Freitag, Juli 06, 2012

neue Äcker im Sand

Vor ein paar Wochen nahm Vincent ein paar Kartoffeln aus der Kücheund hat sie so, wie er es bei seinem Opa gesehen hat in seinem Sandkasten verbuddelt. Nun endlich wachsen die Kartoffeln und er sit sehr stolz auf seinen kleinen Acker. Da wird jetzt geharkt und gegossen (und macnhmal auch drum rum gebuddelt. Er hat mir erklärt, dass die Kartoffeln erst reif sind, wenn die Pflanze grün ist, dann kann er buddeln udn dann muss ich Kartoffelsuppe kochen.







Wie man sieht, sind sie noch kelin, da muss noch gewachsen werden. Mal sehen, was so reiner Sand hergibt. Nachd er heutigen Gieß und Buddelaktion sieht  gar nicht mehr geharkt aus. ich denke mal, er kann bald anhäufeln.

Ansonsten verbringen wir gerade die Nachmittage am Wasser. Ich bin so froh, dass ich mich für einen Job mit 30 Stunden entschieden habe und zumindest an 4 Tagen der Woche früh genug zuhause bin, um noch Zeit mit Vincent und Lisi zu verbringen.


Sonntag, Juli 01, 2012

Klima



Es ist nicht so, dass mich der Inhalt dieser Film überrascht. Alles was politisch durchgesetzt werden soll macht mich stutzig, lässt mich vorsichtig werden...hey ich komme aus der DDR, ich weiß genau,. wie Politische Gleichschaltung funktioniert. Aber das nur nebenbei.

Dieser Film enthält einfach sehr wichtige und vor allem sehr bedenkliche Hinweise zu der Ausübung politischer Macht, die den Bürgern Lügen vermittelt, um Kontrolle auf Wirtschft und Wissenschaft auszuüben.

Wer dem gegenüber wiederum sehr skeptisch ist, dem sage ich: lass einfach mal einen anderen Standpunkt zu und beobachte deine Umwelt. Der Kopf sollte immer frei und offen bleiben und es gibt Interessen, die die Fälschung von Daten zum Klimawandel begründen.

Das Klima ist okay, die Freiheit ist bedroht! 

Dienstag, Juni 26, 2012

gedankensprung


Wenn eine Löwin ihr Junges nährt, es beschützt, liebkost, ist das Liebe? Liebe in dem Sinne, wie sie Menschen empfinden und fühlen. Vielleicht.
Wenn man ein Foto einer Löwin , die ihr Junges liebkost wählt und anhand dieses Fotos eine Botschft manifestiert, dann erregt das meinen Widerspruch, vor allem, wenn diese Botschft, die Liebe zu allen Lebewesen beinhaltet.
Ich frage mich sofort, ob die Löwin an die Liebe zu allen Lebewesen denkt, wenn sie auf das nächste Zebra trifft.
Ich glaube, die Wahrheit ist, dass man weder Tiere noch Menschen gut verwenden kann, eigene Überzeugungen  zu beweisen.
Aber eines ist gewiss, die Löwin mit ihrem Jungen ist ein Wunder, sie schön, so schön wie auf der Jagd, ganz bei sich selbst, ganz Löwin.
Und ich halte den Atem an, wenn ich dieses Wunder wahrnehme, so wie ich den Atem anhalte, wenn ein Mensch ganz bei sich selbst ist, in sich ruhend, in der Meditation, in der Liebkosung seines Kindes, seines Geliebten und auch bei der Jagd.




Samstag, Juni 16, 2012

kurz vor der Party

...noch ein Foto. Wie macht man ein Foto, das nicht gestellt aussieht.....GEHT nicht! Jedenfalls nicht bei uns.
Hier also mein Friedrich kurz vor dem Abi-Ball gestern abend. Mit seiner Mama nicht wahr.




Ich bin heute natürlich völlig grocki. So ein Abend, der nach Mitternacht endet, passt nicht in den Tageslauf, der um 6.00 Uhr morgens beginnt.

Aber ich will auch das noch sagen:

Glückwunsch Großer zum bestandenen Abitur! Ich bin stolz auf Dich!

