Montag, Oktober 27, 2008

Sizilien 1 und 2 - Fotogeschichten 5

Mal wieder ein Rückblick, oder zwei, denn in der Rückblende gehören die Bilder ja zusammen.
Als ich mit Friedrich schwanger war, da war ich auf Sizilien im Urlaub. bei Solemar Sicilia .
Ich fuhr damals allein mit der Bahn von Berlin bis nach Palermo, fast 3 Tage lang. Alles war so sorglos jugendlich, dass es mir wie die beste Zeit meines Lebens vorkommt. Vier Tage machte ich Halt in Rom und lief mir die Füße wund, machte Fotos und schrieb Postkarten, war im Vatikan und stand andächtig benommen vor dem Apollo von Belvedere, den Raffaels und Michelangelos, so wie es sich für eine Studentin der Germanistik und Kunstgeschichte ziemt. Und ich war wirklich hingerissen. Ich bewunderte aber auch die Bellini-Figuren in der Laterankirche in Rom. Ich kannte Rom schon, ich war zwei Jahre vorher schon mit Lars da, aber ich bin ein Mensch, dem vor allem ein Wiedersehen Freude bereitet und erst so richtig begeistert.
Nur mit Sizilien war es anders, das war Liebe auf den ersten Blick, Ich lebte in einem kleinen Dorf, Aspra bei Bagheria, nicht weit von Palermo mit 3 anderen Mädchen in einer Ferienwohnung direkt am Golf und wir belegten alle einen Sprachkurs.
Wir machten Ausflüge nach Palermo, Segesta und die nähere Umgebung, aßen das Eis von Simone, dem besten Gelatomacher von Aspra und lagen nachmittags in der Sonne. Eines Morgens sind wir zu viert zum Fischmarkt gelaufen, ich weiß gar nicht mehr, wie der Ort heißt, aber wir liefen fast 3 Stunden. Und meine Güte, da lagen sie, die Schwertfische, Thunfische und auch Haie, es gab wildes Gestikulieren und Feilschen und komisches Gucken, was wir Mädchen denn dort eigentlich zu suchen hätten. Damals gingen nämlich Mädchen über 12 entweder mit ihren Eltern oder ihrem verlobten vor die Tür, jawohl. Mein Bauch wuchs damals sichtlich, alles war so leicht.

Markttreiben in Palermo


auf dem Fischmarkt

Die Besitzerin der Schule hieß Maria, wie beinah alle Frauen dort und sie bekam in der Zeit, die ich dort verbrachte ihren dritten Sohn, Fabian, vorher zeigte sie uns noch ein zwei Geheimnisse der sizilianischen Küche. Als der Urlaub vorbei war, verabredeten wir, dass ich unbedingt wiederkomme, wenn mein Kind groß genug für eine solche Reise ist.

Es hat 11 Jahre gedauert, bis ich wieder da war und es war so wunderbar, dass alles noch genauso war, Simone erkannte mich sogar wieder, das fand ich echt verblüffend.
Friedrich war begeistert, unsere Wohnung lag dierekt an der Felsküste, ideal zum Schnorcheln und Schwimmen, in einer Nachbarwohnung gab es gerade Katzenbabies...was will man mehr. Unsere Reise führte uns wieder über Rom, von wo wir mit der Fähre anreisten, sehr abenteuerlich.

Friedrich mit den Kätzchen

Wenn ich im Süden im Urlaub bin, dann mache ich wenigstens ein Bild mit einer Eidechse. das hier ist die Eidechse, die in der alten griechischen Ruinenstadt Solonunt wohnt. Von dort kann man so wunderbar über das Meer schauen.
Der Fussel da oben rechts ist auf allen Bildern dieser zZit, leider lag er auf der Linse, und zwar so lange, wie dieser Apparat im Einsatz war.



Schön ist noch diese Geschichte: Lise, eine Amerikanerin wohnteüber uns, lernte italienisch, weil sie allein mit Lieferanten sizilianischer Produkte verhandeln wollte, sie war Köchin, hatte sich zuhause gerade von ihrem Mann getrennt. in dem urlaub lernte sie Franco kennen, der Sohn des Fleischers aus Bagheria, wir nannten ihn ganz den Gepflogenheiten der Mafia entsprechend 'Franco the Butcher'. Anderthalb Jahre später flatterte eine Einladung zur Hochzeit in meinen Email-Kasten und nur wenig später die Bilder einer traditionellen sizilianischen Hochzeit. Romantisch, finde ich.

sizilianischer Hochzeitszug

Sonntag, Oktober 26, 2008

Die Stunde, die es nicht gibt

Also ich weiß ja nicht, was ihr da so macht, gerade an einem Sonntag 10 vor 5, aber ich bin wach, Vincent auch oder ist es umgekehrt, Vincent ist wach und ich auch.
Ich habe die bunten Bauklötzer in einer Eierpappe versteckt und die findet er gerade, brabbelt und juchzt so vor sich hin. Am tollsten, egal zu welcher Tageszeit ist der Schneebesen und der Einerkuchenwender, die kann man auch aneinanderschlagen oder auf den Marmor klopfen, das ist so richtig schön laut im Schmerzbereich der Mama, aber wir sind ja im Wohnzimmer, da sind die Geräusche gedämpfter. Lustig sieht es auch aus, wenn er Dinge hinter sich versteckt, eine halbe Drehung macht und sie dann wieder findet, überhaupt kann er richtig toll spielen, bis er nicht mehr kann und dann kann er so richtig gut rufen, kommt ins Tuch und beschaut die Welt wieder aus Mamanähe .
Seine Knopfaugen sind im Moment auch sehr oft nach oben gerichtet, denn da hängen Lampen, mindestens so bestaunenswert wie der schiefe Turm von Pisa. Wenn man als Vincling mit den Knopfaugen ganz lieb guckt, dann darf man sie auch antippen, grandios, echt grandios.

Ich freue mich schon auf nachher, da gibt es noch mal ein Nickerchen, das ist dann wieder eine Stunde, die es gibt, ganz real und so.

Donnerstag, Oktober 23, 2008

Asiamanie

Gestern gab es mal einen Rüffel vom großen Sohn. Er isst ja wirklich gern scharf, gern asiatisch, aber wenn ich ihm eine Kartoffelsuppe verspreche, dann soll die gefälligst auch auf den Tisch. Bei uns heißt das: Kartoffeln, Suppengrün und am Ende noch Bockwurst. Jawohl.
Gestern aber hielt ich mich für was besonderes, ich stand vor dem großen Topf und sah von weiter weg, wie ich den Pürierstab nahm, das ganze Gemüse zu einem Brei zerhäckselte, dann nahm ich das Currypulver und den Ingwer und streute kräftig ein, als ich nun schon mal so weit war, gab es noch einen Schuss Kokosmilch dazu und dann noch Chili....und plötzlich war es wieder scharf und schmeckte wieder nach thailändischem Curry. Schon lecker...aber eben nicht das Erwartete. Die Würstchen wollten dann auch nicht mehr passen, eigentlich wären nun Garnelen gut gewesen aber die hatte ich nicht, also gab es Kartoffel-Curry-Creme pur. Aber so soll ich nicht wieder überrumpeln, ich meine, man muss sich doch wohl wenigstens auf Kartoffelsuppe verlassen können, oder?

Mittwoch, Oktober 22, 2008

ein Haus - Fotogeschichten 4

Wir haben lange ein Haus gebaut, den ersten Stein für das Haus, in dem wir nun alle zusammen leben habe ich geschleppt als ich zarte 17 Jahre alt war. Es gab viele Baupausen, in der Zeit, als wir in Berlin waren, wurde fast nichts geschafft und zwischendurch war mal das Geld alle und so sind runde 12 Jahre vergangen, bis das Haus dann bezugsfertig war.
Manchmal habe ich es schon nicht mehr geglaubt und manchmal wollte ich es gar nicht mehr haben. Es ist so, so eigen, so ohne Kompromisse und ich bin kein besonders geduldiger Mensch und hätte zu manchen Zeiten Kompromisse sehr wohl akzeptiert.
Es gibt ein wunderschönes Treppenhaus in Eiche, die Dielung im Wohnzimmer und im Eingangsbereich ist ebenfalls in Eiche verlegt, der Marmor, der aus Schlesien und von der Bauhütte des Parks Sans Sauci stammt liegt in der Küche und das Parkett für die Kinderzimmer wurde einst in einer Turnhalle rausgenommen, neu verlegt und geschliffen, geschliffen, geschliffen. Die Dachsteine sind antik, sie wurden von einem alten Kuhstall runtergenommen, hier viele Jahre gelagert dann gesäubert und auf unserem Dach verlegt und mit Mörtel zusammengefügt, in Handarbeit, wochenlang. Die Fenster sind nach holländischem Muster ebenfalls selbst gebaut, der äußere Flügel öffnet nach außen und der innere eben nach innen. So drückt der Wind die Fenster zu und nicht auf. Im unteren Wohnbereich gibt es 12 dieser großen Doppelkastenfenster.
Das Haus ist ein Fachwerkhaus, 3 Monate hat Lars daran gezimmert (oder war es länger) und irgendwann kam dann der große Tag, es wurde gerichtet. Ich bin noch immer beeindruckt, wenn ich das Bild sehe. Es ist Abend, endlich steht so ziemlich alles, beim letzten Licht noch schnell das Bild gemacht.



