Dienstag, Januar 15, 2008
Montag, Januar 14, 2008
Endlich! welch Freude!
Ich habe nun endlich eine nagelneue, mein nagelneue digitale Spiegelreflexkamera. Endlich!
Ich bin eigentlich im Herzen ein Canonianer, aber Preis und Testergebnisse im Verbund haben mein Herz betört und es die Nikon D40 werden lassen. Ich glaube, sie ist toll. Jetzt muss sich nur noch rausstellen, dass ich vielleicht nicht toll aber doch nicht ganz furchtbar schlecht bin.
Ich kann Fotos machen und sofort bearbeiten, ansehen und dann eben auch hier zeigen.
Natürlich gab es Zeichen, die mir sagten: Kaufe jetzt diese Camera.
Sie soll ja mein Geburtstaggeschenk sein mit den Weihnachtsgeschenken finanziert. Das hat schon mal geklappt, es ist keine Woche mehr bis zum Geburtstag. Dann war sie eben taasächlich im Angebot, das macht sich gut, wenn die Mittel beschränkt sind. Aber was das wichtgste ist: ich habe sie mit Daniela gekauft das muss doch ein gutes Zeichen sein. Mit wem sonst sollte ich eine Camera kaufen. Nun ist sie mein. Zuhause wartet ein Motiv auf mich! Das erste Schneeglöckchen im Garten ist aufgeblüht, unter dem Apfelbaum am Haus hat es sich herausgetraut und kuschelt sich nun ins Gras. Das habe ich natürlich noch nicht gesehen, aber Lars hat es mir erzählt.
Es wird hier also wieder Bilder geben aus meinem Leben.
Ich bin eigentlich im Herzen ein Canonianer, aber Preis und Testergebnisse im Verbund haben mein Herz betört und es die Nikon D40 werden lassen. Ich glaube, sie ist toll. Jetzt muss sich nur noch rausstellen, dass ich vielleicht nicht toll aber doch nicht ganz furchtbar schlecht bin.
Ich kann Fotos machen und sofort bearbeiten, ansehen und dann eben auch hier zeigen.
Natürlich gab es Zeichen, die mir sagten: Kaufe jetzt diese Camera.
Sie soll ja mein Geburtstaggeschenk sein mit den Weihnachtsgeschenken finanziert. Das hat schon mal geklappt, es ist keine Woche mehr bis zum Geburtstag. Dann war sie eben taasächlich im Angebot, das macht sich gut, wenn die Mittel beschränkt sind. Aber was das wichtgste ist: ich habe sie mit Daniela gekauft das muss doch ein gutes Zeichen sein. Mit wem sonst sollte ich eine Camera kaufen. Nun ist sie mein. Zuhause wartet ein Motiv auf mich! Das erste Schneeglöckchen im Garten ist aufgeblüht, unter dem Apfelbaum am Haus hat es sich herausgetraut und kuschelt sich nun ins Gras. Das habe ich natürlich noch nicht gesehen, aber Lars hat es mir erzählt.
Es wird hier also wieder Bilder geben aus meinem Leben.
Samstag, Januar 12, 2008
Fahrt nach Westen
Ich bin endlich mal wieder am Rhein! Es ist immer wieder ein beruhigendes Gefühl, den Weg hier her zu fahren. Ich fühlte mich ein wenig wie auf einem Laufweg mit einigen Bekannten, die an der Strecke stehen und winken. Oder besser anders rum: ich habe gewunken.
Selbstverständlich fahre ich in Nahmitz los, nachdem ich mein Auto überredet hatte, nicht den Weg Richtung Berlin zu nehmen, ließ es sich auch auf dieses Abenteuer weiter Weg nach Westen ein. Sein Zustand ist gelinde gesagt marode und es ist sicher eines seiner letzten Abenteuer und ich klopfe ihm immer anerkennend auf die Motorhaube und danke für die Kilometer. Aber es geht ihm wie mir: Fahren macht Spaß, man muss nur in die Gänge kommen und dann auf Luxus verzichten.
