dazu etwas blaues und rosafarbenes Garn eine schwangere Nachbararin und fertig sind ein paar Schühchen im regennassen Morgengarten abgelichtet.
Montag, Juli 05, 2010
Sonntag, Juli 04, 2010
Juli
Juli
Klingt im Wind ein Wiegenlied,
Sonne warm herniedersieht,
Seine Ähren senkt das Korn,
Rote Beere schwillt am Dorn,
Schwer von Segen ist die Flur -
Junge Frau, was sinnst du nur?
Theodor Storm.
Heute ist sein Todestag.
Grund genug, heute mal die Novellen hervorzuholen und darin zu lesen, denn ich lese ihn gern. Was ich bisher gar nicht wusste, ist, dass er auch einige Zeit in Potsdam lebte und dort Fontane und Paul Heise kennelernte.
Hier meine ganz besonderen Empfehlungen sogar mit Link:
Der kleine Häwelmann , zur guten Nacht der lieben Kinder
Der Spiegel des Cyprianus
Die Regentrude , passend zum Wetter
Klingt im Wind ein Wiegenlied,
Sonne warm herniedersieht,
Seine Ähren senkt das Korn,
Rote Beere schwillt am Dorn,
Schwer von Segen ist die Flur -
Junge Frau, was sinnst du nur?
Theodor Storm.
Heute ist sein Todestag.
Grund genug, heute mal die Novellen hervorzuholen und darin zu lesen, denn ich lese ihn gern. Was ich bisher gar nicht wusste, ist, dass er auch einige Zeit in Potsdam lebte und dort Fontane und Paul Heise kennelernte.
Hier meine ganz besonderen Empfehlungen sogar mit Link:
Der kleine Häwelmann , zur guten Nacht der lieben Kinder
Der Spiegel des Cyprianus
Die Regentrude , passend zum Wetter
Freitag, Juli 02, 2010
manchmal will man eben wissen, wer man ist
Eigenschaften:
Ziel, Vollendung, Erlösung, Vollkommenheit, Meisterschaft, Krönung, Flucht, Unbeweglichkeit, Verirrung, Unwissenheit.Die Welt steht für Vollkommenheit. Nur durch das Zusammenspiel von Groß und Klein können die wahren Dinge im Leben reifen. Du musst dein eigenes Leben als Teil eines Ganzen verstehen und dein Verhalten darauf ausrichten. Deine Pläne können sich weiter entwickeln wenn du in harmonischen Eintracht mit der Erde lebst!
Na bitte, ich bin alles!
Mittwoch, Juni 30, 2010
just a scarf
Ja, ich denke, wenn es fertig ist, dann ist es einfach ein Schal, ein Tuch. 25 cm von etwa 170 cm sind geschafft, allerdings wird er dann noch gespannt und dadurch ohne Häkeln länger. Das Garn ist handgefärbte Merinowolle, ganz dünn, fein. Es ist nicht so ganz leicht, das Garn zu verhäkeln, es rutscht so gut über die Finger. Meine Schwester wünschte sich was maigrünes und so wird es nun auch. Maigrün habe ich sogar gefunden, bei Dornröschen in der Färberei.
Ich betreibe irgendwie gern alles wie im Fieber. Ich weiß noch, wie ich anfing zu laufen, da reichte es mir nicht, einfach ein paar meter für die Gesundheit zu tun, nein es mussten Wettkämpfe sein, es musste streakrunning sein, Halbmarathon, ich wollte alles.
Es ist im Moment recht ähnlich. Ich habe im letzten halben Jahr so viel Technik gelernt und habe viele Ideen im Kopf, für die zwar schon das Garn eingekauft wurde aber die Zeit gar nicht reicht. Oft mache ich drei Sachen auf einmal, stricken und häkeln müssen sich immer abwechseln.
Mal sehen, wann das alles in ein rechtes Maß kommt.