Was man hier nicht sieht, jeder sichtbare Balken ist von Hand mit Rosen beschnitzt, wie auch der Hauseingang aus rotem Mainsandstein.
Es haben Freunde und Familie geholfen und ich erinnere mich noch genau, wie am Ende einer sagte: danke, dass ich hier dabei sein durfte.
Ich habe es ja eine Zeit lang verleugnet vor mir selbst, aber ich möchte nirgends anders wohnen, hier ist meine Familie zuhause.

Hier noch der fertige Ostgiebel vom Garten aus fotografiert.




Wenn ich eines Tages 70 bin, dann wird auch der Garten das Haus angemessen eingewachsen haben, damit kann ich mich nur leider schwer abfinden.....aber es ist nun mal so, dass Gras nicht schneller wächst, wenn man daran zieht.

Samstag, Oktober 18, 2008

Schlaubetal und Kiefernwald

Im Schlaubetal läuft man jetzt bald los.
Ja, es ist Wehmut da, Wehmut, dass es nicht gereicht hat, dass ich noch immer nicht ins Laufen gekommen bin, dass ich zwar viel mit meinem Sonnenbaby auf dem Rücke spazieren...ähm walken...gehe, die Zeiten aber so miserabel sind, dass auch an eine Teilnahme im Walking-Bereich nicht zu denken war. Es geht nicht alles, bei anderen geht manches besser. Ich glaube Meike hat da Lösungen gefunden, ich irgendwie nicht. Wenn ich mal wieder laufen werde, dann wird es wirklich ein Neuanfang, vielleicht ist das aber auch gut, so schiele ich dann noch weniger auf die alten Zeiten.

Ich weiß noch, wie alles anfing, ich lief los in den Schuhen meines Sohnes, um zu sehen, ob es geht und es ging gut und ich war sofort süchtig, auch wenn die Gesundheit nicht immer gut mitspielte. Die schönen Läufe in Potsdam, in Berlin, der Röntgenlauf, er so überaus überraschend und kurzweilig war.

Wenn ich mit Vincent unterwegs bin, dann verliere ich oft Tempo, es ist einfach schön, ihn auf dem Rücken zu wissen, er kuschelt sich an meine Schulter oder an den Nacken, brabbelt und brummt während ich ihm Windräder erkläre. Manchmal fürchte ich, dass diese Ungetüme für Alpträume in seinen immer noch extrem unruhigen Nächten führen. Wir erinnern uns an Don Quichote, der die Windmühlen für Riesen hielt und mit dem Schwert gegen sie kämpfte.
Vincent liebt den Wald, er liebt Blätter, wir müssen dann anhalten, damit er sich eines pflücken kann und ich muss dann aufpassen, dass er es nicht verspeist.
Er interessiert sich für alles, wenn ein Radfahrer oder gar ein Auto vorbeikommt, dann versucht er mich "beiseite" zu schieben, damit er freie Sicht hat auf die Dinge, hat die da so passieren. Das alles ist wunderschön.
Wir waren auch schon Pilze sammeln, wie Lotta zog ich los, in der einen Hand einen Korb in der anderen Hand den Hund (also die Leine), auf dem Rücken das Baby. Ganz langsam bewegten wir uns im Wald, von Pilz zu Pilz eben, Vincent schlief auf dem Rücken ein, die Sonne glitzerte durch den offenen Kiefernwald. So viel verträumte Ruhe.
Macht das alles gut. Ja natürlich tut es das. Aber gerade jetzt, wo ich an die bunten Buchenwälder im Schlaubetal denke und daran, dass ich eigentlich jetzt spätestens wieder voll da sein wollte, dann ist da eben etwas Wehmut.
Alles hat seine Zeit, und Vincent wird groß werden, zu schnell wahrscheinlich und ich werde wieder laufen, ruhiger, nicht mehr so umtriebig sicher, alle Dinge verändern sich, das ist das einzig Gewisse.


Freitag, Oktober 17, 2008

Ich drehe mal die Zeitmaschine - Fotogeschichten 3

Ich drehe mal die Zeitmaschine 20 Jahre zurück und erschrecke mich auch ein bisschen, dass ich so weit kurbeln muss.
Also damals war Mandy 15 Jahre alt und fuhr noch immer mit Mama und Schwester in den Urlaub und da sie damals ein junges Mädchen aus der DDR war, ging es vorzugsweise an die Ostsee. Naja, das hat sich eigentlich gar nicht wirklich geändert. Hm.
Wir verbrachten den Urlaub in Göhren auf Rügen. Meine Mama hatte einen Bungalow auf dem Zeltplatz ergattert. Ich weiß noch wie wir loszuckelten: mit dem Bus aus unserem Dorf nach Potdsam, dort zum Bahnhof laufen und dann mit dem Zug bis Stralsund, da noch mal umsteigen und dann weiter bis Göhren. Meine Mama hatte an dem Tag der Anreise heftige Schulterschmerzen, so dass sie nichts tragen konnte und das Gepäckgeschleppe irgendwie an mir klebenblieb, meine Schwester war erst 10 Jahre alt. Das waren dann die Minuten mit kochender Wut auf meinen Vater, der gemütlich mit dem Auto andere Leute und andere Kinder in den Urlaub schaukelte.
Ja und viel mehr weiß ich nicht mehr.
Lars und ich waren damals schon zusammen aber in dem Alter durfte ich selbstverständlich nicht mit Freund in den Urlaub, wahrscheinlich schrieb ich ihm eine Karte. Bestimmt schien die Sonne und ganz bestimmt hatte ich katastrophalen Sonnenbrand. Ja ich glaube, es war das Jahr, in dem der Sonnenbrand so stark war, dass die Oberschenkel dreimal gepellt und wieder verbrannt waren und dass ein häßliches Muster gab, aber genau weiß ich es nicht mehr. Nun ja, es war der Sommer 1988...sie war 15 und Farbe auf Fotos gab es nur im Westen.

Donnerstag, Oktober 16, 2008

Für alle gebrechlichen unter Euch

Ich habe ein Heilmittel gefunden, nach der Beschreibung in Youtube ist es wohl so, wenn man täglich mitmacht, schwinden alle Leiden! Also mitgesungen und gute Genesung!!!




Ob die echt sind, weiß ich nicht, ich weiß es wirklich nicht!

Dienstag, Oktober 14, 2008

Dreht euch nicht um...

der Plumser geht rum, er geht um den Kreis, dass niemand was weiß. Wer sich umdreht oder lacht, kriegt die Hucke voll....

Aber so ist es hier gar nicht. Denn es ist auch nicht der Plumser der umgeht, es ist ein Award und nun kam er zu meiner allergrößten Freude auch zu mir. Ich habe einen Award bekommen von Jassi. Ich fühle mich geehrt.
Ich will ihn erstmal nur für mich behalten, das klingt sicher egoistisch, nicht besonders sozial, naja, was soll ich sagen, so ist es sicher auch. Aber so oft kriege ich keine Trophäe, so dass ich sie einfach ein paar Tage für mich haben will, dann sehen wir mal weiter.



DANKE liebes Publikum, werft ruhig mit Blumen, ich kann das vertragen, DANKE und viele Küsse zurück.

Sonntag, Oktober 12, 2008

sieben Jahre hinter der Windschutzscheibe oder Fotogeschichten 2

Naja, eigentlich haben die Fotos nur 3 Jahre hinter der Windschutzscheibe gebrutzelt, bevor sie dann doch noch im September diesen Jahres entdeckt und entwickelt wurden. Sieben ist aber eine noch viel märchenhaftere Zahl als die drei, die sieben Zwerge wohnen hinter den 7 Bergen und sieben Schwäne muss die Schwester retten. Obwohl es natürlich die drei goldneen Haare des Teufels gibt und die 3 goldenen Äpfel der Hesperiden, die hat der Herkules geholt.



Wie dem auch alles sei, die Fotos sind für uns natürlich spannend, weil sie so spät auftauchen. Gemacht sind sie in Venedig im Sommer 2005, sicher nicht unser romantischster Urlaub aber spannend wie immer. Die Farben haben sich auf merkwürdige Weise verändert, alles wirkt ein bisschen überdreht wie in einem Film aus den 50er Jahren, wie Technicolor. Ich hoffe, dass das doch ein wenig rüberkommt bei den eingescannten Exemplaren. Sie wirken auch eher wie Collagen. Die Menschen sind in ein Vendig-Himmel-Hintergrund eingeklebt, allescheinen die Bodenhaftung verloren zu haben und schweben etwas. Die Bilder waren einfach allemal eine Überraschung und der große Kreuzfahrer war wirklich ein merkwürdiger Anblick auf dem Canale Grande. Friedrich und ich sind auch einmal zu sehen, Gott sei Dank hat niemand die anderen Personen über uns rüber geklebt.



Samstag, Oktober 11, 2008

Fotogeschichten 1

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Das Kramen in alten Fotos ging weiter, die Fotos wurden immer älter und da sie nicht auf dem PC rumliegen sondern im Schrank, hat Lars mal alles durchgeguckt und den guten alten Scanner bemüht und gestern abend dann gescannt und gescannt und gescannt. Ja und nun weiß ich nicht, wo ich anfangen soll.