Jedenfalls ist die nächste Station auf der Strecke Ziesar, dort ging ich zur Schule und so winke ich zu der alten Burg rüber, die meine Herberge war, dann kommt Magdeburg. Hier bin ich vor mehr als 2 Jahren 12,8 km gelaufen, mit Frank, es war hart und ich bin schnell losgelaufen, dann hatte mich die Zuversicht verlassen, danach die Kraft und es wurde ein einbisschen verkorkstes Ende. Dann kommt eine Weile nichts, eine lange Weile, bis ich in Hannover an Meike denke und sie gern mal wieder sehen würde, zumal wir ja gerade das gleiche "Schicksal" teilen, also den erfreulichen Teil. Ich liebe die Fahrt durch das Weserbergland ich bin gar nicht fit und denke bei dem Anblick der Hügel und Berge trotzdem daran, dass ich gern laufen möchte, über Berge und ich denke wie immer an Rainer, den Täglichläufer mit seinem Hund Bonny, der ihn immer begleitet und dass Kalman mein Bonny war, mein Kalman!
So geht es immer weiter, es gibt den Abzweig nach Paderborn, wo ich seit ich laufe gern mal den Osterlauf machen würde, aber es ist doch zu weit. Irgendwann bin ich im Pott und endlich empfange ich Einslive, ich liebe diesen Sender. Ich fahre an Wuppertal vorbei, an Wuppertal und dann durchs Bergische, hier ist Röntgenlauf, über diese Höhen geht der Röntgenlauf und so komme ich an Köln vorbei....naja, da geht die Autbahn eben lang. Und dann bin am Rhein. herrlich! echt herrlich!
viele Grüße vom Rhein also!
Selbstverständlich fahre ich in Nahmitz los, nachdem ich mein Auto überredet hatte, nicht den Weg Richtung Berlin zu nehmen, ließ es sich auch auf dieses Abenteuer weiter Weg nach Westen ein. Sein Zustand ist gelinde gesagt marode und es ist sicher eines seiner letzten Abenteuer und ich klopfe ihm immer anerkennend auf die Motorhaube und danke für die Kilometer. Aber es geht ihm wie mir: Fahren macht Spaß, man muss nur in die Gänge kommen und dann auf Luxus verzichten.
Jedenfalls ist die nächste Station auf der Strecke Ziesar, dort ging ich zur Schule und so winke ich zu der alten Burg rüber, die meine Herberge war, dann kommt Magdeburg. Hier bin ich vor mehr als 2 Jahren 12,8 km gelaufen, mit Frank, es war hart und ich bin schnell losgelaufen, dann hatte mich die Zuversicht verlassen, danach die Kraft und es wurde ein einbisschen verkorkstes Ende. Dann kommt eine Weile nichts, eine lange Weile, bis ich in Hannover an Meike denke und sie gern mal wieder sehen würde, zumal wir ja gerade das gleiche "Schicksal" teilen, also den erfreulichen Teil. Ich liebe die Fahrt durch das Weserbergland ich bin gar nicht fit und denke bei dem Anblick der Hügel und Berge trotzdem daran, dass ich gern laufen möchte, über Berge und ich denke wie immer an Rainer, den Täglichläufer mit seinem Hund Bonny, der ihn immer begleitet und dass Kalman mein Bonny war, mein Kalman!
So geht es immer weiter, es gibt den Abzweig nach Paderborn, wo ich seit ich laufe gern mal den Osterlauf machen würde, aber es ist doch zu weit. Irgendwann bin ich im Pott und endlich empfange ich Einslive, ich liebe diesen Sender. Ich fahre an Wuppertal vorbei, an Wuppertal und dann durchs Bergische, hier ist Röntgenlauf, über diese Höhen geht der Röntgenlauf und so komme ich an Köln vorbei....naja, da geht die Autbahn eben lang. Und dann bin am Rhein. herrlich! echt herrlich!
viele Grüße vom Rhein also!
Dienstag, Januar 08, 2008
Neues Jahr
Nun, 2008 ist schon eine gute Woche alt und im www kann ich es erst heute begrüßen, denn mein PC hat sich über Silvester stillgelegt. Aber das macht nichts, das Neue Jahr hat trotzdem begonnen. Das wird ein neues Jahr, ein ganz neues Jahr.