Klar denke ich daran, dass ich auch laufen könnte, wahrscheinlich müsste, um den 6 kg zu viel irgendwie mal an die Pelle zu rutschen aber dann ist der Drang stärker, etwas herzustellen, für mich, für die Kinder, einfach so.
Ich horte Handarbeitsbücher, sie liegen gerade auf dem Steffny rum...wen ich es sehe, zucke ich ein bisschen zusammen und dann mit den Schultern. Alles hat seine Zeit, seinen Raum im Leben. Ich werde schon wieder laufen, aber jetzt muss ich die Jacke für Vincent, die für mich und den Schal für die Schwester machen und danach ist mir mal wieder nach was mit komplizierterem Zählmuster, auch in ganz feinem Lace-Garn, heute kam handgefärbte Wolle, Kaschmir-Seide-Mischung...wenn schon denn schon. Es ist ja doch auch Arbeit und viel Zeit, die ich investiere und eine Häkelarbeit in oller Wolle...ne, die will auch ich nicht haben, es soll nicht aussehen wie von Mutti in der Kittelschürze, sondern schöner, einzigartiger als gekauft.
Ich betreibe irgendwie gern alles wie im Fieber. Ich weiß noch, wie ich anfing zu laufen, da reichte es mir nicht, einfach ein paar meter für die Gesundheit zu tun, nein es mussten Wettkämpfe sein, es musste streakrunning sein, Halbmarathon, ich wollte alles.
Es ist im Moment recht ähnlich. Ich habe im letzten halben Jahr so viel Technik gelernt und habe viele Ideen im Kopf, für die zwar schon das Garn eingekauft wurde aber die Zeit gar nicht reicht. Oft mache ich drei Sachen auf einmal, stricken und häkeln müssen sich immer abwechseln.
Mal sehen, wann das alles in ein rechtes Maß kommt.
Klar denke ich daran, dass ich auch laufen könnte, wahrscheinlich müsste, um den 6 kg zu viel irgendwie mal an die Pelle zu rutschen aber dann ist der Drang stärker, etwas herzustellen, für mich, für die Kinder, einfach so.
Ich horte Handarbeitsbücher, sie liegen gerade auf dem Steffny rum...wen ich es sehe, zucke ich ein bisschen zusammen und dann mit den Schultern. Alles hat seine Zeit, seinen Raum im Leben. Ich werde schon wieder laufen, aber jetzt muss ich die Jacke für Vincent, die für mich und den Schal für die Schwester machen und danach ist mir mal wieder nach was mit komplizierterem Zählmuster, auch in ganz feinem Lace-Garn, heute kam handgefärbte Wolle, Kaschmir-Seide-Mischung...wenn schon denn schon. Es ist ja doch auch Arbeit und viel Zeit, die ich investiere und eine Häkelarbeit in oller Wolle...ne, die will auch ich nicht haben, es soll nicht aussehen wie von Mutti in der Kittelschürze, sondern schöner, einzigartiger als gekauft.
Dienstag, Juni 29, 2010
Sommermorgen
Schnell noch den blauen Leinenrock angezogen, dazu ein rosa Shirt dazu und dann die Stunde genießen...
Sonntag, Juni 27, 2010
Donnerstag, Juni 24, 2010
Eine Weste für Lisi, aus reiner Alpaca-Wolle, ich denke mal, dass der Sommer weitere kühle Tage bringt, die das Stück nicht unwillkommen machen. Die kleinen Zöpfchen sind wirklich für Menschen, die Stricken als Meditaion erleben wollen, bei mir jedenfalls dauerten sie lange und ich habe mich bemüht, nicht ungeduldig zu werden, immer brav einen nach dem anderen, das nennt man dann stringent abstricken.
Ja und die Geschichte zur Weste, die geht so.