Donnerstag, Juni 14, 2012

Kindermorgen

Ein regnerischer Morgen nach einer Nacht mit zwei Wanderkindern im Bett. Vincent hat mal wieder sehr schlecht geträumt. Von 5.30 Uhr an habe ich schon mal Bücher angeguckt, das große Tierbuch. Für Lisi haben wir es nach Pferdebildern durchforstet. Gott sei Dank konnten auch Tiger und Elefanten die Stimmung retten. Denn für Lisi gibt es im Moment kaum ein anderes Thema als Pferde. Vincent zieht ein wenig mit. Er weiß nun, dass die Islandponies von den Wikingern auf die Insel gebracht wurden, das beflügelt seine Phatasie. Und so finden sich die Kinder im Spiel mit Pferden zusammen. Vincent baut die Ställe und Weiden, die Wikinger reiten munter. Lisi hält vor allem ihr Pferd fest und verteilt Namen.
Heute Morgen sollte es nach dem Willen der Pferdemaus zur Reitschule gehen. Ging es aber nicht, der Kindergarten war Ziel der Reise. Nur widerwillig stieg sie aus dem Auto. Aber es ging alles gut.  Im Kindergarten beschlagnahmt sie nun seit Tagen ausnahmslos das Hüpfepferd für sich. Es heißt Max und kein anderer darf ihm zu nahe kommen.

Lisi in der Flugphase


Vincent ein bisschen verlegen


Montag, Juni 04, 2012

mit Hut

Elisabeth hat wie die Königin von England eine Schwäche für auffallende Kopfbedeckungen. Nur kreativer ist sie da. Ein Korb als Regenschutz und das Inneleben eines Baustellenhelms sind eher eine exzentrische als praktische Wahl, um sich vor Wasser zu schützen.




Sonntag, Juni 03, 2012

Louise Odier

An einem Sonntag begrüße ich den Morgen am liebsten vom Balkon aus, der nach Osten weist, der Tag ist hier am jüngsten. Eine Handkuss zurück warf mir die Louise Odier, die Bourbonrose im Garten. Sie ist nun auch erblüht. Und sie ist einfach die Schönste. Die Blüten sind nicht übermäßig groß, aber so dicht gefüllt, dass man nicht glauben kann, dass all diese Blätter in die kleinen Knospen passen konnten. Ich geh nun mal raus und und begrüße sie mit einem feierlichen Knicks.

Montag, Mai 28, 2012

Rosenblühen

Es gibt tatsächlich noch ein bisschen was in meinem Garten. Der letzte Winter hat hart zugeschlagen und einige Liebste dahin gerafft. Die Himalayan Musk, die nun endlich so rigchtig im Pflaumenbaum geblüht hätte, hat den Winter nicht überlebt, jedenfalls nicht oberirdisch. Lange hatte ich dieHoffnung aufgegeben, dass sie wieder austreibt, ich hielt sie für tod. Aber unter der Erde war noch Leben und nun fange ich mit ihr fast von vorn an. In diesem Jahr wird sie nicht blühen, aber im nächsten Jahr wird sie vielleicht schon wieder den Stamm des Baums mit Blüten schmücken.



Es hat sich also bezahlt gemacht, auf wurzelechte Rosen zu setzen! Ich hoffe, dass es auch recht schnell geht, bis sie wieder im Baum ist, denn Anwachsen muss sie nicht mehr, vielleicht steht sie mittlerweile sogar knapp im Grundwasser, das gibt es bei uns auf etwa 4 meter, wenn sie Glück hat.

Aber es blüht auch schon was!
Die Stanwell Perpetual, na klar, sie war wie immer die erste im Reigen.

  

Hier auf dem Foto ist eine Blüte in sehr rosa zu sehen, sie verblasst im Verlauf der Blüte zu cremeweiß.

Im letzten Herbst habe ich ja für die Fertigung eines Tuches Rosen geschenkt bekommen. Austin-Rosen! Sie wurden so warm verpackt im Winter, dass sie wie in Himmelbettchen schlummerten und unversehrt im Frühling austrieben.

Die Shakespeare:





Und die hier ist für Anja im Besonderen. Heute erblüht und für schön befunden, die Heritage! Roberta!


Die Centifolie an dem nunmehr 2 Meter hohen Strauch blüht schon seit einer Woche. Eigentlich wollte ich Gelee aus den Blättern kochen, kam aber nicht dazu.


Und mein Findelkind. Ich weiß nicht, wie sie heißt, denn sie ist eben solch ein Sproß einer Wurzelunterlage einer Edelrose. Ich denke mal, dass es sich um eine Alba-Rose handelt. Sie ist sehr niedlich und hat eine ganz zarten Apricot-Ton in der Färbung, blüht aber nur sehr kurz.


Ein paar Lilien haben es geschafft und Zierlauch.



Der Zierlauch steht zwischend en Austin-Rosen. Mal sehen, wie das wirkt, wenn die größer werden.
In diesem Jahr wird bei mir auch erstmals die New Dawn blühen. Ich bin sehr gespannt. Ich habe sie schon vor einigen Jahren gepflanzt. Leider musste sie bisher ein kümmerliches Leben halb unter einer Holzmiete vergraben führen. Aber nun darf sie sich in Licht und Sonne entwickeln.  Ich werde berichten.