Vielleicht in Berlin an. Ich habe zwei Jahre in Berlin gewohnt und studiert, erst in Mitte und dann im Friedrichshain und überallhin begleitete mich mein Hybiskus. Die Wohnung im Friedrichshain bestand aus einer Küche, einem Flur einem winzigen Klo und einem riesengroßen Berliner Zimmer, 8 meter lang und 4,50 meter breit und genauso hoch war auch die Decke. Diese Zimmer haben nur ein Fenster sehr groß und meins schaute auf einen ziemlich großen Hinterhof. Ich liebe Berliner Hinterhöfe, es lebt sich viel ruhiger dort und oft gibt es auch Leben. Auf "meinen" Hinterhöfen gab es immer Werkstätten, erst eine Tischlerei und dann eine Schlosserei.
Lars hatte ein Hochbett gebaut, richtig mit Treppe und den Winter verbrachten wir da oben, denn das Zimmer war weiter unten nicht warm zu kriegen. Es gab nur einen alten kleinen Bullerofen, die Küche war nur über einen Beistellherd zu beheizen, das Klo gar nicht...naja.
Mein Studentenleben dort endete am 8. Dez. 1993, ich verließ das Hochbett halb acht und fuhr mit dem Taxi in die Klinik, bekam mein Kind und kehrte nie wieder dorthin zurück. Von der Klinik zog ich aufs Land, Lars kam 2 Wochen später hinterher, der Hybiykus kam mit, leider verschied er dann irgndwann doch wie alle meine Zimmerpflanzen.

Donnerstag, Oktober 09, 2008

juchhu...Besuch!

Gott sei Dank waren Anja und Helena heute mal wieder da. Gott sei Dank, denn Anja hat phänomenal leckere Schokecookies gebacken und Gott sei dank auch mitgebracht. Die Kinder haben wunderbar mit einem schönen Pappkarton auf dem Küchenfußboden gespielt und wir konnten Gott sei dank unser Wok-Gemüse derweil verschlingen. Auf unserem Spaziergang heute hat es unglaublicherweise Gott sei dank mal nicht geregnet. Das ist wirklich ein Wunder, denn das tut es sonst schließlich immer. Und das Kaffeekränzchen im verschlafenen Lehnin war einach lustig und es gibt mittlerweile auch schon solche Errungenschaften wie Latte Macchiato mit Vanille-Aroma hier auf dem Dorf, Gott sei dank, denn nun weiß auch ich, wie lecker das ist.
Es war einfach ein schöner Tag mit den tollen Babies. Helena robbt nun endlich fleißig durch das Zimmer und das sogar im Ballkleid. Vincent rutscht auf dem Po hin und her und fragt sich noch staunend, wie das wohl möglich ist. Natürlich sind die beiden süß, vor allem, w nn sie sich das Spielzeug aus der Hand nehmen und manchmal sogar wiedergeben, sich beobachten und irgendwie auch verständigen.
Gott sei dank hatte Anja den Fotoapparat dabei, so gibt es auch mal wieder Fotos. Was für ein schöner Nachmittag!



!

Mittwoch, Oktober 08, 2008

Leni

Ich jammer nicht, ich sage nur mal, dass sowohl mein Fotoapparat caputt ist, ja der neue und mein PC mal wieder abgeschmiert ist und ich deshalb in den paar alten Fotos rumwühle, die auf dem alten PC eben so rumliegen und darum eben auch alte Fotos zeige. Das hat dann aber wirklich was von dem fast vergessenen Fotoalben rauskramen: Weißt du noch, damals in Venedig, die kalkweiße Kellnerin, die mit ner Kippe im Mund die Nudeln servierte und weißt du noch, wie heiß es war und weißt du noch...

Also heute alte Fotos: als erstes noch was von der Daniela, wir tauften es mal 'Leni'...weißt du noch, es war ein bisschen kalt und ein Fahrradfahrer kam vorbei mit einem Vizsla und ich habe mich gefreut...jaja



Dann mein lieber Kalman am Kamin, er kroch am liebsten fast rein, er war immer so fasziniert von Feuer, Carlchen ist da etwas desinteressierter, schätzt die Wärme aber sehr. Ja, also Kalman.



Ganz speziell für Anja eine Schildkröte, fotografiert im Tierpark Berlin, den vielleicht keiner besser kennt.



Und Friedrich vor 3 Jahren in Pula/Kroatien, wie fast immer auf einem Ruinenfeld...das kannte er schon...er saß auf einem Steine..

Montag, Oktober 06, 2008

Der Tag der guten Vorsätze

Ich habe etwas beschlossen, und zwar, dass ich etwas tun muss, für mich, für mich und auch für den Hund.
Ich will laufen gehen, der Plan hört sich machbar an: Ich bringe das Babykind Vincig rüber zur Oma und zum Opa, die fahren es spazieren und ich schnüre die Schuhe, schnappe den Hund und drehe eine Runde. Ich muss es nur noch mit ihnen besprechen, ein oder zwei mal die Woche wäre ja schon was. Es ist ja auch nicht nur für mich, es ist ja auch für das Carlchen, das so wieder zu mehr Bewegung kommt.
Dann habe ich beschlossen, das mal wieder Farbe auf den Kopf muss, vielleicht ein apartes rehbraun oder verruchterweise ein bisschen Rotstich. Warum, naja, ich finde es sehr traurig aber es lässt sich nicht leugnen, ich kriege schon graue Haare. Anfangs sah ich sie alle paar Monate, dann alle paar Wochen und nun alle paar Tage, ich zupfe sie nicht mehr raus. Ich werde nun einfach die chemische Keule ansetzen, ha, die werden sich wundern.
Ich habe natürlich auch beschlossen, mich nach jedem Duschen einzucremen und vielleicht mal ein tolles Öl zu verwenden. Ich habe darüber hinaus beschlossen, dass ich zur Erfüllung dieses Vorsatzes NICHT neue Cremes und Öle kaufen werde, denn da der Vorsatz schon des öfteren den Weg in mein Tagesbewusstsein schaffte, und ich ihn damit erfüllte, schöne Dinge zu kaufen, ist der Schrank voll davon.
Ich habe beschlossen, das Müsli vom Sommer zu essen und mehr zu trinken, mein bisschen babyfreie Zeit nicht nur vor dem Rechner zu verbringen, zumindest abends nicht, sondern mal eine Häkelgardine anzufertigen, das klingt verrückt, naja, ist es auch, aber meine holländische Küche entbehrt noch des Stoffes und so dachte ich mir, ich könnte mal was nützliches anfertigen, kann ja ruhig Jahre dauern.
Ich werde keine Schokolade kaufen und Kekse auch nicht, dafür werde ich mehr Blumen ins Haus holen und die Bücher vom Staub befreien. Das ist ja auch für mich, ich mag Ordnung wirklich sehr und Sauberkeit auch, der Wohlfühlfaktor steigt immens, nur ist es eben nicht immer leicht.
Das letzte Nutellatoast meines Lebens ist gerade verdrückt, das kann ja heiter werden. Aber das mit dem Laufen, und den Haaren, das will ich wirklich.
Jawohl!

Sonntag, Oktober 05, 2008

Herbst, wie du die Blätter färbst!


Ist zwar schon ein Jahr alt das Bildchen (Herrgott, wie die Zeit vergeht, so jung kommen wie nicht wieder zusammen, wann sieht man sich mal wieder?) nur der Herbst kommt ja alle Jahre wieder, nicht wahr.

Dienstag, September 30, 2008

grün poliert

Ab und zu erstehe ich ja auch noch Vasen, Teller und andere Kleinigkeiten. Ein schöner Schnapp, wenn auch sicher nicht jedermanns Geschmack ist diese grüne Vase, nicht besonders alt, aus den 40-ern des letzten Jahrhunderts. Dieses grün mit dem dunklen Blau des Lavendels finde ich einfach grandios. Die Glasur wirkt wie polierter Stein, sie glänzt einfach schön und ein bisschen schräg, eben britisch schräg ist die Farbe auch.



Mit dem Bild links an der Wand schäkert Vincent im Moment viel. Ich hoffe, der alte Goethe fühlt sich geschmeichelt.

Montag, September 29, 2008

zur Taufe

Sehet zu, dass keiner Böses mit Bösem vergelte; sondern allezeit jaget dem Guten nach, untereinander und gegen jedermann.

1.Thessalonicher 5, 15

Das ist der Taufspruch und getauft ist Vincent auf den Namen:

Adelbert Vincent Immanuel



Nicht nur das Kleid war hübsch und das Kind darin. Der ganze Tag war schön. Die Zeremonie in der Kirche war einfach und die Predigt sprach vom Irren und dem Wiederfinden des richtigen Weges, von Jonas im Walfisch. Die Geschichte fanden auch die Kinder spannend.
Die Sonne beschien eine schöne weiß gedeckte Tafel auf der Wiese vor dem Haus. Das Essen, von mir und der Oma selbst gekocht war köstlich und ausreichend...jaja, das hat mir Sorgen gemacht. Der Kuchen am Nachmittag war frisch und die Gäste waren alle entspannt. Es war ein Spätsommertag wie in der Werbung für einen Camembert (oder war es Frischkäse), die Familie scherzt beim Verteilen der Käsescheiben und findet das unterhaltsam.
Vincent hat einen Baum geschenkt bekommen, eine Mirabelle, er wurde vor's Haus gepflanzt, es trafen sich ja Gärtnerfamilen und so wurde beim Zuschippen des Pflanzlochs und Festtreten und Angießen über das Gedeihen der Obstbäume im Allgemeinen und diesem im besonderen philosophiert und was auch schön war: um vier Uhr war alles vorbei. Alle gingen zufrieden heim und der Tag war aus.

