Montag, Mai 25, 2009

Montag



Friedrich J. A. sieht irgendwie nicht mal fremd aus in Hemd, Anzug und schicken Schuhen, die ihn dann aber am Ende des Tages mächtig quälten.
Beruhigend für mich: alle wurden satt! Naja, das ist einfach eine Grundvoraussetzung für allgemeines Wohlbefinden, vielleicht gehe ich da aber zu sehr von mir selbst aus.
Ein buntes Familiengewirr kam erst ind er Kirche und dann auf der Wiese zusammen. Ich selbst habe nicht ein Foto gemacht, denn ich schleppte den ganzen Tag auf der einen Seite ein Kind und auf der anderen Seite Kuchen, Wasser, Teller, Gabeln...ach eben alles so. Aber positiver Stress ist ja positiv. Nun ist er jedenfalls konfirmiert, der Großling und könnte selbst Pate werden, er ist also ganz schön groß, ich glaube 1,83 m.
Und ich habe heute noch Urlaub, nach der Beseitigung des Restchaos werde ich einfach mit Hund und Kind an den See fahren, hoffentlich hat das nicht noch jemand hier in der Gegend vor, ein bisschen Ruhe wäre nämlich fein.

Samstag, Mai 23, 2009

kurze Meldung aus dem Off

So ein kränkelndes Kind geht ja oft einen Schritt zurück oder auch zwei. Mein Kind kränkelt und seit zwei drei Tagen gibt es ausschließlich Milch von Mama alles andere ist echt nicht runterzukriegen, ist ja klar. Und es wird getragen, im Tuch, auf der Seite, was ich ja liebe oder auf dem Rücken....Hauptsache ganz nah dran. Mal abgesehen davon, dass ein kränkelndes Kind kränkelt und deshalb einfach nicht gut drauf ist, finde ich es wirklich zauberhaft schön, dass er mal wieder getragen werden will, stillhält und einfach bei mir ist.
Ich habe nur leider gerade soviel Arbeit, morgen ist Friedrichs Konfirmation. Bisher habe ich noch nicht einmal in den Schrank gesehen und überlegt, was ich denn eigentlich anziehen könnte...Gott sei Dank stellt sich die Frage bei Jungen die konfirmiert werden nicht so akut, Anzughose, Hemd und evtl. auch Jackett, fertig ist so ein Großling.
Jedenfalls werden hier viele Menschen beköstigt und zwar aus eigener Küche und das macht nun doch langsam Arbeit....und Spaß.
Das kann ja was werden, ich hoffe nur, dass das Vincigbaby dann morgen doch etwas toleranter auf kurze Abwesenheiten seiner Mama reagiert. Heute ist er da wirklich komplett intolerant. Nur Spargelschälen, Blumenkohl putzen, Zucchines braten, Vinaigretten rühren, Kuchenbacken nicht zu vergessen...hach, mit Baby ist das nicht so leicht.

Dienstag, Mai 19, 2009

Spargel, Sommertag und Dorade am Sonntag

Ich liebe Spargel. Das tun viele. Ich liebe es sogar, den Spargel zu schälen.
Es ist eine der meditativsten Arbeiten, die ich so kenne. Früher hatte ich ein nur etwa 1 cm langes scharfes Küchenmesser zum Schälen und musste mich also vordergründig auf das Schälen des Spargels konzentrieren, während irgendwo hinten im Kopf Probleme der Lösung entgegenwälzten. Aber ich gehe ja mit der Zeit und die wird schneller und so besitze ich nun auch ein Spargelschälmesser, sogar zwei davon. Das ist gut so, denn das Vincigkind will auch Spargel schälen. Der meditative Charakter der Arbeit ist dabei ind en Hintergrun gerückt aber nicht verloren gegangen.
Da nun aber am Wochenende eine irgendwie ja doch bedeutsame Feier ansteht und ich extra zum Haus putzen und allerhand Vorbereitungen Urlaub genommen habe, wagte ich heute ein Experiment. Ich hab schon fertig geschälten Spargel gekauft für das Abendessen mit der Familie. Ganz frisch geschält sah der aus und war eingeschweißt. Hm, wie praktisch für gestresste Mandys wie mich. Aber das Experiment missglückte, der Spargel stank aus dem Topf, irgendwie säuerlich, irgendwie wie zu lange in der eigenen Suppe vor sich hingelegen, irgendwie eklig. Er war dann auch nicht genießbar und landete auf dem Kompost. Hoffentlich macht er sich da noch nützlich...Ein ganz schöner Reinfall, so fertig geschälter Spargel. Am Ende bin ich um alle genüsse gekommen, den meditiven und den geschmacklichen. Aber natürlich schaue ich nach vorn, mindestens bis morgen, da kaufe ich frischen Spargel und nehme mir die Zeit zur Meditation.

