Ich liebe Spargel. Das tun viele. Ich liebe es sogar, den Spargel zu schälen.
Es ist eine der meditativsten Arbeiten, die ich so kenne. Früher hatte ich ein nur etwa 1 cm langes scharfes Küchenmesser zum Schälen und musste mich also vordergründig auf das Schälen des Spargels konzentrieren, während irgendwo hinten im Kopf Probleme der Lösung entgegenwälzten. Aber ich gehe ja mit der Zeit und die wird schneller und so besitze ich nun auch ein Spargelschälmesser, sogar zwei davon. Das ist gut so, denn das Vincigkind will auch Spargel schälen. Der meditative Charakter der Arbeit ist dabei ind en Hintergrun gerückt aber nicht verloren gegangen.
Da nun aber am Wochenende eine irgendwie ja doch bedeutsame Feier ansteht und ich extra zum Haus putzen und allerhand Vorbereitungen Urlaub genommen habe, wagte ich heute ein Experiment. Ich hab schon fertig geschälten Spargel gekauft für das Abendessen mit der Familie. Ganz frisch geschält sah der aus und war eingeschweißt. Hm, wie praktisch für gestresste Mandys wie mich. Aber das Experiment missglückte, der Spargel stank aus dem Topf, irgendwie säuerlich, irgendwie wie zu lange in der eigenen Suppe vor sich hingelegen, irgendwie eklig. Er war dann auch nicht genießbar und landete auf dem Kompost. Hoffentlich macht er sich da noch nützlich...Ein ganz schöner Reinfall, so fertig geschälter Spargel. Am Ende bin ich um alle genüsse gekommen, den meditiven und den geschmacklichen. Aber natürlich schaue ich nach vorn, mindestens bis morgen, da kaufe ich frischen Spargel und nehme mir die Zeit zur Meditation.
Ansonsten war es ein Sommertag, so ganz sommerwarm. Da ich vom missglückten Spargel kein Foto habe, gibt es zuckersüße (wie ich finde) Babybilder.




Und Bilder vom Fisch, Dorade auf Kartoffelbett, den gab es am Sonntag, ganz und gar nicht missglückt. Fisch ist einfach so appetitlich, dass man ich fotografieren muss, finde ich.


Alles vorbereiten

Hier ist das Kartoffelbett gebaut

Wie man sich bettet, so liegt man, zugedeckt mit Meersalz und geriebener Zitronenschale

So sieht das ganze von unten aus.

Und so sieht das ganze bei Tisch aus.

Natürlich mit Salat.