Sonntag, September 28, 2008

mit Uroma im Kleid

Meine liebe Oma mit Vincent ganz frisch ins Taufkleidchen gesteckt

Montag, September 22, 2008

Sonne und Meer

Als mein großer Sohn ganz klein war, da dachte ich, ich will auf keinen Fall ein zweites Kind, denn nie wieder würde ich ein Kind so lieben können wie dieses, ich will mich nicht teilen müssen, es soll alles ihm gehören. Naja. ich wollte natürlich ein zweites Kind, aber ich wusste nicht, wie das gehen soll.
Nun ist mein kleiner Sohn ganz klein und ich denke, dass es doch wirklich unvorstellbar ist, ein Kind noch mehr zu lieben als ihn, dabei liebe ich ja meinen großen schon so sehr, genauso sehr. Es ist eben doch möglich.
Nun habe ich etwas sehr schönes gelesen. Man muss sich die Kinder wie Farben vorstellen.
Nun, welche Farbe hat mein großer Sohn? Für mich ist er blau, blaugrün eher, ein schönes Türkis so tief wie das Meer, dass man stundenlang versunken betrachten kann. Ich könnte diese Farbe nicht mehr lieben als ich es tue. Ich stelle mir vor, ich sitze am Meer, am Mittelmeer und schaue auf ein ruhiges fluoreszierendes Wasser und kann gar nicht wegschauen, so schön ist und werde dabei ganz ruhig.
Welche Farbe hat nun aber mein kleiner Sohn. Mit Vincent ist die Sonne aufgegangen, ein warmer orangegelber Ball am Firmament, der alles in ein unglaublich helles und doch warmes Licht taucht. Ich stehe auf der Wiese am Haus und sehe den Ball am Himmel aufsteigen und ich bin dankbar, sehr dankbar und freue mich auf einen warmen Tag. Ich könnte diese Farbe nicht noch mehr lieben als ich es schon tue. Er ist wie eine kleine Flamme, die lustig im Kamin tanzt, sehr lebendig, er ist orangenelb wie die aufgehende Sonne.

Sonntag, September 21, 2008

Wok Wok

Ich habe nun endlich einen Wok. Nachdem ich wochenlang den Familientrend "thailändisch essen" in der gusseiserenen Pfanne verwirklicht habe, wird nun alles ein ganz winziges bisschen professioneller. Bei mir stapeln sich Fischsauce, Austernsauce, Currypasten, Koriandergrün und Limetten im Kühlschrank. Wir können gerade einfach nicht genug davon bekommen. In Lehnin musste der nette Gemüseladen ja leider auch einem Asialaden weichen, so dass ich nun auch an Kokosmilch und Nudeln komme, ohne erst mit dem Auto zu einem Riesensupermarkt zu fahren. Favorit ist gerade Hähnchencurry mit Ananas und Cocktailtomaten. Wie original die dabei sind, weiß ich nicht, aber sie geben farblich einen guten Kontrast zu der gelblichen Sauce.
Nun noch mal zum Wok: der war billig, echt billig. Man kann es ja kaum glauben, aber er kostete nur 5,99 €. Das überrascht. Natürlich ist er auch so billig, Alu mit Beschichtung, relativ dünnes Material, aber genau das brauche ich. Denn ich koche noch immer und sehr gern mit Propangas und dieses dünne Material wird einfach schön schnell heiß. Die gusseiserne Pfanne ist natürlich dick, aber die Flamme reichte nicht, um die Temperatur wirklich hoch zu halten, so dass ich immer fluchend am Herd stand, weil das Fleisch statt zu braten, anfing im eigenen Saft zu schmoren, das wollte ich nämlich nicht. Die Kocherei hat irgendwie tatsächlich den Flair einer asiatischen Garküche. Der Wok ist geräumig und hat schöne Holzgriffe. Wahrscheinlich wird er nur so lange halten, wie der Trend anhält, aber das macht nichts.
Wok Wok

Samstag, September 20, 2008

Einkaufszettel

Wie macht man eigentlich einen guten Einkaufszettel?
Ich würde mich gern in dieser Kunst vervollkommnen, denn ich mag Supermärkte nicht. Meine laienhaften Bemühungen gehen soweit, die Zutatenlisten der Wuscnhrezepte einfach abzuschreiben, aber wenn dann der arme Einkaufszettel-Abarbeiter damit losziehen muss, dann rennt er sich ganz wuselig in der großen Einkaufswelt, da steht dann Kokosmilch unter der Fenchelknolle und die Oliven unter dem Pizzateig. Gehört, ja auch zusammen, aber praktisch ist das so nicht.
Man könnte vielleicht eine Excel-Liste vorbereiten, die unterteilt ist in Milchprodukte, Süßkram, Fleisch und vielleicht noch Drogerieartikel. Dann druckt man dieses tolle Ding aus und gibt es mit. Oder der Liebste geht mit dem Laptop los, wenn er einen hätte, wäre doch sicher professionell.
Ich weiß noch nicht mal so ganz genau, was es alles so geben soll, aber auf jden Fall lecker soll es sein und satt werden sollen auch alle und ich darf die Chilischoten für den Griechischen Gemüsesalat nicht vergessen auf den Zettel zu schreiben, gleich unter der Milch, 4 Pakete bitte.

Freitag, September 19, 2008

Einkauf schwedisch

Nächste Woche wird Vincent getauft, ein Tag vor Michaelis und das ist Anlass genug zu dem Ausspruch: Ich brauche Kerzen!
Die Antwort darauf lautet komischerweise immer: Dann müssen wir wohl zu Ikea. Komisch ist es deshalb, weil wir dafür 70 km weit durch das schöne Land fahren und die Fahrt mehr als drei mal soviel Kosten als jeder Versand eines x-beliebigen Internetshops verursacht. Naja, aber wir müssen nun mal zu Ikea.
Damals, als Vincent geboren wurde, bekam ich nämlich einen Gutschein über grandiose 100,-€ geschenkt, dafür kann man ein ganzes Kerzenmeer im Wohnzimmer aufbauen oder aber noch was anderes kaufen. Ich wollte so gern noch was anderes, nämlich eine schöne kuschelige Daunendecke für das Baby, das war mein großer Wunsch. Aber die gab es dann gar nicht, irgendwie bin ich bei jedem Besuch des Schwedenmarktes enttäuscht, es gibt gar nichts, was ich gebrauchen kann. Am Ende kauft man dann tatsächlich Kerzen.
Babydecken gibt es nur mit Poyester, die gestreiften Stoffe, haben zu breite Streifen, als dass ich sie ins Wohnzimmer hängen könnte, die Stehlampen sind dann eigentlich doch hässlich und die Muster der Babybettwäsche lassen seitens der Designer auf den Konsum hoher Mengen Rauschgift schließen. Ansonsten ist viel aus Plastik und überhaupt....gibt es die 50er Packung Kerzen auch nicht mehr. Na toll.
Schön, dass sie 100 € doch noch alle wurden: Bettwäsche mit einem französischen Blumenmuster in blauweiß - passend zum Geschirr aus der Bretagne - doch noch Kerzen, (den 25er Pack für etwas mehr Geld) eine irgendwie doch hübsche Nachttischlampe für mich (was die Ära des bei-Kerzenschein-Lesens wohl auf immer beendet), zwei Töpfchen für Vincent und die farblich passende Klobürste dazu, ein Gästehandtuch, 6 Gläser für die Küche und einen Wok haben wir errettet. Alles in allem ein buntes Potpourrie der Gebrauchsgenstände.
Ich kenne nun auch endlich den Stillraum bei Ikea und weiß, dass es dort sogar Windeln für umsonst gibt, ja man gibt sich familienfreundlich. Am Ende gab es dann noch den unvermeidlichen Hotdog....ich liebe ihn und dann ging es wieder heim. Das war dann Ikea 2008, denn noch mal fahre ich nicht hin,, es wird doch wohl irgendwo im Netz einen Lieferanten für Glög und Punschrollen geben, denn Weihnachten ohne diese Zutaten sind beinah undenkbar.

Mittwoch, September 17, 2008

Schwalben

Herbst

Schon ins Land der Pyramiden
Flohn die Störche übers Meer;
Schwalbenflug ist längst geschieden,
Auch die Lerche singt nicht mehr.

....

Poesie von Theodor Storm, dem Barden des Nordens. Hier vor dem Haus sammeln sich gerade die Schwalben, sie sitzen viel auf unserem Dach, umfliegen das Haus, neulich knallte sogar eine an die Fensterscheibe, die arme. Sie fliegen sicher in den nächsten Tagen los. Damit ist dann der Sommer vorbei. Als ich noch klein war, hatte ich eine Freundin, die heißt Claudia und die hat eine Mutter, die in jedem Frühling zu uns sagte: eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Das sagte sie, wenn wir schon im April barfuß gingen oder baden wollten. Geblieben ist, dass ich den Sommeranfang mit der Ankunft der Schwalben verbinde. In diesem Jahr hatte ich gewartet und gewartet, es blieb lange kalt. Und dann hörte ich eines Tages den Ruf der Schwalbe und am nächsten Tag sah ich sie und dann waren es schon zwei Schwalben...ja und dann war Sommer.

Schwalben sind immer neugierig, was die Menschen so machen und schauen auch mal in ihre Häuser rein. Auch wir hattten im Juli Besuch, sie saß eine Weile auf der frisch montierten Gardinenstange und flog dann wieder los. Leider haben sie nicht am Haus gebrütet. Vielleicht ist es ihnen mit dem Hund zu unruhig gewesen, wer weiß.

Jedenfalls fliegen sie nun schon wieder weg. Das Gedicht von Storm geht noch weiter.

Seufzend in geheimer Klage
Streift der Wind das letzte Grün;
Und die süßen Sommertage,
Ach, sie sind dahin, dahin!