Ansonsten war es ein Sommertag, so ganz sommerwarm. Da ich vom missglückten Spargel kein Foto habe, gibt es zuckersüße (wie ich finde) Babybilder.




Und Bilder vom Fisch, Dorade auf Kartoffelbett, den gab es am Sonntag, ganz und gar nicht missglückt. Fisch ist einfach so appetitlich, dass man ich fotografieren muss, finde ich.

Alles vorbereiten
Hier ist das Kartoffelbett gebaut

Wie man sich bettet, so liegt man, zugedeckt mit Meersalz und geriebener Zitronenschale

So sieht das ganze von unten aus.

Und so sieht das ganze bei Tisch aus.

Natürlich mit Salat.

Dienstag, Mai 12, 2009

was für ein Kindergarten

Hach je, es ist so weit, Vincent hat nun schon 2 Eingewöhnungstage im Kindergarten hinter sich. Spannend ist das. Ich bin ja nicht dabei und hänge an den Berichten vom Tagesverlauf und den Fotos natürlich.

Und das ist bereits alles geschehen.

So sieht der Kindergarten also aus, sogar Postautos fahren da vorbei. Das gebäude gehört zum Klostergelände in Lehnin.


Das also ist der Hof, hübsch...abr eigentlich ahnt hier der Mann im Kiwa nicht, was da alles so kommt.



Es gibt Rutschautos, klasse! Nur warum nimmt mir das Mädchen das Auto weg?



Das ist echt Wut und Tränen wert! Auch wenn man es dann endlich für sich hat. Der kleinere Gregor hat Verständnis für den Ärger.



Anderesrseits...wessen Glück hängt schon von Rutschautos ab. Umgucken und entdecken ist die Devise des Tages. Schau an, es gibt auch andere Autos...ein Auto muss es irgendwie eben doch sein.



So, nun zum Morgenkreis und fröhlich gesungen...oder erstmal zuhören und dann ist fürs erste auch mal Schluss.



Der Kindergarten ist sehr schön, es ist der evangelische Kindergarten im Kloster Lehnin. Da war schon der Große beinah zuhause und alle Erzieher können sich noch erinnern. Das ist auf dem Land eben so, Veränderungen kommen langsamer, ich hatte noch Unterricht bei Lehrern, die meine Eltern unterrichtet haben...
Nun muss ich jedenfalls die Brottasche mal vorkramen, durchwaschen und einsatzbereit halten.

Samstag, Mai 09, 2009

Die erste



Die erste Rose ist erblüht. Am 9. Mai. Das ist so früh. Das gab es noch nie. Die erste Rose blüht zusammen mit dem Flieder. Es ist eine Centifolie, sie ist robust und in der Hecke so gut etabliert, dass ich sie nicht mal gißen muss. Zuverlässig nennt man das wohl.

Und es gibt sogar noch mehr dicke vielversprechende Knospen.

Sonntag, Mai 03, 2009



Die Tulpen und die Kirschbäume haben nun längst ausgeblüht und haben dem Ginster und dem Apfelbaum die Bühne freigegeben und natürlich den Butterblumen. Wir mähen die Wiese erst, wenn auch sie abgeblüht sind. Nur fotografiert habe ich die nicht.



Im letzten Herbst haben wir sehr viel Flieder gepflanzt und ich hoffe, dass er schnell wächst und blüht, eine Hecke süßen Frühlingsduftes entstehen lässt. Neben mir steht eine Vase mit weißem Flieder, der Duft betäubt mich fast mit der schweren Süße.
Draußen wäscht ein bisschen Regen den Staub aus der Luft, wir brauchen hier so dringend richtigen Regen, der sanft die Erde durchnässt, es ist so trocken, dass das Gras schon vor dem Sommer das erste mal verbrannt ist. Ich wünsche mir also, das es die ganze Nacht durchregnet udn morgen auch noch den ganzen Tag, nur zwischen 10 und 12 Uhr nicht, da gehen Vincent und Carl immer auf Wanderschaft.
Nur der Spargel wächst gut bei der warmen Trockenheit, wir haben in den letzten drei Tagen 5 kg gegessen, heute mit Sauce Hollondaise, die leider so gar nicht kalorienarm ist. Vincetn wird mit den Spargelköpfchen gefüttert. Schon schön, in einem Spargelgebiet zu wohnen.