Ich suchte lange nach passenden Knöpfen, mir schwebte schon braun vor, Holz oder Kokosnuss, vielleicht auch perlmutt, aber die Kiste gab nichts dergleichen in richtiger Größe her. Da fielen mir diese Knöpfe in die Hand, sie sind schon alt, aus den 50er Jahren und es waren 4 da, na großartig. Das Material ist Bakelit, damals viel gebraucht, heute nicht mehr zu sehen. Als ich Lars die Weste zeigte: Guck mal, ich bin feeeertig, was sagst du??? Sagte er folgendes: Was sind denn das für Knöpfe, das sind doch eindeutig DDR-Uniformknöpfe. Ja also, ich fand das interessant und lass jetzt gleich mal das Baby stramm stehen.
Ja und die Geschichte zur Weste, die geht so.
Ich suchte lange nach passenden Knöpfen, mir schwebte schon braun vor, Holz oder Kokosnuss, vielleicht auch perlmutt, aber die Kiste gab nichts dergleichen in richtiger Größe her. Da fielen mir diese Knöpfe in die Hand, sie sind schon alt, aus den 50er Jahren und es waren 4 da, na großartig. Das Material ist Bakelit, damals viel gebraucht, heute nicht mehr zu sehen. Als ich Lars die Weste zeigte: Guck mal, ich bin feeeertig, was sagst du??? Sagte er folgendes: Was sind denn das für Knöpfe, das sind doch eindeutig DDR-Uniformknöpfe. Ja also, ich fand das interessant und lass jetzt gleich mal das Baby stramm stehen.
Mittwoch, Juni 23, 2010
Dienstag, Juni 22, 2010
Montag, Juni 21, 2010
vegane Kartoffeln gibt es nicht
Ich nenn das jetzt mal so.
Gestern vormittag, Elisabeth hatte ihren Morgenschlaf hinter sich, gingen wir beide auf den Balkon vor dem Schlafzimmer. Man kann von dort über das ganze Grundstück sehen, auch den kleinen Kartoffelacker. Vincent war mit seinem Opa zwischen den Kartoffelpflanzen, sie sammelten die Kartoffelkäfer in Weckgläser, gespritzt wird hier nicht, aber dulden kann man diese Schadinsekten nun wirklich nicht. naja und bei diesem Bild ging mir einfach auf, dass der Mensch in der Kulturlandschaft seine Nahrungsgrundlage einfach schützen muss. Aus den Erdbeeren werden die Schnecken gesammelt, auch in Weckgläser übrigens, die Käfer aus den Kartoffeln, Rosenkäfer aus den Lilien und Rosen und übrigens: Wildschweine fressen Kartoffeln ebenfalls sehr gern, sie sind dann Schadwild, wenn sie nicht bejagt werden, dann vermehren sie sich so lange, bis sie die Äcker wirklich verwüsten, leidtragende sind vor allem kleine Bauern, die sich teure Elektrozäune nicht leisten können. Allerdings ist das dann was anderes, Schweine und Käfer zu vergleichen ist absurd.
Es ist eine philosophische Frage nach der Leidensfähigkeit eines Geschöpfes, der Seele und dem Bewusstsein. Diese Frage muss natürlich in einer Zeit, in der die Allgemeinheit Gott nicht mehr für seine Gaben dankt und damit ja eben alles entseelt neu gestellt und beantwortet werden.
Jedenfalls freue ich mich schon auf neue Kartoffeln. Man soll es kaum glauben, wir brauchen Regen!
Gestern vormittag, Elisabeth hatte ihren Morgenschlaf hinter sich, gingen wir beide auf den Balkon vor dem Schlafzimmer. Man kann von dort über das ganze Grundstück sehen, auch den kleinen Kartoffelacker. Vincent war mit seinem Opa zwischen den Kartoffelpflanzen, sie sammelten die Kartoffelkäfer in Weckgläser, gespritzt wird hier nicht, aber dulden kann man diese Schadinsekten nun wirklich nicht. naja und bei diesem Bild ging mir einfach auf, dass der Mensch in der Kulturlandschaft seine Nahrungsgrundlage einfach schützen muss. Aus den Erdbeeren werden die Schnecken gesammelt, auch in Weckgläser übrigens, die Käfer aus den Kartoffeln, Rosenkäfer aus den Lilien und Rosen und übrigens: Wildschweine fressen Kartoffeln ebenfalls sehr gern, sie sind dann Schadwild, wenn sie nicht bejagt werden, dann vermehren sie sich so lange, bis sie die Äcker wirklich verwüsten, leidtragende sind vor allem kleine Bauern, die sich teure Elektrozäune nicht leisten können. Allerdings ist das dann was anderes, Schweine und Käfer zu vergleichen ist absurd.