Nebel hat den Wald verschlungen,
Der dein stillstes Glück gesehn;
Ganz in Duft und Dämmerungen
Will die schöne Welt vergehn.

Nur noch einmal bricht die Sonne
Unaufhaltsam durch den Duft,
Und ein Strahl der alten Wonne
Rieselt über Tal und Kluft.

Und es leuchten Wald und Heide,
Dass man sicher glauben mag,
Hinter allem Winterleide

Lieg' ein ferner Frühlingstag.

Donnerstag, September 04, 2008

an mein Tagebuch

Mein liebes Tagebuch, heute ist schon Mittwoch, ach nein, ich sehe gerade, es ist schon Donnerstag und ich habe dir noch immer nichts geschrieben. Du musst mir nicht böse sein, manchmal ist der Kopf so leer wie ein Luftballon und wenn man ein Brötchen reinkrümelt, dann kommt auch nichts gescheites dabei raus.
Ich muss mal überlegen, was so los ist im Moment.
Vincent will immer sitzen, aber er darf das doch noch nicht so viel. Trotzdem sieht er einmalig niedlich aus, wenn er sich so freut, dass er sitzt und die Welt begucken kann. Es ist auch für mich praktisch, er guckt nämlich gern über die Reeling des Kinderwagens zu, wie ich im Garten Unkraut zupfe, wirklich praktisch, denn auf dies Weise kann ich es zumnindest mal wieder 10 Minuten lang machen.
Außerdem waren wir am Sonntag in Potsdam, du kannst dir sicher denken, dass mir das gut gefallen hat. In den Römischen Bädern gab es eine Ausstellung mit Zeichnungen aus Italien anzusehen und nun würde ich am liebsten mal wieder hinfahren. Ach ja, ich würde dich auch mitnehmen. In Frankreich warst du ja auch mit und ich habe dir dort sogar geschrieben, weißt du noch...über die Hortensien.
Die Bretagne ist das Land der Hortensien, ein Feuerwerk geradezu. Jede Trockenmauer schmückt sich mit riesigen Blütenbällen. Als wir dort waren, gab es sogar ein paar Orte weiter ein Hortensien-Festival, ich möchte mal wissen, was da anders sein soll. Sie blühen doch sowieso schon überall. Sogar Friedrich weiß nun sehr sicher, was eine Hortensie ist.
Dann habe ich dir noch gar nicht berichtet, wie schön die Baby-Gymnastik am Dienstag war und dass Vincent nur am Ende geweint hat, als er Hunger bekam aber vor so vielen anderen nackten Babies nicht trinken wollte und wir wieder fluchtartig den Raum verlassen mussten...naja, er ist da halt eigen. Trotzdem ist es wirklich allerliebst anzusehen, wie die Babies Kontakt zueinander aufnehmen, sich ein bisschen kneifen und an den Haaren ziehen während die Mamas über das vermaledeite Thema Nachtschlaf sprechen. Ja, davon hängt viel Glück ab.
Dann habe ich noch Himbeermarmelade gekocht und einen Blumenstrauß gepflückt und für meinen Sohn beide Bände "Eragon" gelesen. Wie du siehst, ist immer viel zu tun und darum mache ich jetzt auch Schluss.
Tschüß, bis zum nächsten mal!

Donnerstag, August 28, 2008

unter 70 und nicht laufen

Ja, so könnte ein mittelmäßig guter Thread heißen, der sich evtl. mit Tempo unter Berücksichtigung des Gewichts beschäftigt. Hier ist es aber einerseits Erfolgsmeldung und andererseits winzige Wehklage. Das Gute ist, ich habe es geschafft, ich habe wirklich das Gewicht vor der Geburt erreicht, also vor der Geburt von Vincent und passe ja auch wirklich endlich wieder in meine Sachen rein...Wickelrock ade!!!
Aber ich laufe nicht. Das ist schade, aber nicht zu ändern. Vincent schläft seit Wochen abends so unruhig, dass ich mich nicht fortschleichen kann. Im Urlaub war es gar nicht denkbar. Die Laufsachen hatte ich ja dabei, aber eigentlich nur, damit wir ein paar Schuhe mehr mitschleppen.
Dabei wäre es so so toll gewesen, wenn ich fit gewesen wäre, denn in der Stadt mit den Fischständen für unsere Verpflegung, dem, die da Paimpol heißt, gab es einen Volkslauf...am Atlantik entlang und durch die hübsche bretonische Stadt. Das wäre es doch gewesen. Zur Auswahl standen 10 km und 20 km und im Städtchen sah man für 2 Tage nur Asics und Nike flanieren. Obwohl ich diese Sitte, schon vorher mit den Schuhen zu prahlen herzlich albern finde. Ich dachte aber bei jedem Asicianer: Ach ja...der läuft wohl morgen. Ich habe es nicht gewagt. Die längste Strecke bisher waren 7-8 km und das ist schon wieder lange her gewesen. Aber irgendwie muss ich Abhilfe schaffen. Mit Babyjogger kann ich nicht laufen, weil es erstens keine geeigneten Wege gibt und zweitens Vincent noch zu klein ist.
Nun habe ich mir überlegt, ob ich nicht das gefühlte Idealgewicht einfach walken schicke.....ja, ich weiß, das klingt komisch, ist aber vielleicht das machbarste. dDafür kann ich mir nämlich das Vinzigbaby auf den Rücken binden und dann geht es los. Dieses Vorhaben hat nur noch einen Haken: ich kann die Bindeweise noch nicht.
In der einen Anleitung heißt es dazu folgendermaßen: Sie legen ihr Kind in das Tuch und schwingen es dann mit einer Bewegung (die wird auf einem Foto gezeigt) auf den Rücken: ich soll bitte was? das Kind schwingen? Nein, das kann ich nicht. Es wird empfohlen, vorher mit einem Kissen zu üben. Aha!
Die Lösung bietet ein anderes Anleitungsheft, das mir nun in die Hände fiel, man setzt das Kind in den Sessel, in dem das Tuch liegt und zieht es sich dann auf den Rücken. Naja, klingt machbarer aber auch hier wird das Üben mit einem Teddy oder Kissen empofohlen. Nun, das werde ich aber in Angriff nehmen und dann walken wir eben. Unter 70!

Sonntag, August 24, 2008

Was sich in Trier begab

Was den Tag der Fahrt nach Frankreich unvergesslich macht ist auch das Datum. Es war der 08.08.08.
Ich bin ein Frühlosfahrer und mit Hund und Baby im Auto ist das auch ganz gut, denn morgens schläft die Rasselbande am besten. Also ich fange mal an.
Das Anfang ist immer unspektakulär, morgen 4.00 Uhr ins Auto gesetzt und ab geht die Post.
Nun, ich fuhr uns gemütlich auf der Autobahn Richtung Trier und bis dahin war alles so ruhig wie sich die Worte hier aneinanderreihen. Auf der Autobahnbrücke in Trier wurde es dann anders:

Lars, was war das eben für ein Geräusch hinten am Auto? Ich weiß nicht, Mandy, fahr mal weiter. Hm, das Auto macht keine guten Geräusche. Mandy, halt sofort an, da ist was nicht in Ordnung. Ja wo denn Lars, wo denn? Hier einfach hier, halt an sofort. Ich bremse und in dem Moment blockieren die Hinterräder. Lars steigt aus und schaut, was los ist. Mandy, das Auto brennt, das Auto brennt. Oh mein Gott, das Baby, das Baby, raus, Friedrich, raus, steig aus, nimm den Hund. Ich muss das Baby rausholen, Vincent, los. ich schnall ihn ab, abschnallen, der Gurt klemmt. Mein Gott, mein Baby hängt fest. Gut, er ist ab, raus, raus. Wo ist das Handy? Ah, eine Brüstung mit Weg dahinter. Vincent drüberstellen. Friedrich, wo bist du, Friedrich, reich mir den Hund, wo ist die Leine, Lars, mein Gott, es brennt, das Kind weg, alles weg, haben wir denn das Handy dabei, ich hab Angst, ich hab Angst.

Ich habe dann Kind und Hund in Sicherheitsabstand gebracht. Lars hat einen Bus angehalten, der einen Feuerlöscher hatte und das Feuer war dann aus. Bis dahin hat er versucht mit dem Getränkevorrat zu löschen. Kurz danach kam die Feuerwehr, die Polizei und wir haben das ganze Gepäck hinter die Brüstung geschmissen und später wieder eingeladen. Eigentlich hätten wir gar nicht mehr ans Auto gehen sollen, wir hatten wirklich Glück im Unglück. Komischerweise schlief meine Baby prächtig auf der zugigen Brücke in Trier. Ich war noch nie so panisch, wirklich unter Schock. Das hing einfach damit zusammen, dass ich sowieso mit gemischten Gefühlen an eine Fahrt nach Frankreich dachte, der Schreck sitzt noch immer tief, als mir vor nunmehr 6 Jahren ein Franzose in die Seite fuhr und das Auto Totalschaden hatte...ich denke manchmal, dass ich es vielleicht zu sehr befürchtet habe. Jedenfalls war ich so panisch, dass mich mein Sohn irgendwann anbrüllte, ich soll mich zusammennehmen. Ich empfand es als so großes Unglück.
Dann haben wir sehr lange auf den Abschleppwagen gewartet. Irgendwann kam der, nahm auch mich und das Baby mit, das Gott sei dank immer noch schlief. In der ADAC-Werkstatt wurde er dann wach, Stillen, Wickeln auf Bürotischen, naja, so ist das nun mal. Dann um 8.00 Uhr klärte sich für uns, wie es wohl weitergeht. Erst dachten wir, wir fahren einfach nach hause aber als dann klar war, dass wir für 1 Woche einen Mietwagen gestellt bekommen und nur die 2. Woche bezahlen müssen (einen tollen Sonderpreis), da entschieden wir, dass wir weiterfahren. Unser Subaru blieb dort, wird verschrottet, frisch aus der Durchsicht, nach der uns versichert wurde, dass alles in Ordnung sei mit ihm. Aber man steckt eben nicht drinn.
Wir packten dann nur noch das Gpäck um und fuhren nach etwa 5 Stunden weiter, wir fanden einfach, dass wir uns diesen Urlaub verdient haben! Abends um halb acht waren wir an der Atlantikküste, geschafft und müde. Wir waren am Le Mont St.-Michel und dankten diesem Erzengel für den guten Ausgang.
So war das, es war eine Katastrophe und dann begann doch noch Urlaub.