Seit ich laufe, wechsle ich ersmals meine Alterklasse, das sit ein bisschen dramatisch, aber nicht zu ändern, ich bin jetzt AK 35. Und ich hoffe sehr, dass es in diesem jahr auch wieder Laufberichte geben wird. Nun will ich aber auch allen Freunden und Lesern meiner Seite sagen, dass dieses Jahr das Jahr meines Babys wird. Alles wird neu. Ich darf gespannt sein.
Ansonsten gab es in den letzten Tagen des alten Jahres vor allem viel zu essen, ich habe gebacken und gekocht, war eingeladen und war daheim bei meinem Baum, meinem Sohn, Lars und meinem Hund. Alles ist ganz ruhig, das Wetter ermutigt mich nicht, das Haus zu verlassen und so lass ich mich nur von Carlchen zwei mal täglich dazu zwingen.
Ich bin froh, dass ein neues Jahr begonnen hat! Noch 8 wochen und die Schneeglöckchen werden blühen.
Seit ich laufe, wechsle ich ersmals meine Alterklasse, das sit ein bisschen dramatisch, aber nicht zu ändern, ich bin jetzt AK 35. Und ich hoffe sehr, dass es in diesem jahr auch wieder Laufberichte geben wird. Nun will ich aber auch allen Freunden und Lesern meiner Seite sagen, dass dieses Jahr das Jahr meines Babys wird. Alles wird neu. Ich darf gespannt sein.
Ansonsten gab es in den letzten Tagen des alten Jahres vor allem viel zu essen, ich habe gebacken und gekocht, war eingeladen und war daheim bei meinem Baum, meinem Sohn, Lars und meinem Hund. Alles ist ganz ruhig, das Wetter ermutigt mich nicht, das Haus zu verlassen und so lass ich mich nur von Carlchen zwei mal täglich dazu zwingen.
Ich bin froh, dass ein neues Jahr begonnen hat! Noch 8 wochen und die Schneeglöckchen werden blühen.
Samstag, Dezember 22, 2007
keine Douglasie
Heute haben wir den Weihnachtsbaum geholt. Ausgesucht haben wir ihn im Garten von meinem Opa schon letzten Sonntag. Er ist beinah 3 Meter groß und es ist eine Tanne. Für uns ist das ungewöhnlich, das erste mal verirrt sich eine Tanne in den Salon. Eigentlich lieben wir Douglasien. Die sind ganz weich und duften wirklich zauberhaft. Außerdem sind sie ganz besonders grün. Nun, es ist in diesem Jahr eine Tanne, denn da wir die einzigen sind, die eine Douglasie haben wollen, sind diese einfach schon zu ausgewachsen und als Weihnachtsbaum nicht mehr gut zu gebrauchen. Sie wachsen jetzt also vor sich hin, ohne dieser Ehre, ein Weihnachtsbaum zu werden, entgegenzusehen.
Ansonsten dind die Tage grau, heute war aber der Morgen schön, der weiß überreifte Bäume und Wiesen preisgab, aber auch heute ohne Sonne. Ich weiß gar nicht, wann es hier das letzte mal Sonne gab, Licht. Ich war noch mit dem Rad unterwegs und habe ein wenig gestaunt, wie schön alles aussieht. Mein Carl flitzte über Wiesen und in den Wald rein mit so viel Fröhlichkeit, er ist so ausgesprochen fröhlich und unbeschwert, es ist gut, dass er mir passiert ist. Im nächsten Frühjahr werden wir gemeinsam laufen gehen.
Ansonsten dind die Tage grau, heute war aber der Morgen schön, der weiß überreifte Bäume und Wiesen preisgab, aber auch heute ohne Sonne. Ich weiß gar nicht, wann es hier das letzte mal Sonne gab, Licht. Ich war noch mit dem Rad unterwegs und habe ein wenig gestaunt, wie schön alles aussieht. Mein Carl flitzte über Wiesen und in den Wald rein mit so viel Fröhlichkeit, er ist so ausgesprochen fröhlich und unbeschwert, es ist gut, dass er mir passiert ist. Im nächsten Frühjahr werden wir gemeinsam laufen gehen.