Mittwoch, Mai 09, 2012

Liebster Blog

Ich hab einen Award bekommen.
Ich weiß, dass das viele mittlerweile ablehnen - ich habe mich trotzdem sehr sehr gefreut! Vor allem auch, weil ich gar nicht mehr ein so regelmäßiger Blogger bin und hier nur noch selten so richtig interessante Dinge geschrieben werden.

Danke liebes Grünbäumchen für die Auszeichnung:





Ich werde diesen award nicht weiterreichen sondern für mich behalten. Und vielleicht mache ich daraus ein Versprechen für mich! Das Versprechen, dass ich meine Gedanken wieder regelmäßiger ordne, meine Umgebung, mein Haus, meinen Garten, mein Leben, MICH wieder bewusster wahrnehme und endlich erwache aus einer Art gereizter Übermüdung.

Dienstag, Mai 08, 2012

Briefe für mich

Wenn ich nicht hier bin, bin ich in Afrika!
Und der Lieblingssatz steht schon als Motto den Briefen vorgestellt:

Ich habe das Gefühl, dass ich in Zukunft wo immer in der Welt ich bin, daran denken werde, ob es wohl in Ngong regnet. (aus einem Brief an ihre Mutter vom 26. Febr. 1919)

























Am letzten Samstag war ich für ein paar Stunden in Dänemark und dachte daran, dass man in knapp 2 Stunden in Rungstedlund an ihrem Grab sein könnte.

Samstag, April 28, 2012

Butterblumengelee

Auch ich habe in 2 ruhigen Minuten die Landlust gelesen und das nicht ohne Folgen. Im Rezeptteil ging es um Blütengelees. Ein freundlicher Kommentarschreiber der Zeitschrift gab sein Rezept für Butterblumengelee preis. Da blieb mir einfach nichts anderes übrig, als das Blütenmeer um etwa 100 Blüten zu bringen, diese ordentlich in einen Kochtopf zu zupfen mit Wasser und Zitronensaft zum Kochen zu bringen, abzuseihen, mit Zucker zu Gelee zu verarbeiten und dann immerhin in 4 kleine Gläser und ein Probierschälchen abzufüllen.

Die vier Gläser mit dem butterblumengelben Gelee wollte ich dann schnell noch im Blütenmeer fotografieren, aber es war schon nach 16.00 Uhr. Das Blütenmeer war weg. Ein paar nette noch offene Blüten sind nur ein ganz kleiner Trost. Aber da ich das Ergebnis noch heute der Weltöffentlichkeit präsentieren wollte, gibt es eben 2, 3 Butterblümchen auf der Wiese mit Gelee.























Und wie schmeckt es? Wie Honig. Ganz sanft und mild, butterweich sozusagen. Ich werde in den nächsten Tagen nachrüsten!....

allseits gern gelesen...

die Landlust


Sonntag, April 08, 2012

Ostermorgen

Frohe Ostern!








Sonntag, März 18, 2012

Vier Jahre alt!

Gibt es eigentlich Mütter, die nicht irgendwie melancholisch oder wehmütig zu den Geburtstagen ihrer Kinder werden?
Also ich freue mich natürlich zuallererst, das mein Kind Geburtstag hat und dass es sich darüber freut, dass alle gratulieren und Geschenke mit großem Hallo ausgepackt werden. Nur hier und da beim Richten der Torte oder dem Zurechtlegen der Sachen für den Tag bin ich doch ganz normal und denke dran, wie klein dieses Menschenkind einmal war, wie schwierig der Start war und wie gut doch alles wurde. Ich denke auch daran, wie gut es hätte sein können wenn ich Vincent schon vor zwei oder drei Jahren so gut gekannt hätte wie heute, dass wir uns manchne Stress erspart hätten. Es dauert ja nun mal, bis man einander versteht und Vincent macht es mir nicht leicht, ihn zu verstehen.
Aber gestern wurde er vier Jahre alt. Es war herrliches Wetter, eine Frühlingsgeburtstagsparty bei Sonne im Garten mit frisch aufgebautem Trampolin und eingeladenen Freunden, die sich darauf tummelten. Alle waren fröhlich. Es gab einen Zauberer, der Vincent zu sehr tiefem Erstaunen gebracht hatte, oft war ihm gar nicht zum Lachen zumute sondern er grübelte eher still vor sich hin, wie das alles zugeht.