Freitag, August 22, 2008

Bonjour

Kermouster ist eines von gefühlt 34572 Dörfern in der Bretagne, die mit 'Ker' anfangen. Man sollte ja meinen, dass die Phantasie nur eine recht begrenzt Anzahl von Ortsnamen mit 'Ker' erfinden kann...aber ich wurde eines besseren belehrt. Kermouster ist vor allem ein Dorf direkt am Meer, das ist auch Grundvoraussetzung gewesen, um uns als Reiseziel zu dienen.
Außerdem ist Kermoster das blumenbunteste Dorf, dass ich je sah. Die Häuser selbst sind bretonsich aus Stein gebaut, was mir auf Dauer etwas zu finstrig wirkt aber die Blütenpracht der Vorgärten und Gartenzäune ist so überschwenglich, wie es sich eine Mandy nur wünschen kann. Bestimmer in fast allen Beeten sind die Dahlien und die Stockrosen, die aber eine artenreiche Schar bunter Sommerblumen als Untertanen haben. Dieses Durcheinandergeblühe hat mir wirklich ausnehmend gut gefallen. Wenn man über die Steinmauern und bunten Gärten drüberschaut, dann blitzt das blaue Meer mit hunderten kleinen Inseln und Felsriffen bis zum Horizont. Natürlich nur bei Flut, bei Ebbe blitzt es dann eben schlammgrau, dafür gibt es noch mehr Inseln und Felsriffe.



Empfangen wurden im Dorf von Grand-Mère, der Großmutter unserer Vermieterin, deren Haus auch so strategisch günstig an der einzigen Kreuzung des Dorfes steht, dass sie einfach keinen Ankömmling verpassen kann. Jeden Tag schmetterte mir ein jubilierendes Bonjour aus den stets offen stehenden Fenstern entgegen. Ich bewunderte dafür immer wieder ihren prächtigen Topfgarten vorm Haus.

Wir lebten ein paar Tage mit Wind, Sonne, Regen, Ebbe und Flut, alles war spannend und wir alle wurden ein bisschen durchgepustet.



Wir sind wieder zuhause, heil und gesund, Gott sei Dank, denn die Hinfahrt war ein großes Abenteuer, wie erwartet und im nachhinein leider auch wie befürchtet. Doch ich will nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, schon aus Rücksicht auf den Feuervogel.

Mittwoch, August 06, 2008

es geht auf Reisen

Es ist soweit, es ist soweit, die Koffer sind fast gepackt und morgen geht die Reise los. Wohin? Ja wohin denn?

Nach Frankreich, in die Bretagne, dort steht ein Häuschen am Atlantik und das wartet auf uns. Aber morgen geht es nur bis an den Rhein, auf den ich mich ja auch freue und auf alle lieben Menschen, die ich endlich mal wieder sehe. Dann geht es nach Mont Saint Michel, dem Klosterberg im Meer und dann erst zum Haus, es wird ein Abenteuer, wie immer und alle sind dabei.

Bey bey, wir bleiben da zwei Wochen.

Sonntag, August 03, 2008

Freitag, August 01, 2008

ich wäre so gern bio....

Ich wäre wirklich unglaublich gern Bio. Es gibt auch Momente, in denen ich das richtig gut kann, nämlich beim Einkaufen.
Meine Ausflüge nach Potsdam sind nun wieder häufiger, einmal die Woche bin ich immerhin da, meist in Babelsberg, denn dort hat Vincig seine Privatosteopathin. Vor der Behandlung haben wir oft noch Zeit und damit er was sieht, pack ich ihn ins Tragetuch und dann ziehen wir los, letztens auch zum Biomarkt, der wirklich ganz schnucklig ist.
Da stand ich dann in Wickelrock, Treckingsandalen und das Kind im Ökotuch und wählte beim Müsli das Amaranth aus, wegen des Eisengehaltes, logisch...an der Kasse wird bezahlt und dann habe ich zu dem beschriebenen Äußeren auch noch die Papptüte in der Hand, auf der Steht ganz groß: BIO.
Man war ich stolz aber irgendwie hätte ich am liebsten noch ein Schild umgehabt: nein, liebe Leute, ich bin gar kein so toller Gutmensch, wie es hier aussieht. Okay, ich stille mein Kind und trage es auch im Tuch und doch bin ich im Innersten ein Toastfresser. Jawohl.
Ich liebe Toast zum Frühstück, American Sandwich mit Marmelade. Okay, die ist Bio, weil von Oma oder gar von mir gekocht...aber zählt das? Jaja, ich weiß, da in der Tüte ist Müsli, aber es kann sein, dass es in ein paar Monaten dem Biohaufen am anderen Ende des Grundstücks weitere Biomasse zuführen wird. Wer weiß das schon, denn Müsli esse ich nicht so gern, es ist aber nun mal gesund und ich gebe zu, ein paarmal esse ich davon....aber glaubt mir, ich bin nicht der, der ich scheine. Nein, ich liebe Toast und ein Morgen ohne Toast und Kaffee ist ein verlorener Morgen.
All das dachte ich, während all die huldvollen Blicke der anderen Biomütter auf uns ruhten und natürlich auch die abschätzigen Blicke der Blusenträgerinnen...

Aber ich muss noch sagen, dass das Müsli ganz gut schmeckt und ich jeden zweiten Morgen ein kleines Schälchen vor dem Toast esse, wegen des ewig mangelnden Eisens.

Donnerstag, Juli 24, 2008

dar la teta es dar vida

Weil ich stille, weil ich es gern tue und weil ich dieses Lied gerade unglaublich gern höre gibt es hier bei mir ausnahmsweise mal was von Youtube.

dar la teta es dar vida

Gesungen wird das Lied von Mercedes Sosa, die ich gerad mal entdecke. In lang klingt das dann so:

Montag, Juli 21, 2008

Kuriositätenkabinett

Bei mir blühen die Ringelblumen...



...und zwar so kraftstrotzend, dass es mancher nicht genug ist, einfach zu blühen.Aus einigen Blüten wachsen gleich noch kleine Ringelblümchen heraus.



Und dann das hier. TOMATO MAMA



....so habe ich das Prachtstück aus dem Garten meiner lieben Oma getauft.
Morgen kommt sie dann aber doch zusammen mit Zucchini und Zwiebeln in die Pfanne.

Samstag, Juli 19, 2008

Dienstag, Juli 15, 2008

sweet peas

"Ich nannte sie Lathyros odoratus, und sie, die kaum Latein konnte, verstand mich nicht. da sagte ich>>wohlriechende Wicken<<, die deutsche Bezeichnung für das, was sich auf Englisch - sweet peas - so hübsch anhört, und sie hatte noch nie von ihnen vernommen. In meiner Vorstellung kann es gar keinen Garten ohne Wicken geben, die so bescheiden, so fleißig und so leicht heranzuziehen sind... Meiner Meinung nach sind sie genau das Richtige für Leute, die wenig Zeit und Erfahrung haben. Mit Wicken allein kann ein Garten schon wunderschön aussehen..."

Das alles sagte Elisabeth von Arnim und eigentlich wollte ich, dass sie in diesem Beitrag bei mir was anderes sagt, nämlich, dass man sich kaum was hübscheres denken kann als einen Delfter Krug gefüllt mit duftenden Wicken. Diese Stelle hat scheinbar jemand aus dem Buch getilgt. Schade, sie war so hübsch, ich hoffe, derjenige bringt sie eines Tages wieder.

Ich habe leider nicht so viel Glück mit den Wicken, obwohl man das nach den Preisungen der Autorin nach ja eigentlich nicht mal braucht. Na mal sehen, der Sommer kommt ja erst und bisher war es ja zu heiß für Wachstum, nun, wo wir auch r Regen und erträgliche Temperaturen haben, kann es ja noch werden. Wie dem auch sei, ein ganzer Krug Wicken war nicht aufzutreiben aber die paar, die ich geschenkt bekommen habe, wanderten dann natürlich in ein Delfter Väschen und verbreiten ihren Duft in der Küche. Sehr hübsch tun sie das.



So, und hier das ganze noch mal mit Blick auf mein geliebtes Tellerregal.

Samstag, Juli 12, 2008

Sitzplatz im Junigärtchen



Und hier mit den Margeritten, die allzuschnell in der Hitze verbrannten.

Donnerstag, Juli 10, 2008

rosige Stichpunkte

Ihr Lieben:

- Rosen kann man umpflanzen, am besten im Herbst mit so viel Wurzelballen wie möglich aus der Erde holen, etwas rabiater zurückschneiden und zum neuen Quartier tragen, dort einpflanzen, gießen. Sollte klappen. Ich habe eine Rose, die sogar schon zweimal umpflanzen toleriert hat und in diesem Jahr wieder prächtig blüht, die Fantin Latour. Mittlerweile ist sie schon wieder knapp 2 meter hoch.