Es ist eine philosophische Frage nach der Leidensfähigkeit eines Geschöpfes, der Seele und dem Bewusstsein. Diese Frage muss natürlich in einer Zeit, in der die Allgemeinheit Gott nicht mehr für seine Gaben dankt und damit ja eben alles entseelt neu gestellt und beantwortet werden.
Jedenfalls freue ich mich schon auf neue Kartoffeln. Man soll es kaum glauben, wir brauchen Regen!
Samstag, Juni 19, 2010
Puzzle....
....am Morgen
Bitte dies mal einfach anklicken, ich finde den Hebel nicht, um die Diashow direkt einzustellen.
Bitte dies mal einfach anklicken, ich finde den Hebel nicht, um die Diashow direkt einzustellen.
Freitag, Juni 18, 2010
Donnerstag, Juni 17, 2010
gute Nacht
Noch ein paar Tage, dann ist Sonnenwende. das bedeutet, dass ich hier vom PC abends die Sonne untergehen sehen kann, denn das Fenster geht nach Norden. Die Erdbeeren im Garten sind nun endlich reif, alles war heute so sommerlich, die Wäsche im Wind, der Geruch des frisch gemähten Rasens, Blumen gießen am Morgen, das Kind im kurzen Shirt und mit nackten Beinen.
Gerade mache ich nur eine Pause, eine Pause vom Wolle wickeln, ein ganz dünnes Garn, 100 gramm reichen fast bis ins nächste Dorf, einen richtigen Ariadnefaden würde das Garn abgeben. An den anderen Pausen des Tages habe ich gelesen. ich lese mal wieder Doktor Schiwago. Ich habe den Film auf Video geschenkt bekommen, angesehen und Lust gekriegt, die ganze Geschichte wieder aufzufrischen, ein russisch-tolstisches Menschengewimmel, in dem auch alle miteinander verbandelt sind und die Handlungsstränge sich irgendwann treffen. Aber es ist auch bedrückend. Die ganze russische Geschichte des letzten Jahrhunderts ist so bedrückend, Die Leiden der Revolution, die vielen Menschen, die sich verloren haben, die Ermordung der Zarenfamilie und dann der Doktor Schiwago, so reinen Herzens.
Außerdem habe ich Blumen beguckt, naja Rosen! Große Namen blühen hier und in diesem Jahr so üppig. Der Regen im Mai tat ihnen gut. Ich zähle die Namen auf, weil sie so schön klingen: Louise Odier, gleich hier vor dem Fenster, Himalayan Musk, Variegata di Bologna (die gestreifte), Fantin Latour, das Findelkind. Einfach hübsch. Die chwertlilien ahben in diesem Jahr die Rosenkäfer einfach aufgefressen, manchmal habe ich gleich 5 dieser Monster von einer Blüte gesammelt. irgendwas ist eben immer, dafür glänzte heute der Goldmohn in der Sonne in orangen Schattierungen voller Lebensfreude.
Die Wolle muss ich noch fertigwickeln, maigrünes Merino-Lace-Garn von Dornröschen für ein Schwestertuch, sie wünscht sich sogar Häkelblümchen drauf.
Und außerdem würde ich an solchen Abenden gern ans Meer, dem Rauschen lauschen.