Sonntag, März 04, 2012

Hund am See


















Carl hat Spaß am Wasser und sieht wie ich fidne wirklich wie der schönste Hund der Welt aus.

Montag, Februar 27, 2012

27. Februar

Für mich ist dieser Tag ganz besonders der Tag, der ins Leben führt, ins irdische oder ins himmlische.
Ich denke an alle, die in den Sternen nach dem Schein ihrer Kinder schauen. Ich wünsche all jenen Kraft. Und ich wünsche allen Kraft, die um das Leben ihrer Kinder kämpfen und damit auch um ihr Leben.
Mit diesem Bild aus der Kapelle St. Michel auf dem Mont Saint Michel grüße ich Euch.


















Dieser Tag ist und bleibt besonders für mich.

Freitag, Februar 24, 2012

Einladung

Ich habe eine Einladung bekommen, eine Einladung 10 km zu laufen. Mein lieber Mann 10 km.....Ich muss das erst im November können, es ist also noch Zeit.
Momentan kann ich glaube ich 1 oder 2 km laufen, ob ich das wirklich wieder können kann, so weit zu laufen und es auch noch schön finden und mich vielleicht nach 10 km ein bisschen untertrainiert fühlen.
Ich habe noch nicht angenommen, vielleicht sollte ich mal einen Testlauf machen und "das Laufbuch" aus der Mottenkiste holen. Oder ich frage mal nach Lauftipps im einschlägigen Forum. Anfängern wurde ja doch immer gern geholfen.

Ich sollte wieder laufen!

Samstag, Februar 18, 2012

Vorfrühling

Es ist warm, weit über null jedenfalls und die Luft ist lind, die Vögel singen. Ich reibe mir mir klammheimlich die Hände, dass wir den Winter wohl wirklich mit gerade 3 Wochen Kälte ziehen lassen. Ich hoffe, dass es so ist.
Der Garten rief heute schon nach uns. Blätter harken, alte Astern und vom Vorjahr wegschneiden, am liebsten würde ich schon Rosen schneiden, aber natürlich weiß ich, dass das am 18. Februar verfrüht ist. Ich hätte ja auch schon ein bisschen den Boden in den Beeten gelockert, aber der ist nach 5 cm noch gefroren.
Schön ist, dass die Kinder nicht voll vermummt nach draußen müssen. Vincent hat viel Arbeit gefunden, vor allem SÄGEN. Er hätte sich ja am liebsten an den alten (geretteten) Apfelbaum gemacht aber nach langem Diskutieren bekam er einen eigenen Sägebock gebaut. Professionell sägen geht auch! Obwohl die Bäume im Garten noch immer locken.

Dienstag, Januar 31, 2012

Lisi ist 2.
Gestern war Geburtstag. Ich glaube, ich habe am Morgen 10 mal " zum Geburtstag viel Glück" gesungen und dann noch 12 mal "weil heute dein Geburtstag ist"fröhlich, selbstbewusst und lautstark begleitet vom Lisimädchen selbst. Im Kindergarten gab es eine Papierkrone, die sie dann noch bis zum Abend getragen hat. Schön waren die Kerzen auf dem Kuchen und das "Hoch soll sie leben"und alle Omas und Opas an einem Tisch, es waren gestern immerhin 3 von jeder Sorte da. Daneben verblassen in dem Alter alle Geschenke.

Donnerstag, Januar 05, 2012

Neujahr

Es ist eine wunderbare Sache, dass es den Neujahrsmorgen gibt. Es ist der Morgen, an dem sehr viel Menschen ein Gefühl dafür haben, dass sie ein neuer Mensch sein können, ein besserer Mensch. Das, was die verpönten guten Vorsätze genannt wird, ist am Ende sein Segen. Denn der Mensch kann sich wandeln, zum Guten hin, besser werden und dem Himmel näher rücken. Wie wäre es wohl, wenn wir jeden Morgen Neujahr hätten und uns noch mit halb geschlossen Augen bewusst machen, dass ab heute ein neues Leben beginnt. Ich denke, das wäre ein so großer Schritt zum Guten hin, dass es wie ein großes Rauschen über die Welt gehen müsste.
Die Welt feiert Erneuerung.

Ich wünsche mir für das kommende Jahr, dass ich immer und immer wieder spüre, dass ich ein besserer Mensch sein kann und will. Und das umfasst wirklich viel. Außerdem wünsche ich mir, dass das Glück meiner Familie hold bleibt, das Jahr mich wieder wundervollen Menschen zuführt und dass ich an neuen Orten erleben kann, dass die Welt herrlich ist.

Sie ist herrlich, sogar unter einem Elchschild irgendwo auf den Alands-Inseln!