- Es sollte auch gut möglich sein, eine Rose zu pflanzen, wenn man im Garten beim Buddeln merkt, dass bei einem Meter nach unten Schluss ist, gut umgraben, gute Erde rein, Rose setzen, fertig...

- man kann Rosen auch auf dem Balkon im Topf halten, der sollte so tief wie möglich sein, eben groß, natürlich sollte man Rosen wählen, die nicht zu wüchsig sind und sich auch gut ins Bild einfügen.

So, ich weiß, dass ich mit diesen Anmerkungen den Fragenden der letzten Wochen etwas zu spät sein könnte, aber irgendwie fehlte die Lust zu schreiben und...naja...ich bin auch keine Expertin sondern nur begeisterter Laie mit mit einem wahnwitzigen Vertrauen darauf, dass man dem Boden hier etwas abgewinnen kann, was ihm vielleicht wirklich nicht abzugewinnen ist.

Bei mir ist die Rosenzeit dieses Sommers nun zu Ende. Nur die Stanwell Perpetual blüht gemütlich vor sich hin, hier mal ein Blüte und dort eine. Sie traut sich oft schon bei sehr kaltem Wetter hinaus. Vor 3 Jahren war sie so früh, dass ich die arme erste Blüte abschnitt in eine kleine Delfter Vase stellte und im Haus mit mir herumtrug. Jedenfalls, um die Rosenkunde weiterzutreiben, ist sie eine Bibernellrose, das Laub ist manchmal etwas grau und die Blätter sehr klein, sie wächst etwas unordentlich und braucht eigentlich einen Hintergrund und Unterpflanzung um diesen winzigen Makel wieder wettzumachen, denn ansonsten hat sie keinen....finde ich.
und hier ist sie:



Hier ist dann auch der Ort, noch die Paul's Himalayan Musk zu zeigen, die nach und nach den alten Pflaumenbaum erobern wird. ich schrieb schon mal von den zauberhaften kleinen Blüten.



Und dann noch die letzte Louise Odier des Sommers. Mit ihr wird es am Ende noch ein Wiedersehen geben, sie wird jetzt Kraft sammeln und dann im September noch den Abschied vom Sommer mit uns feiern. Sie ist wunderbar. Nur der Duft war in diesem Jahr nicht so berauschend, die Hitze hat doch zu sehr gedrückt.



Nun, in diesem Jahr ging es eben darum, gute Voraussetzungen für das Blühfeuerwerk des nächsten Jahres zu schaffen und das ist gelungen, alle Rosen sind kräftig entwickelt und können nun zeigen, was sie alles können.

Und weil es viel Text war, gibt es noch ein Foto und zwar vom lieben Carl im Garten.

Mittwoch, Juli 09, 2008

Vincent ganz frisch

So, bevor ich altes aufarbeite, zeige ich erstmal Vincent ganz frisch und nagelneu von der Kamera auf den PC übertragen.
Er ist jetzt fast 4 Monate alt und immer noch großartig.








So, das in seinem Arm ist Ritter Richard und wenn man doll genug an ihm rumdrückt, dann quietscht er, jawohl.

Die Lösung ist ein Card-Reader

Jawohl, die Dinger kosten 6,99 € und lesen Sppeicherkarten ohne Software. großartig. Nun muss ich erstmal 231 Bilder sortieren....hier aber schon mal ein Bild, das ich wirklich gern mag.


Das ist jetzt schon bestimmt 6 oder 8 Wochen her, das Baby ist schon was größer...

Montag, Juli 07, 2008

Ich und mein Baby



Ich weiß, ich sehe müde aus, ich müßte zum Friseur (ist zwischenzeitlich schon erledigt) und sehe vor allem müde aus.
Ich verstehe es gar nicht, dass ich immer müde bin, meine Augen brennen ein bisschen und das, obwohl Vincent durchschläft, naja bis um fünf, aber immer hin.

Ja morgen habe ich meine 4. (in Worten vierten) Zahnarztbesuch in Folge und am Nachmittag habe ich endlich eine Termin beim Osteopathen mit Vincent. Er hält den Kopf fast immer nach rechts, schläft auch meist so. meine Vermutung: muskulärer Schiefhals, nicht sehr ausgeprägt. Und nun soll die Osteopathenhalbgottheit einen Blick drauf werfen, die ist auch Physiotherapeutin und wird die Behandlung, wenn noch nötig vornehmen. Meine eigenen Mittel haben schon Besserung verschafft, unter anderem besitzt er nun ein Babydormkissen, das vor allem die einseitige Abflachung des Kopfes verhindert. Er schläft aber auch ruhiger, seit er es hat, irgendwie ruht der Kopf so ganz bequem in der Mulde.
Ach der Liebe.

Freitag, Juli 04, 2008

Regen

Nach kaum erträglichen Hitzetagen gab es heute nun den erlösenden Regen. Es gab allen Regen, den man sich denken kann. Platternde Tropfen, von links und mal von rechts, von oben, feiner schottischer Landregen, Strippen...einfach alles. Es war wunderbar.

Dann muss die Mama noch aus dem Nähkästchen plaudern: Vincent hebt sein Köpfchen in der Bauchlage, jaja, das ist eine Mitteilung wert, denn er macht es doch ganz sicher am allerschönsten.

Sonntag, Juni 22, 2008

Brand

An diesem Wochenende war irgendwie nichts los, vor allem mit mir nicht, aber einges passiert ist doch.
Am Freitag hat es in unserer Küche gebrannt. Noch stinkt das ganze Haus, überall ist schwarzer Ruß, an den Wänden, auf den Möbeln, überall. Ich habe schon das Wochenende zum großen Teil mit putzen verbracht. Das Feuer ist wohl im Grill unseres Kombitoasters ausgebrochen. Ich war gar nicht da, freitags laufe ich meist zu meiner Oma ins nächste Dorf.
Ich erzähle durcheinander, aber ich weiß nicht, wie ich anfangen soll.
Also ich kam von meiner Oma zurück, ging ins Haus und da standen die beiden großen Jungs vor mir (Friedrich unt Till, sein Freund), schwarz wie die Raben, sie waren noch völlig verstört. Der Toaster war überhitzt, fing an zu brennen, der Tisch auf dem er stand ist verbrannt, ein Vorhang, der Picknickkorb. Das war es auch schon. Friedrich hat das Feuer mit drei Babybadewannen voll Wasser gelöscht, gut reagiert hat er da. Eigentlich wollten sie ja die Feuerwehr anrufen, aber die Angst und Aufregung ließen klares Denken nicht zu und sie verwählten sich ständig. Auch gut, denn der größte Schaden bei Bränden ist immer der Wasserschaden.
Aufmerksam wurden sie wohl durch einen Knall in der Küche, vielleicht der Kurzschluss aber wohl eher das Zerspringen meiner alten Apothekergläser, die unter dem Tischchen standen. Als Friedrich dann aus seinem Zimmer kam um zu sehen, was los ist, war der Flur schon voller Rauch. Sie kämften sich dann nach unten und begannen zu löschen. Ach die beiden.
Es ist wirklich ein Glück, dass sie beide gesund sind, dass nicht mehr passiert ist, dass wir keine Tapete an den Wänden haben, dass alles auf einem Steinfußboden steht.
So schnell kann sowas gehen.
Wie immer in brenzligen Situationen ist niemand erreichbar. ich war nicht da, die Großeltern nicht und Lars ist für 2 Wochen in Innsbruck arbeiten. Wär schon blöd gewesen, wenn er bei seiner Rückkehr das haus nicht mehr vorgefunden hätte. Aber so weit sollte es nicht kommen, Ich werde noch die Woche über den schmierigen Ruß beseitigen. Und es muss natürlich gemalert werden.Lars wird wohl mal wieder einen Schrank bauen müssen für die Ecke, wo der Tisch nun fehlt und schon immer ien Schrank hinsollte und ich brauche neue Vorhänge. Naja, Licht geht auch nicht, alle Steckdosen sind tod, das heisst, auch der Kühlschrank funktioniert nicht. Das muss alles neu gemacht werden.
Das war's.

Donnerstag, Juni 19, 2008

tara tara ein Foto

Gestern war Anja zu Besuch, bei mir, oder war Helena zu Besuch bei Vincent? Jedenfalls waren beide hier, Mama mit Baby und großartigerweise auch mit einer Digicam. Die liebe Anja machte auch ein Foto von den beiden.



Wie man erkennen kann, ist Helena an einer Kontaktaufnahme zu Vincent interessiert...aber wie Männer so sind, so richtig raffen sie das nicht immer. Dabei hat sie ihn die ganze Zeit so angestrahlt....ach Helena, glaub mir, wenn er erstmal 4 Wochen älter ist, dann blinzelt er auch mal zurück, vielleicht lächelt er dich ja sogar an. Das mit dem Lachen wollen wir ja noch üben.
Vielleicht fall' ich ja immer fast in Ohnmacht vor Freude, wenn mein Baby jucht, weil er das wirklich nicht so sehr häufig macht, vielleicht kann man aber später dafür richtig gut mit ihm reden, weil er die Dinge auf jeden Fall ernst nimmt. Wer weiß, wer weiß.

Ach ja, der Carl war auch dabei und hat niemandem was zuleide getan, schade fand er nur, dass er nicht mit auf die Decke durfte.