Dienstag, Dezember 18, 2007
Blick nach draußen
Wenn ich hier am PC sitze, dann kann ich mit leichten Drehungen des Kopfes aus 3 Fenstern sehen. Geradeaus sehe ich das Brachland vor dem Haus, das ab dem nächsten Jahr dann Wiese heißen wird. Lars hat dort 3 kleine Linden gepflanzt, die die Luft dort in den nächsten Jahren gelinde machen. Aber die seh ich eigentlich gar nicht, ich weiß nur, dass sie dort sind. Nach links sehe ich zur Grundstücksgrenze, dort steht ein mittlerweile großer Holunder und einige Essigbäume. Im nächsten Jahr wird diese Grenze weiter aufgeforstet mit Flieder in weiß und blau, das wird sicher eine Pracht.
Mein Lieblingsblick ist aber im Moment der nach rechts, dort stehen alte Obstbäume. Dem Haus am nächsten steht ein alter Apfelbaum, der in diesem Jahr so unerhört reichlich trug, dass ich schlussendlich des Apfelmuskochens überdrüssig wurde und genug Äpfel hängenließ um nun täglich ein schönes Schauspiel genießen zu können.
Im Baum sitzen fast immer 3 bis 5 Amseln und Drosseln, die nur hin und wieder von den Eichelhähern neidisch vertrieben werden. Die sammeln sich im Pflaumenbaum nebenan und führen von Zeit zu Zeit einen Raubzug, fressen sich satt und sitzen dann wieder in dem alten Pflaumenbaum. Sie sehen eindrucksvoll aus, das hellblau strahlt und die roten Brüste leuchten. Sie sind so farbig wie schöne Papageien. Im Wald sieht man sie nur selten und schon gar nicht mehrere zusammen.
Jetzt gerade ist es etwas ruhiger, es sind Amseln, Meisen und und sogar ein Grünfink da und schlagen sich die runden Bäuche voll.
Es ist ein Jammer, dass ich noch immer keine Digitalkamera besitze, um ein Bild zu machen, so auf die Schnelle...aber das wird schon noch kommen.
Mein Lieblingsblick ist aber im Moment der nach rechts, dort stehen alte Obstbäume. Dem Haus am nächsten steht ein alter Apfelbaum, der in diesem Jahr so unerhört reichlich trug, dass ich schlussendlich des Apfelmuskochens überdrüssig wurde und genug Äpfel hängenließ um nun täglich ein schönes Schauspiel genießen zu können.
Im Baum sitzen fast immer 3 bis 5 Amseln und Drosseln, die nur hin und wieder von den Eichelhähern neidisch vertrieben werden. Die sammeln sich im Pflaumenbaum nebenan und führen von Zeit zu Zeit einen Raubzug, fressen sich satt und sitzen dann wieder in dem alten Pflaumenbaum. Sie sehen eindrucksvoll aus, das hellblau strahlt und die roten Brüste leuchten. Sie sind so farbig wie schöne Papageien. Im Wald sieht man sie nur selten und schon gar nicht mehrere zusammen.
Jetzt gerade ist es etwas ruhiger, es sind Amseln, Meisen und und sogar ein Grünfink da und schlagen sich die runden Bäuche voll.
Es ist ein Jammer, dass ich noch immer keine Digitalkamera besitze, um ein Bild zu machen, so auf die Schnelle...aber das wird schon noch kommen.
Dienstag, November 27, 2007
noch Ostseebilder...
...kurz vor dem Advent, dem Keksebacken, dem Gestecke basteln und Kränze binden, schnell noch mal den Blick zurück auf die letzten Sonnentage des Jahres.
Mittwoch, November 07, 2007
7. November
Ich weiß noch genau, was ich im letzten Jahr am 7. November tat. Es war der Tag, an dem ich im Haus in Nahmitz war, das Wetter war etwas besser, ich selbst war krank und ich stand auf dem Balkon und war traurig.
Die Welt hat sich gedreht, die Welt hat sich ein Jahr weitergedreht.