Gerade mache ich nur eine Pause, eine Pause vom Wolle wickeln, ein ganz dünnes Garn, 100 gramm reichen fast bis ins nächste Dorf, einen richtigen Ariadnefaden würde das Garn abgeben. An den anderen Pausen des Tages habe ich gelesen. ich lese mal wieder Doktor Schiwago. Ich habe den Film auf Video geschenkt bekommen, angesehen und Lust gekriegt, die ganze Geschichte wieder aufzufrischen, ein russisch-tolstisches Menschengewimmel, in dem auch alle miteinander verbandelt sind und die Handlungsstränge sich irgendwann treffen. Aber es ist auch bedrückend. Die ganze russische Geschichte des letzten Jahrhunderts ist so bedrückend, Die Leiden der Revolution, die vielen Menschen, die sich verloren haben, die Ermordung der Zarenfamilie und dann der Doktor Schiwago, so reinen Herzens.
Außerdem habe ich Blumen beguckt, naja Rosen! Große Namen blühen hier und in diesem Jahr so üppig. Der Regen im Mai tat ihnen gut. Ich zähle die Namen auf, weil sie so schön klingen: Louise Odier, gleich hier vor dem Fenster, Himalayan Musk, Variegata di Bologna (die gestreifte), Fantin Latour, das Findelkind. Einfach hübsch. Die chwertlilien ahben in diesem Jahr die Rosenkäfer einfach aufgefressen, manchmal habe ich gleich 5 dieser Monster von einer Blüte gesammelt. irgendwas ist eben immer, dafür glänzte heute der Goldmohn in der Sonne in orangen Schattierungen voller Lebensfreude.
Die Wolle muss ich noch fertigwickeln, maigrünes Merino-Lace-Garn von Dornröschen für ein Schwestertuch, sie wünscht sich sogar Häkelblümchen drauf.
Und außerdem würde ich an solchen Abenden gern ans Meer, dem Rauschen lauschen.
Sonntag, Juni 13, 2010
Montag, Juni 07, 2010
Kindergartenfest
Am Samstag war im Kindergarten Kinderfest. Wie immer schön. Wie immer zuerst eine Andacht in der Kirche und dann das große Feiern. Die größeren Kinder haben eine kleine Geschichte vorgeführt und die kleinen haben bei den Liedstellen die Rassel geschwungen. Vincent kam das sehr entgegen. Danach gab es Kuchen, Kaffee, Saft und Spiele und Bratwurst und einfach Spaß. ich liebe diese feste, die Eltern treffen, ein bisschen erzählen und den Kindern zusehen, staunen und stolz sein darüber, was sie schon alles können.
Vincent und Albrecht mit der Rassel
Bratwurst ALLEINE schneiden
Smarties naschen, der Musik lauschen
Ein Fisch an der Angel
meine schöne Schwester mit dem Lisi-Baby
synchron saufen
Lisi mit Hut
Vincent und Albrecht mit der Rassel
Bratwurst ALLEINE schneiden
Smarties naschen, der Musik lauschen
Ein Fisch an der Angel
meine schöne Schwester mit dem Lisi-Baby
synchron saufen
Lisi mit Hut
Mittwoch, Juni 02, 2010
Montag, Mai 31, 2010
and the winner is....
auch in diesem Jahr die Stanwell Perpetual. Sie ist einfach die schnellste und da es in diesem Frühling frischen Mist und Dünger gab, hat sie sich wohl noch mehr beeilt. ich frage mich ja jedes mal wieder, wieso sie bei dieser Kälte blüht, ich würde es ihr nicht übel nehmen, wenn sie noch warten würde, zumal sie den ganzen Sommmer blüht.
Die arme, ganz zerzaust und verregnet.
Sonntag, Mai 30, 2010
Donnerstag, Mai 27, 2010
gar kein Schal
Mein Sommerschal wächst, nun aber nicht merh strickender, sondern häkelnder Weise. Es wird nun auch gar kein Schal mehr, sondern so was zum um die Schultern wickeln und mit Knöpfen zumachen, jawohl.....denke ich mal. Vielleicht fällt mir am Ende ja noch was anders dazu ein. Ach diese Alpaca-Wolle ist so weich und herrlich zu häkeln irgendwie.....schön. Man beachte die Babysommerfarben!
