Donnerstag, Juli 10, 2008

rosige Stichpunkte

Ihr Lieben:

- Rosen kann man umpflanzen, am besten im Herbst mit so viel Wurzelballen wie möglich aus der Erde holen, etwas rabiater zurückschneiden und zum neuen Quartier tragen, dort einpflanzen, gießen. Sollte klappen. Ich habe eine Rose, die sogar schon zweimal umpflanzen toleriert hat und in diesem Jahr wieder prächtig blüht, die Fantin Latour. Mittlerweile ist sie schon wieder knapp 2 meter hoch.

- Es sollte auch gut möglich sein, eine Rose zu pflanzen, wenn man im Garten beim Buddeln merkt, dass bei einem Meter nach unten Schluss ist, gut umgraben, gute Erde rein, Rose setzen, fertig...

- man kann Rosen auch auf dem Balkon im Topf halten, der sollte so tief wie möglich sein, eben groß, natürlich sollte man Rosen wählen, die nicht zu wüchsig sind und sich auch gut ins Bild einfügen.

So, ich weiß, dass ich mit diesen Anmerkungen den Fragenden der letzten Wochen etwas zu spät sein könnte, aber irgendwie fehlte die Lust zu schreiben und...naja...ich bin auch keine Expertin sondern nur begeisterter Laie mit mit einem wahnwitzigen Vertrauen darauf, dass man dem Boden hier etwas abgewinnen kann, was ihm vielleicht wirklich nicht abzugewinnen ist.

Bei mir ist die Rosenzeit dieses Sommers nun zu Ende. Nur die Stanwell Perpetual blüht gemütlich vor sich hin, hier mal ein Blüte und dort eine. Sie traut sich oft schon bei sehr kaltem Wetter hinaus. Vor 3 Jahren war sie so früh, dass ich die arme erste Blüte abschnitt in eine kleine Delfter Vase stellte und im Haus mit mir herumtrug. Jedenfalls, um die Rosenkunde weiterzutreiben, ist sie eine Bibernellrose, das Laub ist manchmal etwas grau und die Blätter sehr klein, sie wächst etwas unordentlich und braucht eigentlich einen Hintergrund und Unterpflanzung um diesen winzigen Makel wieder wettzumachen, denn ansonsten hat sie keinen....finde ich.
und hier ist sie:



Hier ist dann auch der Ort, noch die Paul's Himalayan Musk zu zeigen, die nach und nach den alten Pflaumenbaum erobern wird. ich schrieb schon mal von den zauberhaften kleinen Blüten.



Und dann noch die letzte Louise Odier des Sommers. Mit ihr wird es am Ende noch ein Wiedersehen geben, sie wird jetzt Kraft sammeln und dann im September noch den Abschied vom Sommer mit uns feiern. Sie ist wunderbar. Nur der Duft war in diesem Jahr nicht so berauschend, die Hitze hat doch zu sehr gedrückt.



Nun, in diesem Jahr ging es eben darum, gute Voraussetzungen für das Blühfeuerwerk des nächsten Jahres zu schaffen und das ist gelungen, alle Rosen sind kräftig entwickelt und können nun zeigen, was sie alles können.

Und weil es viel Text war, gibt es noch ein Foto und zwar vom lieben Carl im Garten.

1 Kommentar:

Anja Ridlberg hat gesagt…

Danke;-)

Meine Roberta hat alle Blüten verblüht (ich glaub, ich hab sie etwas zu gut gegossen) - aber jetzt kommen ganz viele neue Triebe und bestimmt bald wieder Blüten.

Der Einblick in Deinen Garten ist toll - schöne Rosen. Und nicht so sortiert, sondern wild. Gefällt mir sehr gut.