Armen, sie trank ein wenig mühsam, in Etappen, war am Ende aber doch satt und zufrieden und schaute mich mit ihren großen Augen an, naja noch immer eher an mir vorbei, aber die Augen waren zunächst groß und aufmerksam. dann wurde sie ruhiger und schloss die Augen und da erinnerte ich mich daran, wie es war, als ich sie das letzte mal in meinen Armen hielt.
Es war Samstag, vierzehn Uhr. Elisabeth trank sehr gut, obwohl sie eindeutig geschwächt war, sie war sehr sehr blass und hatte 5 Stunden geschlafen, sehr ungewöhnlich und an sich schon beunruhigend. Es ging ihr offensichtlich nicht gut. Da ich aber am Tag vorher mit ihr beim Arzt war und mir gesagt wude, dass nur ihre Nase verstopft ist und ich Salzwasserlösung und Nasentropfen geben sollte, fühlte ich mich zumindenst nicht ganz und gar verunsichert. Sie trank also gut, legte dann ihren Kopf zurück und....hörte auf zu atmen. Einfach so. Ich sagte laut in den Raum: sie atmet nicht mehr. Lars fiel fast vom Stuhl, reagierte aber richtig und rief sofort den Notarzt. Dann begannen die furchtbarsten 2 Minuten meines/unseres Lebens. Lisi atmete nicht mehr...Ich lief panisch mit ihr umher, klopfte den Rücken, drückte in der Herzgegend rum und schaukelte und küsste sie. In dieser Zeit, die lang ist, verliert man alle Hoffnung. Dann kam ein Ruck aus der Lunge, dann noch einer und es setzte eine schwere Atmung ein, sie war wieder da, schwächlich aber da. Dann kam der Notarzt an und nach kurzer Untersuchung ging es ab ins Krankenhaus. Dort wiederholte sich mit geringerer Dauer der Vorgang noch dreimal, bevor man entschied, sie eben künstlich zu beatmen.
Ich erzähle die Geschichte um vor allem zu sagen, wie wunderbar, noch viel wunderbarer es ist, dass ich heute schon mein Kind wieder in den Armen hielt, dass es trank und dann zufrieden war, dass es sich in den Schlaf singen ließ.
Atemaussetzer sehr kurzer Dauer hat sie sporadisch noch immer, mir wurde aber versichert, dass es mit Abklingen der Infektion wirklich wieder gut ist und nur diese Infektion der Auslöser ist.
Und ich bin wieder gelassener im Umgang mit einem anderen kleinen Kind. Es ist mir wieder egal, dass er noch immer nicht sauber ist, das er sehr viel fordert, dass er bei mir im Bett schläft, ach alles eben. Denn er ist gesund und es ist doch alles so egal, Hauptsache ist doch, dass wir alle zusammen sind.
Noch etwas unsicher nahm ich sie aus ihrem Bettchen, so vollverkabelt, wie sie noch immer ist, obwohl auch die Magensonde nun entfernt ist. Ich erninnerte mich daran, wie es mit Vincent war, den ich ja die ersten Tage auch so vollverkabelt versorgt hatte. Man muss nur gelassen damit umgehen.
Ich hielt sie also in den Armen, sie trank ein wenig mühsam, in Etappen, war am Ende aber doch satt und zufrieden und schaute mich mit ihren großen Augen an, naja noch immer eher an mir vorbei, aber die Augen waren zunächst groß und aufmerksam. dann wurde sie ruhiger und schloss die Augen und da erinnerte ich mich daran, wie es war, als ich sie das letzte mal in meinen Armen hielt.
Es war Samstag, vierzehn Uhr. Elisabeth trank sehr gut, obwohl sie eindeutig geschwächt war, sie war sehr sehr blass und hatte 5 Stunden geschlafen, sehr ungewöhnlich und an sich schon beunruhigend. Es ging ihr offensichtlich nicht gut. Da ich aber am Tag vorher mit ihr beim Arzt war und mir gesagt wude, dass nur ihre Nase verstopft ist und ich Salzwasserlösung und Nasentropfen geben sollte, fühlte ich mich zumindenst nicht ganz und gar verunsichert. Sie trank also gut, legte dann ihren Kopf zurück und....hörte auf zu atmen. Einfach so. Ich sagte laut in den Raum: sie atmet nicht mehr. Lars fiel fast vom Stuhl, reagierte aber richtig und rief sofort den Notarzt. Dann begannen die furchtbarsten 2 Minuten meines/unseres Lebens. Lisi atmete nicht mehr...Ich lief panisch mit ihr umher, klopfte den Rücken, drückte in der Herzgegend rum und schaukelte und küsste sie. In dieser Zeit, die lang ist, verliert man alle Hoffnung. Dann kam ein Ruck aus der Lunge, dann noch einer und es setzte eine schwere Atmung ein, sie war wieder da, schwächlich aber da. Dann kam der Notarzt an und nach kurzer Untersuchung ging es ab ins Krankenhaus. Dort wiederholte sich mit geringerer Dauer der Vorgang noch dreimal, bevor man entschied, sie eben künstlich zu beatmen.
Ich erzähle die Geschichte um vor allem zu sagen, wie wunderbar, noch viel wunderbarer es ist, dass ich heute schon mein Kind wieder in den Armen hielt, dass es trank und dann zufrieden war, dass es sich in den Schlaf singen ließ.
Atemaussetzer sehr kurzer Dauer hat sie sporadisch noch immer, mir wurde aber versichert, dass es mit Abklingen der Infektion wirklich wieder gut ist und nur diese Infektion der Auslöser ist.
Und ich bin wieder gelassener im Umgang mit einem anderen kleinen Kind. Es ist mir wieder egal, dass er noch immer nicht sauber ist, das er sehr viel fordert, dass er bei mir im Bett schläft, ach alles eben. Denn er ist gesund und es ist doch alles so egal, Hauptsache ist doch, dass wir alle zusammen sind.
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