Mittwoch, Mai 19, 2010
Notizen vom Sofa
Lars, weißt du was das werden soll?
nein
das wird ein luftiger Sommerschal
aha
Stell dir mal vor, es ist Sommer, also richtig Sommer, wir sitzen entspannt (also die Kinder schlafen) auf einer Terrasse und schauen übers Meer....mit einem Glas Rotwein
ja das klingt gut
Ja und dann sage ich auf einmal: Huch, eine frische Brise, ich hole mal schnell meinen Sommerschal, das wäre doch toll
ja
Dann bin ich richtig gut vorbereitet
das stimmt
Und weil es noch lange dauert, bis sowas vorkommt, ist es nicht schlimm, wenn das Projekt noch dauert
großartig
nein
das wird ein luftiger Sommerschal
aha
Stell dir mal vor, es ist Sommer, also richtig Sommer, wir sitzen entspannt (also die Kinder schlafen) auf einer Terrasse und schauen übers Meer....mit einem Glas Rotwein
ja das klingt gut
Ja und dann sage ich auf einmal: Huch, eine frische Brise, ich hole mal schnell meinen Sommerschal, das wäre doch toll
ja
Dann bin ich richtig gut vorbereitet
das stimmt
Und weil es noch lange dauert, bis sowas vorkommt, ist es nicht schlimm, wenn das Projekt noch dauert
großartig
Mittwoch, Mai 12, 2010
neues aus Sperlingslust
Es geht voran. Das alte Bett hat Lars aufgearbeitet, eine Rückwand eingesetzt und das fantastische Bord für Lieblingsbücher angebaut. Die Stabilität dürfte auch für klein Vincent ausreichend sein.

Die Bilder an der Wand haben wir alle aus der Bretagne mitgebracht. Das große Bild zeigt Mont St. Michel, aus dem dortigen Kloster wurde auch sein Taufwasser mitgebracht.
Da war Vincent gerade 5 Monate alt und sah noch so aus
Und das Bett für Elisabeth ist nun auch fertig. ich habe es ja vom Sperrmüll mitgebracht, ein altes einfaches Bett in den alten Maßen (und Ikeamaßen), Lars hat es wieder hergerichtet, es fehlt noch der Himmel, dann kommt es ins Schlafzimmer. Denn noch werden beide nicht im Kinderzimmer schlafen, der Umzug dorthin wird wohl ein fließender werden.
Vielleicht kommt heute noch der Teppich, den ich bestellt habe....es geht voran. die Lampe hängt, ein Flugzeug vom Trödelmarkt in schnödem braun nun in historisch korrekter Bemalung.
Ich werde sicher gern in diesem Zimmer sein...jetzt aber noch schnell Stoff für die Fenster bestellen....
Die Bilder an der Wand haben wir alle aus der Bretagne mitgebracht. Das große Bild zeigt Mont St. Michel, aus dem dortigen Kloster wurde auch sein Taufwasser mitgebracht.
Da war Vincent gerade 5 Monate alt und sah noch so aus
Und das Bett für Elisabeth ist nun auch fertig. ich habe es ja vom Sperrmüll mitgebracht, ein altes einfaches Bett in den alten Maßen (und Ikeamaßen), Lars hat es wieder hergerichtet, es fehlt noch der Himmel, dann kommt es ins Schlafzimmer. Denn noch werden beide nicht im Kinderzimmer schlafen, der Umzug dorthin wird wohl ein fließender werden.
Vielleicht kommt heute noch der Teppich, den ich bestellt habe....es geht voran. die Lampe hängt, ein Flugzeug vom Trödelmarkt in schnödem braun nun in historisch korrekter Bemalung.
Ich werde sicher gern in diesem Zimmer sein...jetzt aber noch schnell Stoff für die Fenster bestellen....