Vor ein paar Tagen war ich das letzte mal in der Wohnung in Potsdam, ich habe in Potsdam gelebt. Ich liebe diese Stadt und ich vermisse sie. Aber ein letztes mal irgendwo ist immer komisch. Ein letztes mal aus dem Fenster gesehen, auf der anderen Straßenseite ging die Frau mit dem kleinen weißen Hund spazieren, der schon so alt ist, dass sie ihn ziehen muss. Ihr Sohn hat ihn sogar getreten. Der Balkon ist voller Blätter, die ich nicht abfegen muss. In der alten Schule gegenüber geht der Gong. Ich maler eine letzte Kleinigkeit zwischen Küche und dem kleinen Esszimmer, das blau wie der Himmel war. Lars hilft mir beim Putzen und wischt gerade die Schränke ein leztes mal aus. Er geht mit allem Schaden mit, wie meine Freundin das nennt. Er trägt alles mit. Nun wische ich noch mal durch, Lars fegt und trägt dann Farbe und Putzzeug runter. Das war es. Ich sage zu Lars, siehe, hier habe ich gelebt, es war mein Zuhause. Und er sagt Ja, das war es. Dann spazieren wir noch durch die Anlage.
ich vermisse Potsdam, natürlich. Potsadm besuchen ist nichtdas gleiche. Viele Wege werde ich nicht mehr gehen. Vor allem die über die Feldfluren, die ich so geliebt habe. Oder den Weg am Krongut vorbei und der Bornimer Kirche, dann rechts den Steig am Wasserlauf lang, rüber ins Katharinenholz zu den düsteren Teichen und zurück dann an der Orangerie lang. Besuche beschränken sich auf Parks. Na mal sehen.
Ich habe auch Nahmitz vermisst, anders vermisst, hier habe ich gearbeitet, hier lebt auch mein Sohn und Lars. Man kann nicht alles haben. Ich kann nicht alles haben. Alles ist gut, so wie es ist...ich bin hier und ich bin ganz. Ich werde kein weiteres Jahr an diesem Tag daran denken, was einmal war, dass Lars verschwand und ich hilflos war. Im nächsten Jahr ist es nur der 7. November.
Die Welt hat sich gedreht, die Welt hat sich ein Jahr weitergedreht.
Vor ein paar Tagen war ich das letzte mal in der Wohnung in Potsdam, ich habe in Potsdam gelebt. Ich liebe diese Stadt und ich vermisse sie. Aber ein letztes mal irgendwo ist immer komisch. Ein letztes mal aus dem Fenster gesehen, auf der anderen Straßenseite ging die Frau mit dem kleinen weißen Hund spazieren, der schon so alt ist, dass sie ihn ziehen muss. Ihr Sohn hat ihn sogar getreten. Der Balkon ist voller Blätter, die ich nicht abfegen muss. In der alten Schule gegenüber geht der Gong. Ich maler eine letzte Kleinigkeit zwischen Küche und dem kleinen Esszimmer, das blau wie der Himmel war. Lars hilft mir beim Putzen und wischt gerade die Schränke ein leztes mal aus. Er geht mit allem Schaden mit, wie meine Freundin das nennt. Er trägt alles mit. Nun wische ich noch mal durch, Lars fegt und trägt dann Farbe und Putzzeug runter. Das war es. Ich sage zu Lars, siehe, hier habe ich gelebt, es war mein Zuhause. Und er sagt Ja, das war es. Dann spazieren wir noch durch die Anlage.
ich vermisse Potsdam, natürlich. Potsadm besuchen ist nichtdas gleiche. Viele Wege werde ich nicht mehr gehen. Vor allem die über die Feldfluren, die ich so geliebt habe. Oder den Weg am Krongut vorbei und der Bornimer Kirche, dann rechts den Steig am Wasserlauf lang, rüber ins Katharinenholz zu den düsteren Teichen und zurück dann an der Orangerie lang. Besuche beschränken sich auf Parks. Na mal sehen.
Ich habe auch Nahmitz vermisst, anders vermisst, hier habe ich gearbeitet, hier lebt auch mein Sohn und Lars. Man kann nicht alles haben. Ich kann nicht alles haben. Alles ist gut, so wie es ist...ich bin hier und ich bin ganz. Ich werde kein weiteres Jahr an diesem Tag daran denken, was einmal war, dass Lars verschwand und ich hilflos war. Im nächsten Jahr ist es nur der 7. November.