Dienstag, Juni 17, 2008

nachgehen

Da ich morgen Besuch bekomme, war ich heute einkaufen, man weiß ja nie, wieviel eine andere Mama mit Baby so essen und trinken mag....ich bin da jetzt auf alles vorbereitet. Denn ich war beim Aldi.
Also, ich komme ja aus Brandenburg und hier fährt man eigentlich nicht zum Aldi, sondern nach Aldi. "Ick fa nach Aldi!"
Nein ich spreche nicht so aber gefühlt alle anderen. Als ich dann beim Aldi war und gemütlich bei den Orangenmarmeladen rumsortierte, da hörte ich an der Kasse eine Frau zu ihrem Mann einen unglaublichen Satz sagen: Ick muss noch nach Brot jen und nach Wassa.
Zuerst wollte ich sie bitten, den Satz noch mal zu wiederholen, denn wahr konnte es doch nicht sein. Ich glaube, sie meinte, dass sie noch zum Bäcker und zum Getränke-Hoffmann muss, sicher bin ich mir aber nicht.
Ick je jetz nach Film mit meim Jroßn, ick globe, it jibt Starwars.

Dann bis nach morgen!

der 17. Juni

Der 17. Juni ist der Tag, an dem Vincent genau 3 Monate alt ist. Koliken und Bauschscmerzen gehören ab sofort der Vergangenheit an, ab jetzt wird gegriffen, fokussiert und gelacht und vor allem an den Fingern von Mama oder Papa hochgezogen, denn nun wird er wohl ein großer Junge. Ich habe schon mal das Kinderbett aufgebaut, in den nächsten Tagen ist der Himmel fertiggenäht und dann zieht seine große Vincigkeit vom Stubenwagen ins Bettchen. Jawoll.
Nun muss er nur noch durschschlafen lernen, ich finde, als Großer sollte man diesen Gefallen seiner Mama tun, es hat ja auch schon mal geklappt, so ein paar Tage lang. Ach egal, die 10 Minuten nachts gehen ja auch fix rum und dann ist es morgens nicht 4.30 Uhr sondern 6.00 Uhr, auch toll. Jetzt gerade schläft er wieder mal im Tuch vorm Bauch, seit er ein Großer sein will, lässt er dabei den Kopf schief nach hinten hängen. Ein Süßer eben.

Sonntag, Juni 15, 2008

manno...

Langsam nervt es mich doch, dass ich keine Fotos hochladen kann. In der Kamera lagern ja nicht nur die Bilder, sondern auch die Geschichten dazu, die ich aber eben ohne Bilder nicht recht erzählenswert finde. naja doch, aber irgendwie gehören die Bilder dazu. Vor allem ist manches schon gar nicht mehr wahr.

- Vincent wächst! (das ist allerdings sehr wahr)
- Besuch im Japanischen Garten (das war schon zu Pfingsten)
- mein eigener Garten
- carkchen, der Hund vom Dienst

usw...

Was gibt es zu sagen? Erdbeeren, Kirschen, Blumen, Kinder, Laufen.
Und zum Laufen ist zu sagen, dass es im Moment nicht viel zu sagen gibt. Ich fange heute abend wieder richtig an. Hoffe ich. Erst tat alles weh, dann war es zu heiß, dann hat es geregnet...ich weiß, eigentlich zählt sowas alles nicht, zählte aber doch. Ich werde nicht in Schwerin starten. Nicht nur, dass ich es mir nicht zutraue, es klappt auch einfach nicht.
Lars ist im Moment in Innsbruck arbeiten und wenn er wieder kommt, fahren wir nicht weg. Die nächste Reise wird die Urlaubsreise in die Bretagne im August. Nur noch 2 Monate.

Ich freue mich, wenn ich euch wieder was zeigen kann!

Mittwoch, Juni 04, 2008

Fruchtsalat

Die Erdbeeren sind reif, ich habe schon am 31. Mai im Garten genascht, am 1. Juni gab es bei meiner lieben Omi die erste Erdebeertorte, das ist immer ein Großereignis. Oma sagt keinem was und dann sind doch die üblichen Verdächtigen da. ich hatte zur feier des Tages sogar die nagelneue hellblaue Wickelbluse an. Drei Stücken hab ich gegessen. Jedes Jahr wieder werden Märchen erzählt, naja es sind Geschichten von den Essgewohnheiten der Familie, vor allem meiner: wisst ihr noch, früher, da habe ich immer eine Torte nur für Mandy gebacken und wenn Mandy im Urlaub oder Ferienlager war, dann schrieb sie immer, dass sie sich bei der Heimkehr eine Erdbeertorte wünscht...Jaja, alles alte Zöpfe aber ich gebe zu, ich liebe keinen Kuchen so sehr wie die Erdbeertorte.
Ja und vorgestern habe ich bereits die erste Marmelade gekocht. Da auch eine Ananas verbraucht werden wollte, wurde es eine Erdbeer-Ananas-Marmelade...total lecker.

600 Gramm Ananas (ergab sich aus der natürlichen größe der Frucht)
900 Gramm Erdbeeren
500 Gramm Zucker 3:1

Herrlich frisch und nicht so süß, ich bin sehr begeistert! Ich verfiel dann in einen Maramelade-Koch-Rausch, nun füllen sich die Regale mit etwas außergewöhnlicheren Kreationen:
Kiwi-Birne-Banane (sehr lecker, Friedrichs Favorit)
Pflaume mit Portwein (auch lecker, die Pflaumen waren noch im Tiefkühler)
Pirsich-Orange (schmeckt ein bisschen wie Aprikose mit feiner Säure)

Ja...und dann hatte ich von allen Früchten noch Reste übrig, ein Apfel fand sich auch noch, alles zusammen ergab dann Apfel-Kiwi-Birne-Pfirsich-Orange, um den Früchten ein Seil zum Halten zu geben, goss ich einen guten Schluck Amaretto in den Topf, daran hangelt sich der Obstsalat nun zu erstaunlichem Wohlgeschmack empor und wurde heute morgen zur Lieblingsmarmelade erkoren. Damit hatten die Früchtchen und ich auch nicht gerechnet. Heute gab es schon wieder 2 Kg Erdbeeren und zwei Drittel davon tummeln sich mit Limettensaft schon in den Gläsern. Sommer ist toll!

Am Sonntag will ich mal ein Erdbeer-Tiramisu machen, bis dahin gibt es Erdbeeren pur, mit Vanille-Eis, pur, eingezuckert, als Kuchen am Samstag, denn da hat mein Papa Geburtstag und pur gibt es sie auch noch.

Sonntag, Juni 01, 2008

William Lobb und der Himalaya

Die Moosrose ist erblüht und nun, wie ich sie so sah, da wusste ich wieder, welche ich mir da in die Hecke gepflanzt habe. Es ist die William Lobb und ich bin sehr froh, dass sie es ist, denn sie ist wirklich ganz wunderschön. Die Farbe isr ein Karminrot mit vereinzelten weißen Sprenkeln zur Mitte hin und ihr Duft ist voll und rosig.
Ich hatte gestern abend und auch heute in den Rosenbüchern geblättert. Die Bilder und Beschreibungen wecken ja vor allem eines: Begierde!
Obwohl es doch dabei bleibt, dass es Rosen auf dem Streusand Brandenburgs, also in meinem Garten nicht so leicht haben. Die Arbeit des Februars, als ich (obwohl ich gar nicht arbeiten durfte) die Rosen gesäubert und gemeinsam mit Lars mit Karren voller Mist versorgt habe....die Arbeit hat sich sehr wohl gelohnt. Sie arbeiten sich alle aus dem Mickerstadium, in das sie in den beinah 3 Jahren ohne Pflege verfallen sind, in den Zustand eines fortschreitenden Wachstums mit Freude am Blühen voran. Ich freue mich wirklich über jeden Fortschritt.
Wenn ich aus dem Fenster hinter mir seh, dann schau ich auf den alten Pflaumenbaum und in diesem Baum wächst die Ramblerrose Paul's Himalayan Musk. Niedliche kleine Blüten öffen sich in einem zauberhaft zartem Rosa und schauen sich von da oben den Garten an...und zwar erstmals. Jetzt im Abendlicht kommt ihre Farbe gut zur Geltung, sie leuchten richtig herüber. Nur ihr Duft ist am Abend nur noch schwach wahrzunehmen. Sie ist in der Einzelblüte nicht spektakulär, aber niedlich und wenn dann ein Baum mit den Blüten übersät ist, dann ist es doch ein Spektakel. Ich finde auch den Namen so schön, Himalayan Musk. Wenn sie erst den Baum ganz erobert haben wird, dann wird er wohl im Frühsommer ein Berg sein, ein Rosenberg, der nach Moschus duftet und in der Morgen- und Abendsonne leuchtet.
Ich glaube ja, dass die Berge des Himalayas nicht rosa leuchten, aber es gibt solche Berge, ich habe sie schon gesehen. In den Dolomiten gibt es eine Bergformation, Laurins Rosengarten, diese Felsen leuchten, wenn die Sonne drauf scheint, rosa. Der Sage nach ist dort ja auch der Rosengarten des Zwergenkönigs Laurin eingeschlossen. Am Golf von Palermo leuchten die Felsen bei aufgehender Sonne auch rosa. Ich bin dafür gern 5.00 Uhr morgens aufgestanden um es mir anzusehen. Ja also, so etwa könnte wohl werden mit der hübschen Rose Himalayan Musk.

Leider noch immer keinen eigenen Bilder auf dem PC...aber beim Anklicken seht ihr die Rosen und sie sehen bei mir wirklich auch so aus.