Dienstag, Mai 11, 2010
Elisabeth ist anders, anders als ihr Bruder meine ich. Das war natürlich zu erwarten, es ist ja nur immer wieder erstaunlich, wie anders Kinder sein können.
Vincent ist nach wie vor ein Feuerball, der sich manchmal selbst ausglühen muss (ich meine 25 Minuten am Stück schreien oder so), um Ruhe zu finden. Man kann ihm so schlecht helfen. Er wollte schon immer, schon als ganz kleines Baby alles alleine machen, was dazu führte, dass er sich allen Lehrbüchern zum Trotz schon mit 6 Monaten über den Bauchmuskel, also vornüber hinsetzen konnte. Mit Gewalt eben. Ein "Ich-Will-Kind". Das ist für mich als Mama nicht immer leicht. Andererseits weigert er sich mit ganzer Kraft sauber zu werden, da ist er ein "Ich-Will-Nicht- Kind", auch das ist nicht leicht für mich. Er ist so voller Fröhlichkeit, Schalk und oft auch voller Wut. Alles ganz und gar. Er schläft noch immer nicht durch, weil ihn Alpträume aufschrecken lassen, er scheint mit aller Kraft zu verarbeiten aber leider nicht mit aller Kraft zu schlafen.
Am schönsten ist es, wenn wir morgens beide zusammen mit dem Hund in den Wald gehen, meist sitzt er auf meiner Schulter und wir rufen die Schnecken und Raupen, momentan pflücken wir auch Maiglöckchen und der kleine Mund steht nicht still, erzählt und erzählt und erzählt.
Ja und Elisabeth, die ist, naja, das richtigste Wort ist tatsächlich artig. Sie ist das, was man unter einem artigen Baby versteht. Ausgeglichen liegt sie da und beguckt die Welt mit ihren großen Augen. Sie ist nicht so viel im Tuch wie Vincent, einfach weil sie irgendwie lieber im Wagen schläft, draußen bei den Wolken und Vögeln. Sie schläft seit zwei Wochen sicher durch und wacht morgens auf, lacht mich an (Ja, sie lacht nun endlich), trinkt und schläft noch mal ein Ründchen. Also sowas, denke ich manchmal. Wenn Vincent in den Kindergarten fährt, dann machen wir uns bald auf den Weg zu einer Runde durch den Wald, ich würde ihr gern das grüne Laub zeigen, aber bis dahin sind die Augen meist schon wieder zu. Klar ist sie auch mal unzufrieden, aber dabei ist sie so höflich finde ich. Sie ist anders als Vincent, ein ganz helles gelb auf himmelsblau.
Sonntag, Mai 09, 2010
Freitag, Mai 07, 2010
das ist der drittgrößte
Der Nashornkäfer, herangewachsen aus einer wirklich riesigen weißen Larve in unserem Komposthaufen und das große Ereignis des Tages.
Montag, Mai 03, 2010
Donnerstag, April 29, 2010
Schuhe
das arme Kind brauchte dringend Schuhe
und ich konnte mich noch mal davor drücken, den Teddy zu nähen und zu stopfen....
und ich konnte mich noch mal davor drücken, den Teddy zu nähen und zu stopfen....
Dienstag, April 27, 2010
Zufriedenheit
Ich übe die Zufriedenheit. Ich übe noch, das tägliche Tun sinnhaft und damit eben befriedigend zu gestalten. Naja, das ist nicht das richtige Wort, eher so: mein Tun mit Sinnhaftigkeit zu erfüllen.
Ich beneide schon manchmal unsere Urgroßmütter, die zwar ein Leben in of schwerer Arbeit verbrachten aber Unzufriedenheit nicht kannten. Einfach weil es sowas wie ein heutiges Spaßbedürfnis so nicht gab, die täglcihe Arbeit aber sinnhaft war.