Donnerstag, November 01, 2007
Mittwoch, Oktober 24, 2007
auch Carl war an der Ostsee
Natürlich war Carl von der Altmarkperle mit an der Ostsee und er fand es großartig. Viel Platz, viele andere Hunde, tote, stinkende Flundern, die man aus dem Seetang fischen und weiter oben nahe der Dünen verbuddeln, begrabbeln, durch die Luft werfen kann. Herrlich, einfach herrlich.
Nicht ganz so herrlich fand er den Ausflug nach Sassnitz, denn das bedeutete viel Arbeit für das klein Vizsla-Köpfchen. Erst muss man die Seebrücke diszipliniert passieren, dann muss man eine wirklich sehr viel Sicht auf die darunterliegende See freilassende Treppe hinuntergehen, dann kam der schwierigste Teil....an Bord gehen, über einen Steg aus Eisen, er lief noch nie auf Eisen. Puh geschafft, aber auf dem Schiff war es dann auch doof. Erstmal darf man wirklich nicht jeden Passagier nach Herzenslust beschnuppern, man muss an der Leine bleiben und artig sein. Aber eines war toll, über Bord sehen und die Wellen beobachten. Irgendwann stellte sich resignierte Gelassenheit bei dem kleinen Kerl ein und ich machte einfach mal ein schönes Foto von unserem Captain.
il capitano
Ja, am schönsten war auf jeden Fall das Spielen am Strand und Laufen, Laufen, Laufen!
Spiel mit Lotta
Carlchen, der Ente abgewandt
Und dann habe ich noch eine Kuriosität, kein in dem Sinne gelungenes Foto. Leider hielt die Rasselbande nie so still, wie ich es gern wollte, und beim Clicken der Kamera hatte ich dann eigentlich immer nur Hinterteile von Hunden auf dem Bild. Hm, aber ich zeige es trotzdem, weil es so ein schönes Farbspiel ist. Ihr seht drei Hunde beim Buddeln, Labrador, Weimaraner und Vizsla. Sie waren wirklich schön in ihrem Spiel, auch wenn man das nun gerade nicht sieht.

So verdient wie an den Tagen and er See gab es bis dahin noch keine Nachtruhe für den Hund.
Nicht ganz so herrlich fand er den Ausflug nach Sassnitz, denn das bedeutete viel Arbeit für das klein Vizsla-Köpfchen. Erst muss man die Seebrücke diszipliniert passieren, dann muss man eine wirklich sehr viel Sicht auf die darunterliegende See freilassende Treppe hinuntergehen, dann kam der schwierigste Teil....an Bord gehen, über einen Steg aus Eisen, er lief noch nie auf Eisen. Puh geschafft, aber auf dem Schiff war es dann auch doof. Erstmal darf man wirklich nicht jeden Passagier nach Herzenslust beschnuppern, man muss an der Leine bleiben und artig sein. Aber eines war toll, über Bord sehen und die Wellen beobachten. Irgendwann stellte sich resignierte Gelassenheit bei dem kleinen Kerl ein und ich machte einfach mal ein schönes Foto von unserem Captain.
il capitanoJa, am schönsten war auf jeden Fall das Spielen am Strand und Laufen, Laufen, Laufen!
Spiel mit Lotta
Carlchen, der Ente abgewandtUnd dann habe ich noch eine Kuriosität, kein in dem Sinne gelungenes Foto. Leider hielt die Rasselbande nie so still, wie ich es gern wollte, und beim Clicken der Kamera hatte ich dann eigentlich immer nur Hinterteile von Hunden auf dem Bild. Hm, aber ich zeige es trotzdem, weil es so ein schönes Farbspiel ist. Ihr seht drei Hunde beim Buddeln, Labrador, Weimaraner und Vizsla. Sie waren wirklich schön in ihrem Spiel, auch wenn man das nun gerade nicht sieht.

So verdient wie an den Tagen and er See gab es bis dahin noch keine Nachtruhe für den Hund.