Und noch was: ich hab heute eine Nähmaschine geschnkt bekommen. Wie schön, nur schaffe ich selbst kleinste Häkelprojekte nicht fertig zu stellen, wann ich also mal nähen lerne, steht in den Sternen....vielleicht im Winter wieder. Aber ich freue mich doch.

Und Vincent, fast versteckt unter einer dicken Staubschicht....aber glücklich.


Dienstag, April 28, 2009

ungeimpft

heute gab es nicht nur Sonne satt, es gab auch eine U6, also eine Vorsorgeuntersuchung für Vincent, etwa 6 Wochen zu spät aber mit den Terminen hab ich es nicht so.
Interessant fand ich, dass das Jugendamt schon mahnte, zweimal und nun musste die Ärztin sogar einen Bestätigungsschrieb an das Amt faxen. Nicht schlecht dachte ich, so kommt man den Eltern auf die Schliche, die evtl. ihre Kinder vernachlässigen, aber dem ist wohl nicht so, denn die die das tun, die findet man so wohl nicht, mich belästigt das Schreiben und die Ärztin hat einen weiteren bürokratisch abzuarbeitenden Zettel mehr auf dem Tisch. Nun ja.
Dem Vincel-Kind geht es gut, es kann, was es können muss.
Aber berichten möchte ich vor allem, dass ich mich nun endgültig enschieden habe, das Kind ungeimpft zu lassen. Gott sei Dank unterstützt die Kinderärztin indirekt und drängt auf keinen Fall zur Impfung. ich finde die Vorstllung der 6-Fachimpfung so furchtbar, die Komplikationen und Impfschäden häufen sich und all dies wird zugunsten des Profits von Pharmaunternehmen unter den Tisch gekehrt, viele der Impfungen sind nicht mal nützlich und bei näherer Betrachtung halte ich Impfkampagnen für Volksverdummung.
Die Ärztin erzählte mir, dass sie ja nun schon seit vielen Jahren mit vielen Empfehlungen der Pharma und der angeblich unabhängigen Stiko gegen Pneumokooken impft. Der Impfstoff enthielt bis vor kurzem noch Antistoffe gegen 7 Arten von diesen Kokken. Nun gibt es wohl seit kurzem einen neuen Impfstoff, für den damit geworben wird, dass er 10 Antistoffe enthält, und zwar im Gegensatz zu früher die, die für Europa auch relevant sind. Vorher wurde ein amerikanischer Impfstoff ins Blut gejagt. Es wurde also gegen Pneumokkoken geimpft, die es hier gar nicht gibt....aber die Pharma verdient sich eine goldene Nase.

Impfen oder nicht, das ist nun ein Streitthema, an dem echt Freundschaften draufgehen können. Dagegen ist die Diskussion ob man Fleisch essen soll oder nicht ungemein friedfertig und harmonisch. Ich will die Diskussion nicht führen, da ich aber gestern ebenfalls einen interessanten Artikel zu einem akuten Impfschaden nach der 6-Fachimpfung las,

Eltern unter Anklage (ja das klingt reißerisch)

wollte ich die Story einfach mal erzählen.

Peace

Montag, April 27, 2009

noch mehr Urlaub

Das Sichten und Hochladen derUrlaubsfotos nimmt einfach viel Zeit in Anspruch. Wir waren ja nicht nur in Verona, sondern vor allem am Gardasee, in Limone. Eine Osterfrühlingsreise war es. Ich habe so lange Fotos angeguckt, dass ich nun gerade keine Geschichte zu erzählen weiß. Schön war der See, schön waren die Berge, der Monte Baldo noch mit Schnee auf dem Gipfel, groß waren die Pizzen, herrlich die Sonne, aufregend die Serpentinen, toll und liebreizend meine Söhne.