Es gibt ein wunderschönes Treppenhaus in Eiche, die Dielung im Wohnzimmer und im Eingangsbereich ist ebenfalls in Eiche verlegt, der Marmor, der aus Schlesien und von der Bauhütte des Parks Sans Sauci stammt liegt in der Küche und das Parkett für die Kinderzimmer wurde einst in einer Turnhalle rausgenommen, neu verlegt und geschliffen, geschliffen, geschliffen. Die Dachsteine sind antik, sie wurden von einem alten Kuhstall runtergenommen, hier viele Jahre gelagert dann gesäubert und auf unserem Dach verlegt und mit Mörtel zusammengefügt, in Handarbeit, wochenlang. Die Fenster sind nach holländischem Muster ebenfalls selbst gebaut, der äußere Flügel öffnet nach außen und der innere eben nach innen. So drückt der Wind die Fenster zu und nicht auf. Im unteren Wohnbereich gibt es 12 dieser großen Doppelkastenfenster.
Das Haus ist ein Fachwerkhaus, 3 Monate hat Lars daran gezimmert (oder war es länger) und irgendwann kam dann der große Tag, es wurde gerichtet. Ich bin noch immer beeindruckt, wenn ich das Bild sehe. Es ist Abend, endlich steht so ziemlich alles, beim letzten Licht noch schnell das Bild gemacht.
Was man hier nicht sieht, jeder sichtbare Balken ist von Hand mit Rosen beschnitzt, wie auch der Hauseingang aus rotem Mainsandstein.
Es haben Freunde und Familie geholfen und ich erinnere mich noch genau, wie am Ende einer sagte: danke, dass ich hier dabei sein durfte.
Ich habe es ja eine Zeit lang verleugnet vor mir selbst, aber ich möchte nirgends anders wohnen, hier ist meine Familie zuhause.
Hier noch der fertige Ostgiebel vom Garten aus fotografiert.