Dienstag, Oktober 23, 2007
Tage am Meer
Freitag, Oktober 19, 2007
Ostsee!
Ich habe noch den Morgenkaffee bei mir. Draußen ist es grau, sehr grau. Das letzte Wochenende an der See war glücklich, noch von Sonne beschienen. Soviel Sonne und Wasser und blauer Himmel. Die Ostsee tut immer gut.
Ich war vorher noch nie in Binz, eigentlich sträubte sich auch alles gegen diese weiße Stadt am Meer, die für gut verdienende Pärchen gemacht scheint. Aber sie ist tatsächlich schön. Die Schnitzereien der Häuserfassaden sind wundervoll und die Häuser sind wirklich fast alle weiß. DieLage von Binz ist so wundervoll. Es liegt an einer großen Bucht, naja, die Proraer Wiek eben, lang gezogen, an den jeweiligen Enden zieht sich die Küste hoch zu einer waldreichen Steilküste, das ist malarisch. Wäre Binz eine Stadt in Italien, sie läge an einem Golf, dem Binzer Golf. Abends, wenn die Lichter von Sassnitz und Prora angehen, dann kann man wirklch träumen, man sei am Golf von Palermo, schaut rüber auf den Monte Pellegrino, hinter dem jeden Abend die Sonne verschwindet.
Aber ich vergesse gar nicht gern, dass ich an der Ostsee bin, nirgendwo sonst ist man so frei. Der Strand ist breit und Möwen schreien. Der Sand wird um die Mittagszeit sogar noch etwas warm und man kann mit nackten Füßen den Strand entlanggehen. Die Frage, warum, gerade der Blick über die Ostsee solch ein Aufatmen ist, Durchatmen, Kraftsammeln, beschäftigt mich eigentlich schon immer. Kein anderes Meer gibt mir das. Das Mittelmeer, das warm ist, der Atlantik, der wild ist, gaben mir dieses Gefühl nie. Vielleicht ist es einfach so, weil ich die Urlaube der Kindheit dort verbrachte und es von meinem Vater immer zelebriert wurde, an die See zu kommen. Man hieß sich selbst dort willkommen. Wir stiegen aus dem Auto und rannten fast durch den Wald, über die Dünen und da war sie dann, die Ostsee. Wir blieben stehen, atmeten durch und liefen los, durch den Sand und schrieen Ooostsee!
Ich habe viel fotografiert, viele Möwen, Muscheln, den Hund, meinen Sohn. Ich habe nicht viele Muscheln gesammelt, das mache ich andermal wieder.
Ich war vorher noch nie in Binz, eigentlich sträubte sich auch alles gegen diese weiße Stadt am Meer, die für gut verdienende Pärchen gemacht scheint. Aber sie ist tatsächlich schön. Die Schnitzereien der Häuserfassaden sind wundervoll und die Häuser sind wirklich fast alle weiß. DieLage von Binz ist so wundervoll. Es liegt an einer großen Bucht, naja, die Proraer Wiek eben, lang gezogen, an den jeweiligen Enden zieht sich die Küste hoch zu einer waldreichen Steilküste, das ist malarisch. Wäre Binz eine Stadt in Italien, sie läge an einem Golf, dem Binzer Golf. Abends, wenn die Lichter von Sassnitz und Prora angehen, dann kann man wirklch träumen, man sei am Golf von Palermo, schaut rüber auf den Monte Pellegrino, hinter dem jeden Abend die Sonne verschwindet.
Aber ich vergesse gar nicht gern, dass ich an der Ostsee bin, nirgendwo sonst ist man so frei. Der Strand ist breit und Möwen schreien. Der Sand wird um die Mittagszeit sogar noch etwas warm und man kann mit nackten Füßen den Strand entlanggehen. Die Frage, warum, gerade der Blick über die Ostsee solch ein Aufatmen ist, Durchatmen, Kraftsammeln, beschäftigt mich eigentlich schon immer. Kein anderes Meer gibt mir das. Das Mittelmeer, das warm ist, der Atlantik, der wild ist, gaben mir dieses Gefühl nie. Vielleicht ist es einfach so, weil ich die Urlaube der Kindheit dort verbrachte und es von meinem Vater immer zelebriert wurde, an die See zu kommen. Man hieß sich selbst dort willkommen. Wir stiegen aus dem Auto und rannten fast durch den Wald, über die Dünen und da war sie dann, die Ostsee. Wir blieben stehen, atmeten durch und liefen los, durch den Sand und schrieen Ooostsee!