Meine Urgroßeltern waren Kleinbauern mit Kühen, Schweinen, Hühnern und ein paar Aar Land zur BEwirtschaftung. Alles musste versorgt werden, dazu die sieben Kinder. Freizeit gab es nicht, aber die urde auch nicht wirklich verlangt. heute haben wir so viel Freizeit und verschwenden die Zeit so häufig. Freizeit bedeutet die Möglcihkeit, frei über die Zeit zu entscheiden, die man hat.
Ich denk dabei immer an das Wort von Rudolf Steiner über Freiheit. Freiheit ist nicht die Freiheit von etwas sondern für etwas. So ist es mit der Zeit auch. Wenn ich nicht die Frage stelle, wovon ich frei bin sondern wofür, dann bekommt auchFreizeit einen neue Sinn. Was will ich denn machen in dieser Zeit?
Ich stelle mir diese Fragen oft, denn ich bin es so leid, den Dingen hiterherzulaufen. Schnell arbeiten, damit ich dann Ruhe habe, viel arbeiten, damit ich dann in den Urlaub kann. Warum nicht langsam und die Zeit, das Tun selbst freudig erleben. Manchen ist das einfach in die Wiege gelegt, mir leider nicht, ich bin oft ungeduldig und ehrlich gesagt auch oft faul, zeitverschwendend. Dabei könnte sie ja für schöne Dinge, die allen Freude machen genutzt werden....die Zeit könnte ausgefüllt werden mit befriedigender Tätigkeit.
Mein Wort zum Dienstag!
Ich beneide schon manchmal unsere Urgroßmütter, die zwar ein Leben in of schwerer Arbeit verbrachten aber Unzufriedenheit nicht kannten. Einfach weil es sowas wie ein heutiges Spaßbedürfnis so nicht gab, die täglcihe Arbeit aber sinnhaft war.
Meine Urgroßeltern waren Kleinbauern mit Kühen, Schweinen, Hühnern und ein paar Aar Land zur BEwirtschaftung. Alles musste versorgt werden, dazu die sieben Kinder. Freizeit gab es nicht, aber die urde auch nicht wirklich verlangt. heute haben wir so viel Freizeit und verschwenden die Zeit so häufig. Freizeit bedeutet die Möglcihkeit, frei über die Zeit zu entscheiden, die man hat.
Ich denk dabei immer an das Wort von Rudolf Steiner über Freiheit. Freiheit ist nicht die Freiheit von etwas sondern für etwas. So ist es mit der Zeit auch. Wenn ich nicht die Frage stelle, wovon ich frei bin sondern wofür, dann bekommt auchFreizeit einen neue Sinn. Was will ich denn machen in dieser Zeit?
Ich stelle mir diese Fragen oft, denn ich bin es so leid, den Dingen hiterherzulaufen. Schnell arbeiten, damit ich dann Ruhe habe, viel arbeiten, damit ich dann in den Urlaub kann. Warum nicht langsam und die Zeit, das Tun selbst freudig erleben. Manchen ist das einfach in die Wiege gelegt, mir leider nicht, ich bin oft ungeduldig und ehrlich gesagt auch oft faul, zeitverschwendend. Dabei könnte sie ja für schöne Dinge, die allen Freude machen genutzt werden....die Zeit könnte ausgefüllt werden mit befriedigender Tätigkeit.
Mein Wort zum Dienstag!
Sonntag, April 25, 2010
Samstag, April 24, 2010
Kleine Nadeln, weiche Wolle
...brauche ich für das neue Projekt. Vincent wünscht sich schon eine Weile einen Teddybären oder sagen wir mal, er spricht sehr viel von ihnen und freut sich über jeden, den er sieht.
Mein Projekt ist zum Probieren ein kleiner Teddy aus Sandra Polleys wunderbaren Buch zum Teddy stricken. Die Teddys basieren alle auf alten Bärenmustern.
Drei Teile sind schon fertig...ich bin gespannt.
Mein Projekt ist zum Probieren ein kleiner Teddy aus Sandra Polleys wunderbaren Buch zum Teddy stricken. Die Teddys basieren alle auf alten Bärenmustern.
Drei Teile sind schon fertig...ich bin gespannt.
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