Ich habe viel fotografiert, viele Möwen, Muscheln, den Hund, meinen Sohn. Ich habe nicht viele Muscheln gesammelt, das mache ich andermal wieder.
Dienstag, Oktober 09, 2007
Dunkel
Montag, Oktober 08, 2007
Ein Tag in der Fremde
Ich war in Neuwied, ich war ich Koblenz, ich war in Köln und Selters und im Westerwald, ich war drei Tage lang richtig weg.
Und ich war sogar an einem Berg, der hat einen niedlichen Namen, er ist bei Koblenz, sehr hübsch ist es dort. Es gibt sonnendurchschienene Buchenwälder und man kann eine fein vermessene Strecke von 6 km dort laufen. Aber der Name des Berges ist wirklich irreführend, es ist der Hasenberg, den wir gehässigerweise bei der zweiten Runde umgeauft haben, er trägt nun den unheilverheißenden Namen The KillerKarnickel Mountain.
Er bricht das Genick, also mir hat er es gebrochen, aber schön ist es dort, man kann es kaum fassen. Der Weg schlängelt sich Gemütlichkeit vortäuschend um den Berg herum, bis man dann vor der "Wand" steht. Puh, wie weit mag es sein, es ist nicht weit, aber weit genug für Laufen in den Bergen ohne Üben. Es ist furchtbar, furchtbar, dass ich da nicht hochkomme.
Ja, wir haben viel gelacht und ich rief hier und da: Schau mal, wie schön. Und Daniela sagte: Ja schön! Nur die geplante dritte Runde, die haben wir gestrichen und uns lieber der Fotografie im Freien gewidmet. Da war es auch schön, es gab einen Weg mit Herbstfarben, einen Radfahrer mit einem wohlerzogenen Vizsla dabei und später einen Film auf dem Sofa. Es war ein Traum.

Und ich war sogar an einem Berg, der hat einen niedlichen Namen, er ist bei Koblenz, sehr hübsch ist es dort. Es gibt sonnendurchschienene Buchenwälder und man kann eine fein vermessene Strecke von 6 km dort laufen. Aber der Name des Berges ist wirklich irreführend, es ist der Hasenberg, den wir gehässigerweise bei der zweiten Runde umgeauft haben, er trägt nun den unheilverheißenden Namen The KillerKarnickel Mountain.
Er bricht das Genick, also mir hat er es gebrochen, aber schön ist es dort, man kann es kaum fassen. Der Weg schlängelt sich Gemütlichkeit vortäuschend um den Berg herum, bis man dann vor der "Wand" steht. Puh, wie weit mag es sein, es ist nicht weit, aber weit genug für Laufen in den Bergen ohne Üben. Es ist furchtbar, furchtbar, dass ich da nicht hochkomme.
Ja, wir haben viel gelacht und ich rief hier und da: Schau mal, wie schön. Und Daniela sagte: Ja schön! Nur die geplante dritte Runde, die haben wir gestrichen und uns lieber der Fotografie im Freien gewidmet. Da war es auch schön, es gab einen Weg mit Herbstfarben, einen Radfahrer mit einem wohlerzogenen Vizsla dabei und später einen Film auf dem Sofa. Es war ein Traum.

Freitag, Oktober 05, 2007
Moosgrün

Dieses Bild heißt Moosgrün, denn es ist moosgrün. Das kommt von dem unglaublich grünen Moos an dieser Stelle am Gohlitzsee. Es ist ein ganz festes, sozusagen kurzhaariges Moos, das eher einem dicht gewebten Perserteppich gleicht als einem industriell gefertigten Flokati. Ja, es istt ein ganz fein und dicht gewachsner edler Perser, farbecht, von vielen kleinen Wurzelchen getragen, langlebig, man kann sogar große Kiefern darauf abstellen.
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